Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Übungen

50 Jahre Gemeinde Waldems und 50 Jahre Feuerwehr Waldems. Mit diesem Motte feierte die Gemeinde Waldems ihr Jubiläum. Alle Wehren luden die Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür in ihre Gerätehäuser ein. Die Einsatzabteilung der Wehr Esch hatte hierzu auch einiges vorbereitet. So wurden ab 14 Uhr die Fahrzeuge ausgestellt und die verladene Technik den interessierten Bürgerinnen und Bürgern gezeigt und erklärt. Für die Kleinen hatte die Jugend- und Kinderfeuerwehr einen Parcours aufgebaut wo mit einem Kleinlöschgerät unter Anleitung ein „Brand“ gelöscht werden konnte oder mit einem Leinebeutel ein Zielwerfen auf Blechdosen möglich war. Aber auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Die Mitglieder der Einsatzabteilung hatten Kuchen gebacken, der mit frisch gebrühtem Kaffee verkauft wurde. Aber auch Kaltgetränke standen zur Verfügung. Ein schöner Tag der um 17 Uhr ausklang.

Eine sichere Funkkommunikation ist für einen reibungslosen Einsatzablauf sehr wichtig. So wurde heute geprüft, wie bei einem Ausfall von Teilbereichen der Funktechnik, dennoch ein gesicherter Funkbetrieb gewährleistet werden kann. Hierzu hat das Land Hessen alle Landkreise mit ihren Kommunen gebeten an einer hessenweiten Funkübung mit ihren Unwetterzentralen teilzunehmen. Auch Waldems hat eine solche Unwetterzentrale, die nach Alarmierung besetzt wird und dann die Einsätze eigenständig im Bereich Waldems koordiniert. Diese Unwetterzentrale befindet sich im Feuerwehrgerätehaus in Esch. Mit 5 Einsatzkräften, so wird im Alarmfall die Funkzentrale auch besetzt, nahmen wir an der Übung teil. Die Übung begann 08:45 Uhr und endete um 13:00 Uhr. Während der Übung musste gefunkt werden, die Ergebnisse der Übungen wurden schriftlich wie auch elektronisch dokumentiert, Wie bei einem längeren Einsatz, stellte die Feuerwehr Esch Essen und Getränken für die teilnehmenden Einsatzkräfte bereit. Um kurz vor 13:00 Uhr kam dann der Funkspruch vom Land Hessen, Übungsende. Nach dem wir die Geräte wieder auf den Normalbetrieb umgestellt hatten und alles wieder aufgeräumt war, konnten auch wir diese Übung beenden.

Kaminbrände sind immer wieder Schadenereignisse, zu den wir als Feuerwehr gerufen werden. Mit Indienststellung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs wird auch auf dem Fahrzeug ein Kaminfeger Werkzeug mitgeführt. Eine umfangreiche Ausstattung mit Stangen, Ketten, Besen Kehrgeräten und vielem mehr. Um die Geräte richtig einsetzen zu können, stand der Ausbildungsabend unter dem Motto Kaminbrände. Bezirksschornsteinfegermeister Oliver Holinski beantwortete unsere Fragen rund um das Thema Kaminbrand und richtige Handhabung des Werkzeugsatzes. Er zeigte uns die Gefahren auf, die bei einem Kaminbrand auf die Einsatzkräfte einwirken können und zeigte uns die richtige Anwendung und Zusammenstellung des Werkzeugs. Vielen Dank an Herrn Holinski für den ausführlichen und informativen Schulungsabend.

