20:54 Uhr, ein heftiges Gewitter entlädt sich über Waldems. Blitze zucken am Himmel und sofort folgt der laute Donner. Im gleichen Moment wird Alarm per Sirene und Funkmeldeempfänger durch die Leitstelle ausgelöst. Wir werden zu einem Flächen- / bzw. Waldbrand nach Niederems alarmiert. Mit HLF und ELW fahren wir Niederems an. Auf der Anfahrt erhalten wir per Funk die Information, dass alle Fahrzeuge sich auf dem Bereitstellungsplatz an der Bushaltestelle aufstellen sollen. Die Besatzung vom ELW meldet umgehend an den Einsatzleiter die Einsatzbereitschaft und ist Ansprechstelle für die Einsatzleitung. Erkundungsfahrten im gemeldeten Gebiet werden durchgeführt, ein Brandherd konnte nicht gefunden werden. Nach Rücksprache mit der meldenden Person konnte auch im angegebenen Bereich kein Feuer mehr festgestellt werden. Um 22:30 Uhr wurde nach Rücksprache mit der Einsatzleitung mitgeteilt, dass kein Feuer festgestellt werden konnte und alle Einsatzkräfte wieder in die Unterkunft einrücken können. Nach der Rückkehr im Gerätehaus wurden die Fahrzeug wieder einsatzbereit aufgerüstet. Danach war der Einsatz für uns beendet. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Reichenbach ,Wüstems, Niederems und Esch, der Gemeindebrandinspektor und sein Stellvertreter, das Tanklöschfahrzeug von der Feuerwehr Idstein sowie die Polizei.
Wald / Flächenbrand
23:15 Alarm für die Feuerwehr Waldems-Esch. Wir wurden zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. HLF 10 und ELW fuhren die Einsatzstelle an. An der Einsatzstelle angekommen, mussten wir als erste Maßnahme den Weg vom Haus zum Rettungswagen ausleuchten. Da der Weg über eine weiträumige Treppe führte, unterstützten die Kameradinnen und Kameraden beim Transport des Patienten zum Rettungswagen. Nachdem der Patient im Rettungswagen eingeladen war, konnten wir die aufgebaute Ausleuchtung zurückbauen und die Unterkunft anfahren. Um 00:20 Uhr war der Einsatz für uns beendet.
Nach einem kurzen aber heftigen stark Regenschauer wurden wir heute um 18.17 Uhr zu einem Unwetterschaden alarmiert. In einer Erdgeschoss Wohnung hatte sich das Wasser aus dem Kanal zurückgestaut und hat sich in der Wohnung verteilt. Mit Wassersauger und Gummischieber wurde die betroffene Wohnung vom Wasser befreit. Nach gut einer Stunde konnten wir der Leitstelle Einsatz Ende melden und fuhren zurück ins Gerätehaus.
Um 17:33 Uhr wurden wir zusammen mit dem Tagdienst zu auslaufenden Flüssigkeiten auf der Kreuzung Tenne / B275 alarmiert. Wir besetzten das Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Einsatzleitfahrzeug und rückten zu der gemeldeten Einsatzstelle aus. Auf halber Strecke kam die Rückmeldung von der Einsatzleitung, dass keine weiteren Kräfte benötigt werden und wir wieder in die Unterkunft einrücken können. Um 17:50 Uhr war der Einsatz für uns beendet.
13:42 Uhr, Alarm für die Feuerwehr Esch und den Tagdienst der Gemeinde Waldems. Gemeldet wurde ein Feuer klein Außerorts in Wüstems Richtung Landesstraße 3450. Eine genaue Ortsangabe konnte nicht gegeben werden. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der ELW wurden besetzt rückten zur angegebenen Einsatzstelle aus. Zeitgleich wurden auch die Einsatzkräfte aus dem Hochtaunus zu der Einsatzstelle alarmiert. Diese konnten schnell die Rückmeldung geben, dass sich der Brand im Gebiet des Hochtaunuskreises befindet und keine Unterstützung durch die Wehren aus Waldems benötigt wird. Wir brachen die Einsatzfahrt ab und rückten wieder ins Gerätehaus ein.
Heute wurden wir im Rahmen des Tagdienstes zu einem Hilfeleistungseinsatz nach Bermbach alarmiert. Die Information der Leitstelle lautete Wasserschaden, Wasserleitung geplatzt, Keller unter Wasser. Mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug fuhren wir die Einsatzstelle an. Dort angekommen, mussten wir aber nicht mehr tätig werden und konnten nach Rücksprache wieder in die Unterkunft einrücken.
Alarmiert wurde die Wehr Bermbach und der Tagdienst Waldems.
