Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Übungen

Auch wenn das Einsatzjahr noch nicht zu Ende ist, lud heute Abend die Wehrführung die Einsatzabteilung zum Grillen auf den Grillplatz ein um Danke zu sagen. Danke für die Freizeit, die für die Übungen und Einsätze aufgewendet wurden und noch werden. Aber auch mit der Hoffnung verbunden, das gleiche Engagement für die noch vor uns liegende Zeit zu aufzubringen. Auch unser Gemeindebrandinspektor kam zu dem Grillabend und holte die Beförderungen und Ehrungen nach, die auf Grund der nicht stattgefundenen Jahreshauptversammlungen dort nicht durchgeführt werden konnten. Nach den Beförderungen wurde dann im kameradschaftlichen Beisammensein mit gegrillten Speisen und Kaltgetränke gestärkt. Vielen Dank auch an Friedel Moss, der uns auch heute Abend wieder für das leibliche Wohl gesorgt hat. Befördert wurden: Zum Feuerwehrmann Muatz Alrehawi, Jan Gerhardt, Joschua Bös, Timo Hoffmann Zum Brandmeister wurden befördert Patrik Rosam und Nils Böger Jens Pleier und Tobis Hönge erhielten eine Anerkennungsprämie für 20 Jahre aktiven Dienst Andreas Günther für 30 Jahre aktiven Dienst und Ralf Moog für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr.

Am Samstag fanden wieder die Ferienspiele für die Kinder der Gemeinde Waldems statt. Auf dem Grill- und Sportplatz von Waldems-Wüstems erlebten die Kinder der Gemeinde Waldems einen Tag mit Spiel und ganz viel Spaß. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Waldems bauten mehrere Stationen auf wo Geschicklichkeit aber auch sehr viel Spaß geboten wurde. Leider konnten sich nicht alle Wehren der Gemeinde an der Veranstaltung beteiligen, da zeitgleich der Katastrophenschutzzug der Gemeinde bei einer Übung eingebunden war. Auch wir stellten wieder eine Mannschaft, wo die Kinder an mehreren Stationen ihre Kreativität und ihr Geschick unter Beweis stellen konnten. Das dabei der Spaß an erster Stelle stand, das kann man auf den Bildern erkennen. Aber auch der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Thorsten Diehl musste beim Dosenwerfen mit dem Leinenbeutel sein Können unter Beweis stellen. Da musste er sich doch einiges von den Jugendlichen anhören, als dann doch nicht alle Dosen umgefallen sind. Am Nachmittag neigten sich dann die Ferienspiele dem Ende zu und die Kinder verließen mit strahlenden Gesichtern aber auch etwas erschöpft den Veranstaltungsort.

Heute stand als praktische Übung Dienstsport auf dem Ausbildungsplan. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß wurde auf festgelegten Routen ein gemeinsames Endziel angesteuert. Die Radfahrer fuhren über Bermbach und Idstein, die Wandergruppe lief über die Hirtesenmühle den Radweg entlang nach Walsdorf. Für die Radfahrgruppe gab es unterwegs einen Zwischenstopp wo sie mit Kaltgetränken versorgt wurden. Auf der Fahrt über die Hohe Straße entdeckte die Fahrradgruppe einen Waldbrand in der Gemarkung Wörsdorf-Wallbach und informierten die Leitstelle in Bad Schwalbach, die umgehend die Wehren alarmierte. Da direkte Sichtverbindung bestand, konnte recht genaue der Branddort den Einsatzkräften mitgeteilt werden. Alle trafen sich anschließend in der Morcher Mühle zum Abschlussessen. Im Biergarten wurde sich in geselliger Runde mit leckerem Essen und gekühlten Getränken gestärkt, bevor es anschließend für Alle wieder Richtung Heimat ging.

