Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Übungen

Was tun, wenn Helfer Hilfe benötigen? Wenn Einsatzkräfte während oder nach belastenden Einsätzen das Erlebte nicht verarbeiten können. Wie können Beteiligte, Angehörige, Ersthelfer professionell an der Einsatzstelle oder danach betreut werden. Diese Frage stellten wir uns an dem heutigen Übungsabend. Eingeladen zu diesem Thema hatten wir die Notfallseelsorge Rheingau-Taunus e.V. Bei unseren Einsätzen werden die Kameradinnen und Kameraden immer mal wieder mit Situationen, Bildern, Gerüche konfrontiert, die belastend sein können. Nicht immer ist es möglich, das Erlebte in der Nachbesprechung des Einsatzes, im Kreis der Kameraden, besprechen zu können. Oder das Erlebte beschäftigt den / die Eine oder Andere noch mehrere Tage, lässt sie nicht los. In solchen Fällen können wir auf die Notfallseelsorge anfordern, die bereits an der Einsatzstelle aber auch nach den Einsätzen professionelle Hilfe leisten. Die 1. Vorsitzende Silvia Koss referierte nicht nur über die Entstehung der Notfallseelsorge, sie zeigt uns auch auf, wie die Hilfe dieser Organisation aufgebaut ist. Über die Rettungsleitstelle können wir noch an der Einsatzstelle ihre Unterstützung anfordern. Ein Team oder je nach Größe des Ereignisses mehrere Teams, kommen dann vor Ort und betreuen die Personen die eine Ausnahmesituation erleben mussten. Die Arbeit ist nicht immer mit dem Einsatz der Rettungskräfte oder der Polizei beendet. Oftmals muss auch in der Zeit danach noch seelisch betreut werden. Eine Aufgabe, die ihr 20-köpfiges Team im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis abarbeitet, ehrenamtlich. Auch wir konnten von Einsätzen berichten, wo die Notfallseelsorge angefordert wurde. Viele Fragen wurden gestellt, die von Silvia Koss beantwortet wurden. Nach fast 2 Stunden eines guten Austauschs konnten wir mitnehmen, dass wir im Falle einer Ausnahmesituation an einer Einsatzstelle aber auch danach, auf Profis zurückgreifen können die uns in der Verarbeitung des Erlebten unterstützen können. Vielen Dank an Silvia Koss, 1. Vorsitzende der Notfallseelsorge Rheingau-Taunus e.V. Vielen Dank auch an den Kameraden Patrik Rosam, der die Übung vorbereitet und den Kontakt mit der Seelsorge hergestellt hat.

Nach 2 Jahren Coronapause konnten wir wieder unsere Jahresabschlussfeier veranstalten. Traditionell wurde sich im Gerätehaus getroffen. Als alle eingetroffen waren starteten wir mit einer Wanderung zum Zielort. Der Wettergott hat unsere Wanderung unterstützt, so dass wir ohne Regen aber mit viel Wind unterwegs sein konnten. In diesem Jahr ging es in die Bauernstube nach Walsdorf. Auf halber Wegstrecke legten wir eine kleine Pause ein, wo wir mit Warm- und Kaltgetränken versorgt wurden. Anschließend ging die Wanderung weiter. In der Bauernstube angekommen, wurden die Tische besetzt und die Servicekräfte versorgten uns mit den ersten Getränken. Wehrführer Andreas Günther nahm die Gelegenheit wahr und dankte den Einsatzkräften für die geleistete Arbeit und die Einsatzbereitschaft der vergangenen Jahre. Aber auch den Partnerinnen und Partnern dankte er für deren Verständnis. Denn ohne dieses Verständnis für das Hobby ihrer Liebsten, wäre es nicht möglich, eine einsatzfähige und schlagkräftige Wehr vorzeigen zu können. Nach der kurzen Ansprache eröffnete Andreas das für uns vorbereitete Buffet. Bei einer reichhaltigen Salatauswahl sowie verschiedene warme Speisen konnten wir es uns richtig gut gehen lassen. Abgerundet wurde das Essen mit einer leckeren Nachspeise. Bei guter Stimmung saßen wir dann noch ein paar Stunden zusammen und genossen diesen schönen Abend. Auch dieses mal waren wieder Personen dafür verantwortlich, dass wir schönen Abend hatten, bei denen wir uns recht herzlich bedanken möchten. Wolfgang Baum hat uns unterwegs mit den Warm- Kaltgetränken versorgt. Andreas Günther und Friedel Moos klärten die Lokalität und bestellten das Essen. Thorsten Diehl stellte den Fahrdienst für diejenigen, die nicht mehr zurücklaufen wollten. Ein besonderer Dank geht an das Team der Bauernstube für den tollen Service und die gute Bewirtung.

Mit dem traditionellen Glühweinabend startet die Feuerwehr in das neue Jahr. Normalerweise war das ein Abend für die Einsatzkräfte mit ihren Partnerinnen und Partnern. Vor einigen Jahren haben wir uns entschieden, diesen Abend auch dazu nutzen, um denen zu danken, die im vergangen Jahr die Feuerwehr finanziell oder anderweitig unterstützt haben. Leider konnte dies in den vergangen zwei Jahren pandemiebedingt nicht durchgeführt werden. Umso mehr freuten wir uns, in diesem Jahr allen Spendern und den politischen Gremien einmal für ihre Unterstützung DANKE zu sagen. Ab 18 Uhr trafen man sich an der Feuerwehr. Nach der Begrüßung durch den Wehrführer Andreas Günther konnten wir bei Glühwein, Gegrilltem und Kaltgetränken ein paar schöne gemeinsame Stunden genießen.

