Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Übungen

Kameradschaft und Zusammenhalt sind wichtige Dinge damit eine freiwillige Feuerwehr funktionieren kann. Umso schwerer fällt es den Aktiven, sich unter den gegebenen Bedingungen zum Infektionsschutz nur noch zu Einsätzen sehen zu können. Dadurch werden auch unsere Abschlussrituale zum Jahresende unmöglich. Weder das traditionelle Hausmacher-Wurst-Essen im letzten Übungsdienst als auch unsere Jahresabschlusswanderung können wir durchführen. Gestern trafen sich daher die aktiven zum lockeren Austausch in einer Videokonferenz online, heute verteilte unser Wehrführer ein kleines Dankeschön für das Engagement der Einsatzkräfte auch in diesen schwierigen Zeiten.

Es wird Winter, und da die Feuerwehr bei jedem Wetter einsatzbereit sein muss gab es heute Morgen eine Einweisung zum Anlegen der Schneeketten an unserem neuen HLF. Da wir die gleichen Ketten verwenden wie der Bauhof an seinem Unimog, der auch im Winterdienst verwendet wird, haben sich zwei Bauhofmitarbeiter heute extra für uns Zeit genommen und die Gerätewarte und Maschinisten, selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-Regeln, eingewiesen. Damit sind wir nun gut für die hoffentlich kommenden weißen Weihnachten gerüstet. Wir sagen Danke an Steffen Volkmar und Manuel Hartig dass Ihr euch für uns Zeit genommen habt.

Neues Löschfahrzug in Esch Markus Hies hat heute das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF10) an die Einsatzabteilung in Esch übergeben und offiziell in Dienst gestellt. Ortsvorsteher Stefan Moog lobte in seiner Rede die Arbeit der Wehr und überreichte eine Spende, die für weitere Anschaffungen und für die Förderung der Jugendarbeit eingesetzt werden soll. Am 19.08.wurde das Fahrzeug beim Hersteller abgeholt. Die Wochen zwischen dem Abholen und der heutigen Indienststellung wurde für die Einweisung der Fahrzeugmaschinisten in die Technik und mit Einweisungsfahrten benötigt. Auch die Einsatzabteilung hatte in der Zeit die Möglichkeit an den Übungsabenden das Fahrzeug kennenzulernen und mit ihm zu üben. Am Freitagabend war es dann soweit, dass Fahrzeug wurde mit den noch fehlenden Geräten bestück und für die Übergabe vorbereitet. Mit der Übergabe an die Wehr findet auch ein nicht übersehbarer Generationenwechsel der Fahrzeuge statt. Statt bisher 7,5 t hat das jetzige Fahrzeug 13 t und es werden statt 600 Liter Wasser jetzt 1200 Liter mitgeführt. Das Fahrzeug ist ausgestattet für den Brandeinsatz und für den technischen Hilfeleitungseinsatz, führt hydraulische Schneid- und Spreizgeräte sowie Hebekissen und Geräte mit. Mit dem Pneumatisch ausfahrbaren Lichtmast kann die Einsatzstelle taghell ausgeleuchtet werden. Ein wenig Wehmut schwingt bei der Übergabe dennoch mit, verabschiedete man im gleichen Atemzug auch ein Fahrzeug, was der Wehr fast 30 Jahre gute und vor allem zuverlässige Dienste geleistet hat. Es gilt auch Danke zu sagen. Danke an die Gemeindegremien, die eine Beschaffung möglich gemacht haben. Danke den Gerätewarten Ralf Moog und Patrick Rosam, die in mühevoller Arbeit die Materialien für den Hersteller zusammengestellt und beschriftet haben. Danke auch an die Einweiser der Maschinisten, Patrick Rosam und Tobias Hönge, die viele Einweisungsfahrten mit den Maschinisten durchführten. Aber auch all denjenigen, die am Freitag das Fahrzeug für den Einsatzdienst ausgestattet und vorbereitet haben.

Der heutige Übungsabend stand im Zeichen Ausbildung am neuen Löschfahrzeug. Jeder hatte die Möglichkeit sich die Beladung anzusehen. Die Anwesenden Gerätewarte konnten Fragen zu den Beladungen oder zu den Funktionsweisen kompetent beantworten und praktisch zeigen. Anschließend teste unser Wehrführer Andres Günther die Mannschaft. Er teilte Karten von verladen Ausrüstungsgegenständen aus, die dann aus dem Fahrzeug entnommen werden musste. Hierzu setzte er ein Zeitlimit, was eingehalten werden musste. Bei einbrechender Dunkelheit wurde dann noch der Lichtmast und die Umfeld Beleuchtung demonstriert.

Am vergangenem Freitag konnte unser Wehrführer Andreas Günther in kleiner Runde (Corona geschuldet) mit dem Bürgermeister Markus Hies, den Gemeindebrandinspektoren Marc Schenk und Thorsten Diehl den Zuschussbescheid für die Ersatzbeschaffung unseres ELW 1 aus den Händen von Innenminister Peter Beuth in Empfang nehmen.

Heute wurde der Generationswechsel von unserem Löschfahrzeug eingeleitet. Das neue Fahrzeug konnte beim Hersteller abgeholt werden. Nach einer Übergabe im Werk Ziegler, ging es gegen 13 Uhr Richtung Heimat. Um 17:30 Uhr hieß es dann sie treffen jeden Moment am Gerätehaus ein. Ein schöner Moment wohl bei jeder Feuerwehrfrau oder –mann, wenn so ein Fahrzeug jetzt zum Fuhrpark gehört. In den nächsten Wochen werden jetzt die Fahrer auf dem neuen Fahrzeug eingewiesen. Die Mannschaft wird im Rahmen der Übungen und mit Zusatzübungen die neue Technik und Verladung kennen lernen. Erst wenn wir sicher genug sind, wird das Fahrzeug den Einsatzdienst übernehmen. Dann heißt es auch für das 28 Jahre alte Löschfahrzeug abschied nehmen. Die Kameradinnen und Kameraden danken Andreas Günther, Wolfgang Baum, Tobias Hönge und Patrick Rosam, die das Fahrzeug abgeholt und sicher nach Hause gebracht haben. Über die technischen Daten und Werte des Neuen informieren wir sie in den nächsten Tagen.