FwDV 3 (Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungs-Einsatz) stand auf dem Programm, so das Thema der heutigen Übung. In der Übung Beschäftigten wir uns Passend zu dem Waldbrand in Hochtaunus Kreis, welche Möglichkeit besteht, um ggf. Wasser an der Einsatzstelle oder bei der Wasserförderung über längere Strecken zwischenzulagern, falls man kein Fahrzeug irgendwie an einen festen Ort binden möchte oder kann. Hierzu wurde ein so genannter Behelfsmäßiger Auffangbehälter gebaut, dazu dient die 4-teilige Steckleiter und eine dementsprechend große Plane. Die Steckleiter wurde zu einem Viereck zusammengesteckt und mit einer Leine gegen Auseinanderrutschen gesichert, im Anschluss wurde die Plane Ordentlich in dieses Viereck ausgelegt. Danach füllten wir den Auffangbehälter mit Wasser. Das HLF wurde einige Meter entfernt an der „Einsatzstelle“ geparkt und von hier aus die Löschmaßnahmen begonnen. Jetzt stelle sich die Frage, wie bekommt man das Wasser aus dem Auffangbehälter zum Fahrzeug. Hierfür gibt es Verschiedene Möglichkeiten, z.B. mit einer Tragkraftspritze, wir hatten uns einmal dazu entschieden hierfür die Tauchpumpe, welche mit Strom betrieben wird zu nutzen. Ziel war es hierbei den Wasservorrat des HLF auf gleichem Niveau zu halten oder besser sogar zu erhöhen. Es wurde überlegt und besprochen, ob das möglich ist, wie wir Anschließend feststellen konnten ist dies bei gewisser Entfernung kein Problem, jedoch unter Bestimmten Voraussetzungen. Dabei kommt es unter anderem darauf an, wie viel Wasser an der Einsatzstelle abgegeben wird und wie viel Wasser nachgefördert wird. In unserem Fall hat das Funktioniert da wir 200 Liter pro Minute abgegeben hatten und unsere Tauchpumpe 400 Liter pro Minute fördern kann. Für alle Beteiligten war, das eine Übung die so nicht alltäglich ist und somit sehr Interessant. Im Gerätehaus angekommen konnten wir den leckeren Geruch von warmen Essen wahrnehmen, sodass wir schnell das HLF wieder Einsatzfertig gemacht haben, um unseren Besten Mann den Friedel (Bewirtschaftungstechniker) nicht länger warten zu lassen. Vielen Dank Friedel, dass du uns immer wieder mit Essen und Kaltgetränken eine Stärkung nach den Übungen zubereitetest. Habt Ihr auch Lust und Interesse zur Feuerwehr zu kommen, dann seid Ihr Herzlich Willkommen, kommt einfach alle 14 Tage ab 18.45 Uhr bei uns vorbei. Die nächste Übung ist am 27.05.2025
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Bei unseren Einsätzen besteht an den Einsatzstellen immer eine hoher Wahrscheinlichkeit, dass wir mit gesundheitsschädlichen Gefahren in Kontakt kommen können. Bei einem Gebäude- oder Fahrzeugbrand werden durch die in Brand geratenem Kunststoffe hoch toxische Gase und Schwebstoffe freigesetzt. Bei einem Hochwasser oder einer Überschwemmung sind das biologische Stoffe, mit denen wir uns kontaminieren können. Beim Befreien von Personen oder bei der Unterstützung für den Rettungsdienst besteht immer die Gefahr, dass wir uns mit Blut oder anderen Köperflüssigkeiten kontaminieren können. Austretende Gefahrstoffe ob flüssig, gasförmig oder als Stäube oder Aerosole können schädlich auf die Einsatzkraft wirken. Mit unserer persönlichen Schutzausrüstung (Schutzanzug, Helm, Augen-, Hand-, Fuß- und Atemschutz) verhindern wir, dass wir diese Schadstoffe aufnehmen können. Aber was ist nach dem Einsatz, wenn die Einsatzkleidung kontaminiert ist? Das oberste Ziel ist es, eine an der Einsatzstelle stattgefundene Kontamination nicht noch weiter zu verschleppen. Bei der Rückfahrt im Einsatzfahrzeug, beim Umkleiden im Gerätehaus, nach dem Reinigen der kontaminierten Geräte. Schwarz-Weiß-Trennung ist die beste Möglichkeit, Kontaminationen nicht zu verschleppen, sondern sie einzugrenzen, bestenfalls zu verhindern. Bereits an der Einsatzstelle muss eine Schwarz-Weiß-Trennung durchgeführt werden. Dazu muss die Einsatzkraft wissen, wie die kontaminierte Kleidung richtig ausgezogen und ablegt werden kann, ohne beim Ausziehen die sauberen Körperstellen oder die saubere Kleidung mit der kontaminierten Schutzkleidung zu verschmutzen. Hierzu hat die Gemeinde Waldems für alle Wehren ihrer Gemeinde einen einheitlichen Hygieneplan erstellt und veröffentlicht. Dieser Hygieneplan wurde in der heutigen Übung vorgestellt und praktisch geübt. Danke an Matthias Ott, für die Vorbereitung und Durchführung der Schulung.