Die letzte offizielle Übung in diesem Jahr führte uns in das Altenwohn und Pflegeheim “Haus Goldener Grund“ in Waldems-Esch. In drei Gruppen lernten wir den richtigen Umgang mit der Brandmeldeanlage, die äußere Umgebung und Aufbau vom Gebäude sowie die technischen Einrichtungen und Ausrüstungen dieser Einrichtung und das Evakuierungskonzept des Hauses kennen. Möglich war dies nur, weil zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Bewohner im Wohn- und Pflegeheim untergebracht sind. Nils Böger erklärte uns, wie wir bei einem Alarm an die notwendigen Schlüssel kommen. Dann löste er einen Alarm aus und wir mussten an Hand der Laufkarten die Einsatzstelle finden. In der nächsten Gruppe sahen wir uns die Evakuierungswege an und sprachen mit der Leitung und den anwesenden Pflegekräften über das Evakuierungskonzept. In der dritten Gruppe zeigte und der Hausmeister die technischen Anlagen und Einrichtungen des Hauses. Nach ca. 2 Stunden und Beantwortung vieler Fragen hieß es dann, zurück zum Gerätehaus, unser Bewirtschaftungstechniker Friedel Moos hat Essen und Trinken für uns vorbereitet. Selbstverständlich gehört es zum guten Ton der Wehr Esch, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Haus Goldener Grund mit einzuladen. Was auch gerne angenommen wurde. Der guten Tradition folgend, hatte Friedel Moos bereits die Hausmacher Wurst, Brötchen, Brot, Gemüse, Käse und Kaltgetränke vorbereitet. Zusammen mit unseren Gästen saßen wir dann noch in kameradschaftlich gemütlicher Runde zusammen und lernten uns gegenseitig noch näher kennen. Vielen Dank an Friedel Moss, der uns nicht nur heute Abend bewirtet hat. Bei jeder Übung sorgt er dafür, dass wir nach getaner Arbeit noch etwas Warmes zu Essen bekommen und Kaltgetränke zur Verfügung stehen. Vielen Dank an die Mannschaft vom Haus Goldener Grund, die geduldig unsere Fragen beantwortet haben und es wieder einmal ermöglicht haben, uns alles ansehen zu können. Danke auch an Nils Böger, Andreas Günther für die gute und informationsreiche Durchführung der Übung. Danke an alle aktive Kameradinnen und Kameraden für die Teilnahme an den Übungen, Weiterbildungen und bei den Einsätzen. Ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches und unfallfreies Jahr 2023.

Unsere heutige Übung stand mal wieder unter dem Motto sportlich aktiv sein und spaß haben. Eigentlich stand Kartfahren auf dem Ausbildungsplan. Das musste aber abgesagt werden, da die Kartbahn nicht öffnen konnte. Als Ersatz wurde auf Bowlingspielen zurückgegriffen. In Riedelbach im Gasthof Pension Hotel Sonnenberg fanden wir noch zwei freie Bowlingbahnen. Zwei Mannschaften wurden zusammengestellt und dann ging es auch schon los. Nicht jeder Wurf ergab auch den gewünschten Erfolg, die Geselligkeit und die Kameradschaft standen im Vordergrund. Nach fast zwei Stunden hatte jeder 10 Spiele absolviert und wir traten wieder die Heimreise an. Bei einem Abschlussgetränk im Gerätehaus wurde noch gefachsimpelt und Neuigkeiten ausgetauscht. Danke an Andreas Günther, der den Abend organisiert und einen schnellen Ersatz für das ausgefallene Kartfahren gefunden hat.

Heute stand auf dem Ausbildungsplan die technische Hilfeleistung bei einem Wassereinsatz. Geübt wurde, mit welchen Geräten wir bei einem Unwettereinsatz oder einem technischen Defekt (z.B. geplatzte Wasserleitung) das Wasser aus einem Gebäude oder Schacht rauspumpen oder aufnehmen können. Gestartet wurde mit der Tauchpumpe. Mit dieser können wir viel Wasser aus einem Bereich abpumpen. Auch mit der Wasserstrahlpumpe (leider ist diese Armatur ein wenig in Vergessenheit geraten) können schnell größere Menge Wasser abgepumpt werden. Bei dieser Pumpe wird das Wasser durch ein Unterdruckverfahren abgesaugt. Sind nur noch geringe Wassermengen vorhanden, hilft unser Industrie-Wassersauger weiter. Dieser nimmt wie ein Nasssauger das Wasser in einen Behälter auf, eine Pumpe mit Schwimmerschalter pumpt dann aber automatisch das Wasser aus dem Sammelbehälter. Hierzu wird ein Feuerwehrschlauch an den Pumpenausgang angeschlossen, mit dem das Wasser dann z.B. in einen Kanal eingeleitet werden kann. Kontaminiertes Wasser wird in Behältern aufgefangen und fachgerecht entsorgt. Doch ohne Handarbeit geht es bei solchen Einsätzen auch nicht. Um das Wasser an einen Platz zum Absaugen bringen zu können, kommen dann noch die Wasserschieber zum Einsatz.

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