Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Aktivitäten

Am 20. 06. und am 21. 06, bot der Rheingau-Taunus-Kreis für die Feuerwehren wieder ein Seminar Vegetationsbrandbekämpfung Modul 1 an. Die Veranstaltung wurde in unserem Gerätehaus durchgeführt. Die Lehrgangsteilnehmer trafen sich im Schulungsraum, wo von den Kreisausbildern am Vormittag die Einsatzgrundsätze theoretisch unterrichtet wurden. Hierzu gehörte das Erkennen der Gefahren an der Einsatzstelle, die richtige Taktik, das Einhalten von Sicherheitsgrundsätzen sowie das Vorstellen und Zeigen der speziellen Ausrüstung für eine solche Brandbekämpfung sowie das Pump and Roll-Verfahren. Nach dem Mittagessen stand dann der praktische Ausbildungsteil an. Mit den Einsatzfahrzeugen wurde an eine vorbereitete Fläche gefahren und dort, das in der Theorie erlernte praktisch umzusetzen. Eine Herausforderung an alle Teilnehmer. Bei Lufttemperaturen weit über 30°C stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnell fest, wie kräftezehrend ein solcher Einsatz ist. Mit gekühltem Mineralwasser wurde dafür gesorgt, dass beim Schwitzen verlorene Flüssigkeit schnell wieder aufgefüllt werden konnte. Ausreichende Erholungspausen wurden durchgeführt. Unsere Aufgabe an den 2 Tagen war es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu versorgen. Schon 1,5 Stunden vor Veranstaltungsbeginn begannen die Vorbereitungen. Kaffee kochen, Brötchen vorbereiten, Getränke kaltstellen, das Mittagessen wurde vorbereitet ausgegeben. Und nach dem Seminar hieß es, den nächste Tag wieder vorzubereitet. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Glückwunsch zur erfolgreichen Teilnahme am Seminar. Den Helferinnen und Helfern der Bewirtung vielen Dank für euren Einsatz. Was ist das Pump and Roll-Verfahren? Das Pump and Roll-Verfahren (Löschen während der Fahrt) ist eine Taktik zur Bekämpfung von Vegetations- und Flächenbränden. Dabei gibt ein Löschfahrzeug (über einen speziellen Nebenantrieb) über seine Pumpe Wasser ab, während es sich langsam vorwärtsbewegt. Dies ermöglicht das kontinuierliche Ablöschen von Feuersäumen, ohne für jeden Löschvorgang anhalten zu müssen. Der Maschinist steuert die Wassermenge und den Pumpendruck über die Motordrehzahl, oft während das Fahrzeug mit eingelegter Geländeuntersetzung im ersten Gang rollt. Einsatzkräfte gehen neben dem Fahrzeug her und führen eine Brandbekämpfung mit handgeführten Strahlrohren, meistens ein D-Strahlrohr durch. Was ist ein D-Schlauch / D-Strahlrohr? Ein D-Schlauch ist ein Feuerwehr-Druckschlauch mit einem kleinen Durchmesser von 25 mm. An dem D-Schlauch wir ein D-Strahlrohr angekuppelt. Die Wasserabgabemenge bei einem D- Strahlrohr beträgt in der Regel 25 Liter in der Minute. Mit dem D-Strahlrohr ist es möglich eine geringe Wassermenge abzugeben und dennoch eine Wurfweite zur Brandbekämpfung zu haben. Hat ein Tanklöschfahrzeug 2000 Liter Wasser an Bord, kann mit einem D-Strahlrohr über 1 Stunde Wasser abgegeben werden, ohne dass das Fahrzeug Wasser nachtanken muss. Nachteil ist, für größere Flächen oder Brände reicht diese Wasserabgabemenge und die Wurfweite nicht aus.