Unser Osterfeuer war gut besucht, die Einsatzkräfte waren damit beschäftigt, die Gäste zu bewirten und Fragen zu beantworten, da wurden wir um 20:18 Uhr über den Funkmeldeempfänger zu einem Gasgeruch ins Gewerbegebiet alarmiert. Ein Teil der Einsatzkräfte lief in das in der Nähe befindliche Gerätehaus und besetzten die Fahrzeuge. An der Einsatzstelle wurden wir von der Melderin informiert, dass es in ihrer Wohnung einen gasähnlichen Geruch gibt. Das konnten auch die Einsatzkräfte bestätigen. Das Gebäude wurde evakuiert, der anwesende Rettungsdienst und Einsatzkräfte übernahmen die Betreuung der evakuierten Personen. Messtechnik von der Feuerwehr Idstein und der Fa. Syna wurden nachgefordert. Auch der Brandschutzaufsichtsdienst vom Rheingau-Taunus-Kreis wurde von der Leitstelle mit alarmiert. Zwischenzeitlich hatte auch der Hausbesitzer mit uns Kontakt aufgenommen und mitgeteilt, dass er auf dem Weg nach Esch wäre. Nachdem der Gerätewagen Gefahrgut aus Idstein eingetroffen war wurde umgehend mit der Messung begonnen. Auch der Mitarbeiter der Fa. Syna führte Messungen im Haus und in den Hausanschlussräumen durch. Es konnte keine gefährliche Gaskonzentration gefunden werden. Umgehend wurde ein Lüfter in Stellung gebracht und das Gebäude mittels Überdrucklüftung belüftet. Der anwesende Hausbesitzer öffnete dann in Absprache der Feuerwehr und der anwesenden Polizei den Zugang zu der Garage und später dann auch noch das große Rolltor. Schnell war die Ursache des Geruchs gefunden. Auch die Garage wurde mit dem Überdrucklüfter belüftet, die Hausbewohner konnten zwischenzeitlich wieder in ihre Wohnung zurück. Um 21:33 Uhr hieß es dann, Einsatz beendet, wir fahren zurück zum Gerätehaus.
Im Einsatz waren:
Feuerwehr Waldems-Esch, Stellvertretender Gemeindebrandinspektor, ein Rettungswagen DRK Waldems-Esch, Feuerwehr Idstein, Polizeistation Idstein, Brandschutzaufsichtsdienst RTK und die Fa. Syna mit gesamt 27 Einsatzkräften.
Weithin sichtbarer weißer, stechender Rauch zieht durch Esch. Um 13:11 Uhr werden wird von der Leitstelle zu einem Feuer innerorts alarmiert. Als Einsatzinformation erhalten wir, dass eine Grünschnittbox in der Kirchgasse lichterloh brennt. Schnell wird das Hilfeleistungslöschfahrzeug besetzt, das Einsatzleitfahrzeug rückte kurze Zeit später auch aus. Während wir ausrücken erhalten wir noch die Information, dass es sich um den Grünschnitt am Friedhof handelt. Dort angekommen bestätigte sich die erste Information. Der Grünschnitt stand fast im Vollbrand. Mit Wasser und einem Netzmittelzusatz rückte der erste Trupp zur Brandstelle vor. Ein in der Nähe der Brandstelle ansässiger Landwirt unterstützte uns, in dem er mit seinem Fahrzeug den Grünschnitt auseinanderzog. So konnten wir die versteckten Glutnester freilegen und gezielt ablöschen. Nach 45 Minuten hieß es dann, Feuer aus wir rücken in die Unterkunft ein. Außer der Wehr Esch war auch noch eine Streife der Polizeistation Idstein vor Ort. Danke an Bernd Bund, der uns bei den Löscharbeiten unterstützte.
Um kurz vor halb 11 wurden wir zu einer Notfalltüröffnung gerufen. Kurz nach der Alarmierung rückte das HLF zur Einsatzstelle aus. Dort angekommen hatte sich die Polizei bereits Zugang zu der Wohnung verschafft und der Rettungsdienst konnte zu dem Patienten. So mussten wir dort nicht mehr eingreifen.
Im Einsatz mit uns war die Polizei und der Rettungsdienst vom DRK.
Um 16:18 rief uns der Funkmeldeempfänger zu einer Türöffnung bei einer hilflosen Person. Über Funk haben wir die Information bekommen, dass die Person noch selbst den Notruf abgesetzt hat, die Tür aber geöffnet werden muss. Schnell rückten wir mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug aus, der Einsatzleitwagen folgte. Nach kurzer Zeit hatten wir mit unseren Fahrzeugen die Einsatzstelle erreicht. Da bei unserm Eintreffen noch kein Rettungsdienst vor Ort war, wurde schnell die Tür geöffnet und das Gebäude nach der Person abgesucht. Diese konnte sich bemerkbar machen, so dass sie schnell aufgefunden werden konnte. Bis zum Eintreffen der Kollegen vom Rettungsdienst, wurde die Person von uns betreut und versorgt. Anschließend unterstützen wir den Rettungsdienst beim Transport in den Rettungswagen. Nachdem wir unsere Ausrüstungsgegenstände im Fahrzeug verstaut hatten, rückten wir wieder in die Unterkunft ein. Um 17:00 Uhr konnte Einsatzende gemeldet werden.
Im Einsatz waren außer uns noch die Tagdienstgruppe der Waldemser Feuerwehr, der Rettungsdienst vom Roten Kreuz und die Polizei aus Idstein.
