Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Übungen

Da ja noch Ferien sind haben wir heute mal Übung, Übung sein lassen und haben ein paar Kleinigkeiten auf dem Grillplatz gemacht. Und haben dann zur Förderung der Kameradschaft einfach mal schön gegrillt. Ein neues aktives Mitglied konnten wir auch wieder begrüßen. Wir freuen uns sehr, herzlich Willkommen bei uns !!! Wenn Ihr auch Lust habt, schaut doch einfach unverbindlich mal in den ungeraden Wochen Dienstags um 19 Uhr am Gerätehaus in Esch vorbei. Wir freuen uns auf Euch....

Heute Abend waren wir in der Borngasse auf dem Parkplatz der Sparkasse und der Apotheke.Angenommene Lage ein brennender PKW. Es wurde ein Löschversuch mit einem Pulverlöscher unternommen aber ohne Erfolg, die Person hat sich erschöpft und verängstigt in einem Seitenbereich zurückgezogen. Der Motorbrand hat bereits auf einen Zaun und die Fassade eines Gebäudes übergegriffen.

Heute Abend stand Dienstport auf dem Programm, es wurde Radgefahren oder gewandert. Im Anschluss traf man sich in Bermbach in der Taverna Saloniki. Dort wurde noch eine kleine Stärkung eingenommen bevor es wieder nach Hause ging.

Zur Zeit macht im Auftrag des Landes Hessen die mobile Brandsimulationsanlage „FireDragon 7000“ der Firma Dräger für eine Woche am Feuerwehr Stützpunkt Idstein Station, um die Feuerwehren im Rheingau Taunus Kreis in der praktischen Atemschutzausbildung zu schulen. Die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Esch können in der Zeit vom 20.07. bis 25.07.2015 in der mobilen Brandsimulationsanlage (BSA) des Landes Hessen für den Ernstfall trainieren. Die Brandbekämpfung in geschlossenen Räumen stellt höchste Ansprüche an die eingesetzten Feuerwehrleute. Um dem Wunsch der Feuerwehren nach einer möglichst realitätsnahen Ausbildung nachzukommen, hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Lübecker Firma Dräger beauftragt, in einer Schulungsreihe insbesondere junge Atemschutzgeräteträger in einer mobilen Brandsimulationsanlage fortzubilden. In dem auf einem LKW-Sattel Auflieger aufgebauten Brandübungscontainer können unter realitätsnahen Bedingungen Einsätze unter Atemschutz bei einem Wohnungsbrand trainiert werden. Auf einer Gesamtfläche von ca. 30 qm sind 3 Brandräume mit insgesamt 9 Brandstellen inklusive einer Flash-Over-Simulation (Rauchgas-Durchzündung) vorhanden. Hier werden das taktisch richtige Vorgehen unter Atemschutz sowie verschiedene Löschtechniken geübt. Bei Temperaturen von bis zu 600 °C werden zugleich auch die Grenzen der Schutzkleidung deutlich, die nur eine begrenzte Zeit vor Hitze und Flammen schützen kann. Die schwere Ausrüstung, Hitze, Nullsicht und unbekannte Umgebung machen den Einsatz unter Atemschutz im Innenangriff zu einer äußerst anspruchsvollen und schweren körperlichen Arbeit. Auch unser Bürgermeister Markus Hies ließ es sich nicht nehmen und war vor Ort um den Kameradinnen und Kameraden beim Üben mal über die Schulter zu schauen. Ziel der Übungen ist es, insbesondere noch unerfahrene Feuerwehrleute mit der Wirkungsweise der Schutzkleidung und der effektiven Handhabung von Hohlstrahlrohren vertraut zu machen. Immer wieder kommt es vor, dass junge Feuerwehrangehörige in der Brandsimulationsanlage zum ersten Mal in ihrer Feuerwehrlaufbahn ein reales Feuer erleben. Nach erfolgter Brandbekämpfung findet eine Übungsnachbesprechung statt, in der den Übenden nochmals Hinweise zu einem effektiven und sicheren Arbeiten gegeben werden. Aus einem Leitstand überwachen Trainer der Firma Dräger und erfahrene Ausbilder das gesamte Übungsgeschehen. Bei Unregelmäßigkeiten besteht jederzeit die Möglichkeit des Übungsabbruchs und der kurzfristigen Räumung des Containers. Trotz dieser Belastung nehmen unsere Kameradinnen und Kameraden das Übungsangebot mit großem Zuspruch wahr, denn nur ständiges Training versetzt die Einsatzkräfte im Ernstfall in die Lage, die so erlernten und vertieften Kenntnisse sicher anwenden zu können, um Leib und Leben sowie Sachwerte von in Not geratenen Menschen zu schützen.

In der heutigen Übung stand das Thema Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen und Umgang mit dem neuen Digitalfunk auf dem Programm. Wir teilten uns in zwei Gruppen. In erster Linie übten wir die Personenrettung mit dem Spienboard aus einem verunfalltem PKW und den Umgang mit dem neuen Digitalfunk.

In der heutigen Übung mussten zwei verunglückte Dachdecker gerettet werden. Einer kam auf einem Vordach zum Liegen und wurde mit einem Leiterhebel schonend auf den Boden gebracht. Eine zweite Person war durch das Dach gebrochen und musste mit dem Spineboard über das Treppenhaus nach außen gebracht werden. Außerdem haben wir mit unserem Einsatzleitwagen den Funkbetrieb mit den neuen Digitalfunkgeräten geübt.