Tanz der Hexen auf dem Grillplatz an der B8 in Esch. So lud der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldems-Esch e.V. die Bürgerinnen und Bürger und die „Hexen“ ein. Fleißige Hände hatten am frühen Nachmittag auf dem Grillplatz bereits alles vorbereitet. Bei warmen und sonnigem Wetter landeten pünktlich um 19 Uhr die ersten Hexen mit Ihren Besen auf dem Grillplatz. Am Eingang war eine Parkfläche eingerichtet worden, wo die Besen bis zum Heimflug geparkt werden konnten. Auch die Bürgerinnen und Bürger kamen in großer Zahl auf den Grillplatz, so dass in kurzer Zeit alle Bänke besetzt waren. Die aufgestellten Stehtische waren sehr begehrt und schnell für eine gesellige Runde gefüllt. Kameradinnen und Kameraden am Grill und an der Getränkeausgabe sorgten dafür, dass jeder schnell seine bestellten Speisen und gekühlten Getränke erhalten hat. Für gute Stimmung sorgte wieder einmal die Live Band Main-Power, die zum Mitsingen und zum Tanzen animierte, was gerne angenommen wurde. Um das Motto der Veranstaltung zu unterstreichen, hatte der Verein Hexenhüte für die Mitglieder besorgt. Die Hüte waren aber auch bei den Gästen sehr begeht. Und so schenkte die eine oder andere Feuerwehrhexe dem Gast seinen Zauberhut. Bei einbrechender Dunkelheit wurden dann die Felswände mit einem Lichtspiel beleuchtet und Fackeln rund um die Sitzbänke entzündet. An dem Lagerfeuer trafen sich die Gäste und man lud sich gegenseitig zu einem gekühlten Getränk ein. Das beindruckende Lichtspiel an den Felswänden und die lodernden Fackeln verwandelte den Grillplatz in einen märchenhaften Glanz, wo mit Gesang und Tanz bis tief in die Walpurgisnacht gefeiert wurde, bevor die Hexen auf ihren Besen den Heimflug antraten. Vielen Dank an alle Gäste, Freunde, Gönnern und Hexen, die für diesen unvergesslich schönen Abend gesorgt haben. Danke auch an alle Helfer für die Vor- und Nachbereitung sowie an die helfenden Hände an der Getränke- und Essensausgabe.

Am 01.05. beginnt wieder die Vermietung des Grillplatzes in Esch. Anfragen für eine Vermietung liegen bereits vor und somit wird es Zeit, den Platz aus dem Winterschlaf erwachen zu lassen. Und es gab wieder mal einiges zu erledigen. Sträucher mussten gekürzt, das Laub entfernt und das Gras gemäht werden. Außerdem musste an der Grillhütte der reparierte Lüfter wieder montiert werden. Hierzu hatten sich einige Vereinsmitglieder getroffen und in 4 Stunden den Platz auf Vordermann gebracht. Nach über 4 Stunden waren die Arbeiten dann erledigt. Selbstverständlich hatte Frank Müller für Kaltgetränke und Essen gesorgt. Den Start in die Vermietung erfolgt durch den Verein selbst. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldems-Esch veranstaltet am 30.04. den Hexentanz mit Life-Musik auf dem Grillplatz.

Mit unserem traditionellen Osterfeuer am Ostersamstag Abend stimmen wir die Bürgerinnen und Bürger auf die bevorstehenden Osterfeiertage ein. Bereits am frühen Nachmittag wurde von den Kameradinnen und Kameraden das Holz aufgeschichtet und alles vorbereitet. Ab 18 Uhr wurde dann das Zelt für die Ausgabe vom Essen und den Getränken aufgestellt. Alles war perfekt vorbereitet bevor bereits kurz nach 18:45 Uhr die ersten Gäste auf dem Festplatz eintrafen. Die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung hatten das Hilfeleistungslöschfahrzeug aufgestellt. So konnte jeder noch vor dem Entzünden des Feuers sich über die Technik informieren, was gerne angenommen wurde. Dann war es so weit, zwei Kameraden entzündeten das Osterfeuer. Schnell brannte der aufgeschichtete Holzstapel lichterloh, was in der beginnenden Dunkelheit den Festplatz mit einem dunkelroten Licht leuchten ließ. Immer mehr Gäste strömten auf den Festplatz und auch die Bewohnerinnen und Bewohner vom gegenüberliegenden Altenwohn- und Pflegeheim konnten vom Fenster aus das Feuer bewundern. Das Wetter spielte perfekt mit, so konnten die Gäste bei Kaltgetränken und heißer Wurst lange den stimmungsvollen Abend genießen. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr verteilten Ostereier an die anwesenden Gäste. Nachdem das Feuer heruntergebrannt war, es etwas kühler wurde, versammelten sich viele Besucher um die wärmende Gut vom Osterfeuer. Noch lange konnte man so den großartigen Abend genießen. Vielen Dank an alle Besucher und Helfer, die das Fest ermöglicht haben.