Am heutigen Übungsabend standen zwei Themen zur Aus- und Weiterbildung auf dem Dienstplan. In zwei Stationen wurden die Themen Einsatz des Belüftungsgeräts bei besonderen Einsatzsituationen und eine Auffrischung über den Inhalt bei den verladenen Gerätekoffern und die richtige Handhabung einer Fluchtmaske ausgebildet. Patrick Rosam schulte die Sonderanwendungen beim Belüften. Gerade dann, wenn die Belüftungsöffnung in einer ungünstigen Höhe liegt, müssen Maßnahmen ergriffen werden, wie in solchen Situationen das Belüftungsgerät noch effektive eingesetzt werden kann. Bei der praktischen Anwendung war nicht nur Muskelkraft und Geschicklichkeit gefragt, es mussten auch die richtigen feuerwehrtechnischen Knoten und Stiche angelegt werden. Ralf Moog schulte in seiner Station die Inhalte der verschiedenen Gerätekoffer und die richtige Handhabung des Stromerzeugers. Durch Ausräumen der Ausrüstungsgegenstände und Aufzeigen von Anwendungsbeispielen lernten wir, wie und wo wir diese Geräte einsetzen können und dürfen. Zum Schluss wurde dann noch mal der richtige Umgang einer Fluchthaube gezeigt und auf die Besonderheiten hingewiesen. Ein Kamerad, der kein Atemschutzgeräteträger ist, durfte die Maske praktisch anwenden und dann schilderte, wie er das Anlagen der Maske empfunden hat. Eine wichtige Erkenntnis für die Anwendung im Einsatzfall. Selbstverständlich wurde die Maske nach dem Tragen fachgerecht und hygienisch entsorgt. Danke an die Ausbilder Patrick und Ralf.

Heute Abend haben wir wieder in Präsenz üben können. Das Thema der Übung war Halten und Rückhalten. In der Ausbildung ging es darum, Einsatzkräfte oder zu rettende Personen so zu sichern, dass sie gesichert eine Leiter hinab oder hinaufsteigen können. Aber auch die Einsatzkraft so zu sichern, dass diese den absturzgefährdeten Bereich nicht betreten kann. Ausdrücklich wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass diese Sicherung nicht angewendet werden darf, wenn die Gefahr eines möglichen Absturzes besteht. Nach der Theoretischen Einführung wurden die Kenntnisse der dafür notwendigen Knoten und Stiche aufgefrischt und geübt. Dann ging es in die Praxis. In 2 Stationen wurde unter Anleitung der Ausbilder Wolfgang Baum und Klaus Hoffmann die unterschiedlichen Techniken und das richtige Verhalten gezeigt, geübt und angewendet. Im Anschluss an die Übung informierte Wolfgang Baum noch alle Kamerad*innen über die anstehenden Veränderungen im Atemschutz hin.

Vor dem Essen in der Nase bohren, so könnte man im Schnelldurchgang den letzten Übungsabend beschreiben. Gute Tradition in den letzten Jahren ist es, dass der letzte Übungsabend im Jahr der Pflege der Kameradschaft und dem körperlichen Wohlergehen steht. Auch in diesem Jahr haben wir uns bewusst hierfür entschieden. Auch bei uns gilt im Übungsdienst, dass nur die Einsatzkraft am Übungsabend teilnehmen darf, die vorher mit einem Selbsttest nachweisen kann, dass sie nicht an Corona erkrankt ist. So war es auch heute Abend. Wir trafen uns in der Fahrzeughalle und alle führten einen Selbsttest durch. Das galt auch für den Kameraden/Kameradinnen, die beruflich bedingt erst später kommen konnten. Nach dem Test wurde die persönliche Schutzausrüstung überprüft, noch Gegenstände um und weggeräumt. Dann ging es in den gut gelüfteten Unterrichtsraum, wo unser Bewirtschaftungstechniker Friedel Moos für das leiblich Wohl gesorgt hat. Hausmacher Wurst, Käse, Gemüse, Brot und frisch gebackene noch warme Brötchen warteten auf die Verkostung. Bei vielen Gesprächen, lustigen Anekdoten und bei Kartenspielen ließen wir den Abend ausklingen. In dem Zusammenhang ist es uns Kameraden / Kameradinnen wichtig dem Danke zu sagen, der seit vielen Jahren, nein wir können mit Stolz sagen seit Jahrzehnten, für das leibliche Wohl von uns allen bei Übungen, Veranstaltungen sorgt. DANKE FRIEDEL MOOS