Aufgrund der noch immer anhaltenden Hohen Temperaturen wurde die Übung unter dem Motto "Vegetationsbrände" behandelt. Dieses Mal aber auf Flächenbrände spezialisiert. Hierbei teilten sich die Einsatzkräfte in zwei Gruppen auf, welche dann die Stationen tauschten. Matthias Ott übernahm mit der ersten Gruppe das auf dem HLF mitgeführte Handwerkszeug (Schaufel, Spaten, Dunggabel, Dunghacke, Feuerpatsche und Feuerwehraxt). In der Gruppe wurde dann Diskutiert was wofür was am besten eingesetzt wird. Patrick Rosam machte mit der zweiten Gruppe die Brandbekämpfung. Zum Schluss wurde der am HLF in den Sommermonaten montierte Sprühbalken mit dem Pump and Roll Betriebs des HLF, ausgiebig geübt, ausprobiert und Begutachtet. Zurück im Feuerwehrhaus hatte unser Bewirtschaftungstechniker Friedl Moos schon dafür gesorgt, dass wir noch etwas zu Essen und Trinken bekamen.

Heute Abend stand die Einsatzübung mit Schwerpunkt auf den Wald- bzw. Flächenbrand. In den vergangenen Tagen und Wochen haben wir immer wieder über Flächen- und Waldbrände berichtet. Auch Waldems hatte in den vergangenen Jahren einige Vegetationsbrände, die dank schneller Meldung und Bekämpfung zu keinem größeren Ereignis geführt haben. Aus diesem Grund haben wir heute Abend genau mit den Ausrüstungsgegenständen geübt, die für solche Brandbekämpfungen beschafft wurden. Aber auch die Einsatztaktik des Fahrzeugs wurde mit einbezogen. Die Einsatzabteilung wurde mit dem Stichwort „Kurzschluss am Sendemast am Sportplatz beginnender Waldbrand“ über Funk alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen wurde das verladende Material für die Waldbrandbekämpfung eingesetzt. Der Elektrobrand wurde mit einem Co2-Löscher bekämpft. Anschließend wurde noch das verladene Schaummitttel als Netzmittel eingesetzt um die Oberflächenspannung des Wassers zu durchbrechen. Nur so war es möglich, dass das Wasser tief in den Boden eindringen konnte, ohne auf an der Oberfläche zu verdampfen. Eine taktisch kluge Entscheidung des Gruppenführers. Nach 1 Stunde hieß es dann Übungsende und Abschlussbesprechung. Verschwitzt und erschöpft fuhren wir zurück ins Gerätehaus, wo uns unser Kamerad Friedel Moss wieder mit leckeren Köstlichkeiten vom Grill und Kaltgetränken versorgte.

Gebäudebrand in der Lindenstraße in Waldems Esch, es werden 2 Personen vermisst. So wurden wir heute Abend über Funk alarmiert. Sofort rückte das HLF 10 aus gefolgt vom Einsatzleitfahrzeug. An der Einsatzstelle angekommen, stieg aus einem Nebengebäude Rauch aus der Tür und den Fenstern aus. Ein Trupp rüstete sich mit Atemschutz aus und ging sofort ins Gebäude vor. Das stark verqualmte Gebäude wurde abgesucht, eine körperlich sehr anstrengende Arbeit für die unter Atemschutz vorgehende Kräfte. Ohne Sicht und mit der Orientierung mittels Vortasten wurden die Personen gefunden, Als erstes wurde des „Kind“ gefunden, wenig später die 2. Person. Die hatte ein Gewicht von 70 kg und musste ins Freie gebracht werden. Spätestens jetzt war allen klar, es handelte sich um eine Übung. Die Aufgaben wurden gewissenhaft und mit großer Routine abgearbeitet. Nach einer Stunde hieß es dann Übungsende, Nachbesprechung. Anschließend fuhren wir ins Gerätehaus zurück, rüsteten die Fahrzeuge wieder auf und freuten uns auf eine leckere Bratwurst vom Grill. Vielen Dank an die Familie Klein, die uns ermöglicht hatte, in dem Objekt üben zu dürfen. Danke an Tobias Klein für die gute und realitätsnahe Vorbereitung der Übung.