Jahreshauptversammlung Heute fanden die Jahreshauptversammlungen für die Einsatzabteilung und für den Förderverein statt. Beginn war um 19:00 Uhr, Gerätehaus Esch, Schulungsraum. Begonnen wurde mit der Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung. Tobias Hönge, stellvertretender Wehrführer, begrüßte in Vertretung vom erkrankten Wehrführer Patrick Rosam, die anwesenden Mitglieder. Nach der Totenehrung überbrachte Helmut Schmid, Gemeindevorstand in Vertretung für den Bürgermeister Markus Hies Grußworte an die Einsatzkräfte. Er dankte den Einsatzkräften für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Auch Ortsvorsteher Stefan Moog lobte das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Einsatzkräfte. Im Jahresbericht der Wehr wurde berichtet, dass die Einsatzabteilung zu 42 Einsätze alarmiert und hierbei 450 Stunden aufgewendet wurden. 18 Lehrgänge und Seminare wurden besucht. 26 Übungsabende und zusätzliche Übungen für Maschinisten und für das Einsatzleitfahrzeug wurden durchgeführt. Weiter unterstützten die Kameradinnen und Kameraden beim Einsammeln der Weihnachtsbäume und bei den Veranstaltungen des Fördervereines. 30 Einsatzkräfte, Frauen und Männer, gehören der Einsatzabteilung an. Die Jugendfeuerwehr hat 12 Mitglieder, die Kinderfeuerwehr „Feuersalamander“ haben 7 Mitglieder und 8 Mitglieder gehören der Ehren- und Altersabteilung an. Nach einer Pause wurde dann die Jahreshauptversammlung für den Förderverein vom 1. Vorsitzenden Andreas Günther eröffnet. Er begrüßte die anwesenden Mitglieder, ganz besonders den Ehrenvorsitzenden Wolfgang Baum. Auch der Verein konnte über eine positive Bilanz berichten. 16 neue Mitglieder konnten im vergangenen Jahr begrüßt werden. Es gab leider auch Vereinsaustritte von Mitgliedern, die aus privaten oder beruflichen Gründen weggezogen sind. 3 Sterbefälle waren zu beklagen. Der Verein besteht aus 260 Mitgliedern. Die durchgeführten Veranstaltungen waren alle gut besucht. Diese positive Bilanz wurde auch noch einmal von der Kassenwartin Tanja Küpper unterstrichen. Noch einmal ging der Dank an alle Spenderinnen und Spender, die auch im vergangen Jahr wieder mit Geld oder Sachspenden die Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr unterstützt haben. Bei den anschließenden Neuwahlen wurden die Vorstandsmitglieder in Ihren Ämtern wiedergewählt. Verdiente Mitglieder konnten an diesem Abend geehrt werden So überreichte der 1. Vorsitzende Andreas Günther und der 2. Vorsitzende Frank Müller für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft eine Ehrennadel und eine Urkunde an Frank Merkel, Thomas Link, Kirsten Christin Truhöl und Nils Böger. Für 40 Jahre wurden Horst Byron und Gisela Hollingshausen geehrt. Nach dem offiziellen Ende der Jahreshauptversammlung saßen die Anwesenden noch lange zusammen. Friedel Moos hatte mal wieder, so wie wir ihn kennen und schätzen, für einen Snack und gekühlte Getränke gesorgt. Vielen Dank Friedel

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