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Übungen

Vor dem Essen in der Nase bohren, so könnte man im Schnelldurchgang den letzten Übungsabend beschreiben. Gute Tradition in den letzten Jahren ist es, dass der letzte Übungsabend im Jahr der Pflege der Kameradschaft und dem körperlichen Wohlergehen steht. Auch in diesem Jahr haben wir uns bewusst hierfür entschieden. Auch bei uns gilt im Übungsdienst, dass nur die Einsatzkraft am Übungsabend teilnehmen darf, die vorher mit einem Selbsttest nachweisen kann, dass sie nicht an Corona erkrankt ist. So war es auch heute Abend. Wir trafen uns in der Fahrzeughalle und alle führten einen Selbsttest durch. Das galt auch für den Kameraden/Kameradinnen, die beruflich bedingt erst später kommen konnten. Nach dem Test wurde die persönliche Schutzausrüstung überprüft, noch Gegenstände um und weggeräumt. Dann ging es in den gut gelüfteten Unterrichtsraum, wo unser Bewirtschaftungstechniker Friedel Moos für das leiblich Wohl gesorgt hat. Hausmacher Wurst, Käse, Gemüse, Brot und frisch gebackene noch warme Brötchen warteten auf die Verkostung. Bei vielen Gesprächen, lustigen Anekdoten und bei Kartenspielen ließen wir den Abend ausklingen. In dem Zusammenhang ist es uns Kameraden / Kameradinnen wichtig dem Danke zu sagen, der seit vielen Jahren, nein wir können mit Stolz sagen seit Jahrzehnten, für das leibliche Wohl von uns allen bei Übungen, Veranstaltungen sorgt. DANKE FRIEDEL MOOS

Die vorletzte Übung für das Jahr 2021 stand endlich wieder mal unter Dem Motte körperliche Ertüchtigung und viel Spaß. Wir fuhren nach Idstein zur Bowlingbahn und lieferten uns einen kleinen nicht ganz ernst gemeinten Wettkampf. Im Anschluss gab es noch leckeres Essen aus der „Zeitlos“ Küche. Es war mal wieder ein sehr schöner kameradschaftlicher Abend.

Was ist auf unserem Hilfeleistungslöschfahrzeug wo verladen. Das war die Herausforderung für alle Feuerwehrfrauen und -männer beim heutigen Übungsabend. Um das Gedächtnis zu trainieren, blieben die Rollläden und Türen geschlossen. Die Mannschaft wurde in 2 Gruppen aufgeteilt, jede Gruppe bekam eine Seite vom Fahrzeug, nach der Hälfte der Ausbildungszeit wurde gewechselt. Die Ausbilder Patrick Rosam und Tobias Klein hatten alle Ausrüstungsgegenstände von der jeweiligen Fahrzeugseite als Zettel in einem Beutel. Jeder musste einen Zettel ziehen und dann sagen, wo diese Ausrüstung verladen ist, welchen Einsatzzweck dieser hat und welche Unfallverhütungsvorschriften zu beachten sind. Bei der Menge der verladenen Ausrüstungsgegenstände eine echte Herausforderung. Nach dem ersten Abschnitt der Ausbildung kamen die Kameraden aus Reichenbach mit ihrem neuen TSF-W an das Gerätehaus und wir konnten das Fahrzeug ausgiebig anschauen und uns die Ausrüstungsgegenstände ansehen. Das ist sehr wichtig, da wir gemeinsam mit der Wehr Reichenbach zu technischen Hilfeleistungen ausrücken. Vielen Dank an die Kameraden aus Reichenbach, Max Mittelbach und Andreas Reichenbach, die das Fahrzeug gebracht und ausführlich erklärt haben. Ganz besonderen Dank auch an Patrick Rosam und Tobias Klein für die sehr gute Vorbereitung und Durchführung der Fahrzeugkunde, „der besonderen Art“.