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Türöffnung und Erste Hilfe In der Vergangenheit wurden wir immer wieder zu Einsätzen alarmiert, wo der Rettungsdient zu einem medizinischen Notfall alarmiert wurde, der Patient aber die Tür nicht mehr öffnen kann. Oder Angehörige ihre Verwandten nicht mehr erreichen konnten. Aber auch ein privater Rauchmelder oder ein Hausnotruf, können zu einem Einsatz mit Türöffnung führen. Dann ist es unsere Aufgabe, eine Lösung zu suchen, wie Rettungsdienst und evtl. auch die Polizei, Zutritt zu der Wohnung oder dem Haus bekommt. In manchen Fällen, können wir über ein gekipptes Fenster einen Zugang herstellen. Wenn das nicht möglich ist, muss dann ein Zugang über die Eingangstür erfolgen. Unser Ziel ist es nicht, die Tür zu zerstören, vielmehr wird versucht, möglichst zerstörungsfrei in die Wohnung zu gelangen. Das ist aber nur dann möglich, wenn keine Eile geboten ist. Am heutigen Übungsabend, haben wir zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden aus Reichenbach dies geübt. Die Wehr Reichenbach hat hierfür eine Übungsanlage, wo verschiedene Möglichkeiten einer Türöffnung trainiert werden können. Ziel der Ausbildung war es, die Tür so zu öffnen, dass sie nach dem Einsatz wieder verschlossen werden kann. Natürlich gehörte es auch dazu, die richtigen Schritte und Maßnahmen der Ersten-Hilfe aufzufrischen und zu üben. Nach der Übung fuhren wir wieder ins Gerätehaus in Esch zurück, wo Friedel Moos bereits ein Imbiss vorbereitet hatte. Bei einem Getränk und dem Essen wurde das Erlernte noch mal besprochen. Vielen Dank an Mark Schenk und Andres Reichenbach von der FFw. Reichenbach für die Vorbereitung und Durchführung der Übung. Danke an Patrick Rosam für die Bilder und die Informationen zur Übung.
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Dienstsport für die Geschicklichkeit, die Koordination und für den Spaß Auch in diesem Jahr stand wieder Billardspielen auf dem Dienstplan. So stand es im Dienstplan von heute Abend. Um 18:45 Uhr trafen wir uns im Feuerwehrgerätehaus und fuhren nach Bad Camberg. Nachdem die Billardtische zugewiesen waren und sich die Teams zusammengefunden hatten, wurde mit ruhiger Hand, und gezieltem Blick mit dem Queue versucht, mit der weißen Kugel möglichst viele farbige Kugeln einzulochen. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Alle hatten mehrfach die Möglichkeit mit gekonnten Stößen das Spiel für sein Team zu entscheiden. Nach 90 Minuten waren die Spiele beendet und der Hunger groß. In der Gaststätte „Morcher Mühle“ war ein Tisch reserviert, wo wir uns stärkten und den Abend ausklingen lassen konnten. Gestärkt und zufrieden traten wir anschließend den Heimweg an.
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Grundausbildung für Motorkettensäge Bereits zum dritten Mal wurde ein Kreislehrgang „Grundausbildung für den Umgang mit der Motorkettensäge“ im Feuerwehrgerätehaus in Waldems-Esch durchgeführt. Der Lehrgang fand vom 13.02. bis 16.02.2025 statt wo die Kreisausbilder vom Rheingau-Taunus-Kreis den Lehrgangsteilnehmer in der Theorie und Praxis das Wissen vermitteln um den richtigen Umgang mit Motorkettensägen zu erlernen. Samstags ging es den ganzen Tag in den Wald um das richtige Fällen und Schneiden zu üben. Am Ende des Lehrgangs mussten die Teilnehmer mit einer Prüfung nachweisen, dass das Erlernte verstanden wurde. Die Wehr Esch versorgte die Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder mit Warm- und Kaltgetränke sowie mit einem Mittagessen. Wie bei den letzten beiden Lehrgängen gab es großes Lob von den Lehrgangsteilnehmern an die Ausbilder für die Durchführung des Lehrgangs, aber auch für die Wehr Esch für die Verpflegung und Bewirtung während der Ausbildungstage.
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Sonder- und Wegerechte Die Schulung am heutigen Abend galt dem Thema Sonder- und Wegerechte beim Feuerwehreinsatz. Zu diesem Thema konnten wir einen kompetenten Referenten gewinnen, der auch bei den Ausbildungslehrgängen der Maschinisten referiert. Thomas Karger, Polizeihauptkommissar bei der Polizei Westhessen und langjähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Niedernhausen, informierte uns aus der Praxis - für die Praxis über unsere Rechte und Pflichte, wenn wir zu einem Einsatz gerufen werden. Was dann bei der Fahrt mit dem Privatfahrzeug und auch anschließend bei der Alarmfahrt mit dem Feuerwehrfahrzeug beachtet werden muss, wurde uns an Hand von Fallbeispielen deutlich vor Augen geführt. Stets müssen wir ein vorausschauender Blick für das Verhalten von Verkehrsteilnehmern haben und müssen immer damit rechnen, dass Verkehrsteilnehmer auf Grund das sie abgelenkt sind (durch Radio oder Handy) oder uns nicht oder zu spät wahrnehmen, zu Reaktionen neigen, die zu schweren Unfällen führen können. Viele Informationen, mit dem wir unser Wissen auffrischen konnten, aber auch für andere, für die diese Informationen neu waren. Anschließend nahm sich Thomas noch ausreichend Zeit, Fragen zu beantworten. Selbstverständlich hatte unser Bewirtschaftungstechniker Friedel Moos wieder für einen Imbiss und für gekühlte Getränke gesorgt. Danke an Thomas Karger für den tollen Unterricht und die aufgebrachte Zeit, anschließend noch geduldige unsere Fragen zu beantworten. Danke an Patrick Rosam, der diesen Unterricht vorbereitet und den Termin mit Thomas abgestimmt hat.
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