Wie leuchte ich einen Arbeitsbereich richtig aus, dass können bestimmt viele der Leserinnen und Leser recht einfach beantworten. Viel Licht an der richtigen Stelle damit man alles sehen und erkennen kann. Die Feuerwehr muss auf viel mehr Dinge achten, wie eine Einsatzstelle richtig ausgeleuchtet werden muss. Ausreichend Licht muss an der Einsatzstelle sein, es darf keine Einsatzkraft geblendet werden und schattenfrei muss es auch noch sein. Die Ausleuchtung an einer Einsatzstelle darf Verkehrsteilnehmer nicht zur Gefahr werden. Schon bei der Planung und Ausrichtung der Lichtquelle ist der richtige Standort, die richtige Höhe und der richtige Ausleuchtungswinkel wichtig. Mit unserem Lichtmast auf dem HLF können wir die richtige Ausrichtung hydraulisch und elektrisch korrigierend regeln. Bei einem Stativ sieht das ganz anders aus. Hier muss vorausschauend geplant werden. Danke an Patrick Rosam der heute Abend dieses Thema praktisch ausgebildet hat. Vielen Dank aber auch an Wolfgang Baum der in der zweiten Gruppe den richtigen Einsatz einer vierteiligen Steckleiter ausgebildet hat. Angefangen von dem richtigen Entnehmen vom Fahrzeug bis zu den richtigen Handgriffen beim Stellen der Steckleiter und das richtige Begehen wurde trainiert. Aber auch das richtige Übersteigen und Sichern der Leiter gehörten dazu. Nach der Hälfte der Ausbildungszeit wurden die Gruppen getauscht, so dass jede/r beide Themen in der Ausbildung hatte. Beiden Kammeraden vielen Dank für die sehr gute Vorbereitung und praxisnahe Durchführung.

Rauchentwicklung in der Hofgasse in Esch war das Einsatzstichwort für den Übungsabend. Schon die Anfahrt zu dem Objekt gestaltete sich schwierig. Zentimetergenau musste das Löschfahrzeug an den geparkten Fahrzeugen und den Grundstückseinfriedungen durchgelost werden. Am Einsatzobjekt angekommen kam der Befehl vom Gruppenführer, das Gebäude nach vermissten Personen abzusuchen und eine Brandbekämpfung einzuleiten. Der Maschinist leuchtete mit dem Lichtmast die Einsatzstelle aus, so das sicher gearbeitet werden konnte. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps in das Gebäude vor. Noch während die erste Person aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben wurde, zeigte sich eine weitere Person an einem Fenster. Mit einem Überdrucklüfter konnte der Treppenbereich zu dem Raum vom Rauch befreit werden, so dass die Person über die Treppe in Sicherheit gebracht werden konnte. Der Einsatz der bereitgestellten Leiter war nicht mehr erforderlich. Nachdem der „Brand“ unter Kontrolle war und die vermissten Personen gerettet waren, kam vom Gruppenführer der Befehl Übungsende. In der Nachbesprechung vor Ort wurde dann noch der Übungsablauf besprochen und analysiert. Nachdem alles wieder zurückgebaut und verladen war, ging es zurück ins Gerätehaus. Danke an Nils Böger der diese Übung ausgearbeitet und vorbereitet hat. Danke auch an die Fa. Die Steinmetze, die es ermöglicht haben, hier üben zu dürfen. Eine Bitte an alle Fahrzeugbesitzer. Bitte bedenken sie bitte beim Abstellen und Parken ihrer Fahrzeuge daran, dass im Notfall große Fahrzeuge eine Einsatzstelle anfahren werden, evtl. sogar eine Drehleiter aufgestellt werden muss. Da ist es erforderlich, zügig und ohne unnötige Verzögerungen die Einsatzstelle erreichen zu können. Gerade dann, wenn noch Menschenleben in Gefahr sind. Vielen Dank für ihr Mitwirken.

Wasserentnahme aus einer Zisterne stand heute auf dem Ausbildungsplan. Am Übungsobjekt angekommen wurde festgestellt, dass der Entnahmestutzen für die Feuerwehr defekt war und es musste mit einer Saugleitung direkt aus der Zisterne gesaugt werden. Um den Erfolg der Maßnahme auch kontrollieren zu können, wurden ein Wasserringmonitor und auch Strahlrohre eingesetzt. Vielem Dank an Wilhelm Hahn, der die Wasserentnahmestelle auf seinem Hof für die Übung zur Verfügung stellte. Dank auch an Andreas Günther und Uwe Bös, die diese Übung vorbereitet und geplant haben.