Wald / Flächenbrand
17:04 Uhr zum zweiten Mal an diesem Tag rufen Meldeempfänger und Sirene zum Einsatz. Gemeldeter Waldbrand Richtung Reichenbach, in der Nähe der Windräder, Richtung Bad Camberg und Weilrod-Mauloff. HLF, ELW und MTW rücken mit Sonderrechten Richtung Reichenbach aus. Auf der Anfahrt kommt die Rückmeldung von der Einsatzleitung, dass der Bereitstellungsplatz der Parkplatz auf der Tenne ist. Alle Einsatzfahrzeuge fahren den Bereitstellungsplatz an. Nach kurzer Zeit die Rückmeldung, kein Feuer in unserem Einsatzgebiet, alle Kräfte können wieder einrücken. Um 18:00 Uhr waren alle drei Fahrzeuge wieder einsatzbereit in der Unterkunft.
Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, die Drohne aus Wüstems, das TLF aus Idstein, die Gemeindebrandinspektion und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.
Abkürzungen:
ELW = Einsatzleitfahrzeug
HLF = Hilfeleistungslöschfahrzeug
MTW = Mannschafttransportfahrzeug
TLF = Tanklöschfahrzeug
Und wieder rufen die Funkmeldeempfänger und die Sirene zum Einsatz. Um 15:41 Uhr werden wir zu einem gemeldeten Waldbrand nach Wüstems gerufen. Eine aufmerksame Bürgerin hat eine Rauchentwicklung beobachtet. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Einsatzleitfahrzeug und das Mannschafttransportfahrzeug werden besetzt und eilen mit Sonderrechten nach Wüstems. An der Gemeindehalle (Emstalhalle) ist der Bereitstellungsplatz, den auch wir anfahren. Die Drohne von der Feuerwehr Wüstems steigt auf, um das Gebiet aus der Luft zu erkunden. Einige geländegängige Fahrzeuge erkunden über die Forstwege das Gebiet. Die Drohne fährt noch einmal an einen höher gelegenen Standort, um noch besser die Waldgebiete und Täler überblicken zu können. Noch während der Erkundung kommt von der Leitstelle in Bad Schwalbach die Rückmeldung, dass der Waldemser Überörtliche Löschzug in Bad Schwalbach benötigt wird. Dann die erleichternde Nachricht, ein Schadenfeuer konnte nicht gefunden werden. Umgehend setzten sich die, für den ÜLZ festgelegten Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte, Richtung Bad Schwalbach in Bewegung. Auch unser Mannschafttransportfahrzeug ist mit dabei. Nach und nach werden die Fahrzeuge aus dem Einsatz herausgelöst und können ihre Unterkunft anfahren. Um kurz vor 17:00 Uhr war das Hilfeleistungslöschfahrzeug wieder in der Unterkunft. 20 Minuten später konnte dann auch das Einsatzleitfahrzeug die Einsatzstelle verlassen.
Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, die Drohne aus Wüstems, das Tanklöschfahrzeug aus Idstein, das Tanklöschfahrzeug aus Schmitten, die Gemeindebrandinspektion, Bürgermeister Markus Hies und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.
Vielen Dank an die Bürgerin, die aufmerksam war. Nur ein schnelles Erkennen und Melden verhindert ein größeres Schadenfeuer.
Die Funkmeldeempfänger schlagen Alarm, die Sirenen heulen, es ist 18:27 Uhr und wir
werden zum nächsten Einsatz gerufen. Eine Bürgerin aus Idstein sieht in Richtung
Bermbach im Wald weißen Rauch aufsteigen. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das
Einsatzleitfahrzeug und das Mannschafttransportfahrzeug werden besetzt und eilen mit
Sonderrechten nach Bermbach. Wir bekommen den Auftrag uns am Bereitstellungsplatz
Kreuzhecker Hof in Bereitschaft zu stellen. Unterdessen erkunden weitere Einsatzkräfte und
eine Drohne das gemeldete Waldgebiet. Erleichterung, ein Schadenfeuer konnte nicht
gefunden werden, alle Kräfte können ihre Unterkunft wieder anfahren. Um kurz nach 19:00
Uhr waren das Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Mannschafttransportfahrzeug wieder in
der Unterkunft. 20 Minuten später war dann auch das Einsatzleitfahrzeug wieder
einsatzbereit im Gerätehaus.
Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, die Drohne aus Wüstems,
das Tanklöschfahrzeug aus Idstein-Stadt, die Feuerwehr Idstein-Heftrich, die
Gemeindebrandinspektion, der Stadtbrandinspektor aus Idstein und der
Brandschutzaufsichtsdienst vom Rheingau-Taunus-Kreis.
Kurz nach 23:00 Uhr wurden wir zu einem Unfall auf die B8 Richtung Walsdorf alarmiert.
Einsatzstichwort lautete auslaufende Flüssigkeiten nach Verkehrsunfall. Das
Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Mannschafttransportfahrzeug wurden besetz und mit
Sonderrechten zur Unfallstelle ausgerückt. An der Unfallstelle angekommen, war für uns zu
sehen, dass es sich um einen Auffahrunfall mit zwei Fahrzeugen handelt, eines der beiden
Fahrzeuge wollte augenscheinlich abbiegen. Die Verletzten wurden bereits vom anwesenden
Rettungsdienst versorgt. Wir leuchteten die Unfallstelle aus, unterstützten den
Rettungsdienst und betreuten noch zwei weitere leichtverletzte Personen, bis diese an den
Rettungsdienst übergeben werden konnten. Anschließend nahmen wir noch, wie in der
Alarmmeldung geschrieben, die ausgelaufenen Betriebsmittel der Fahrzeuge auf. Um kurz
nach Mitternacht war der Einsatz dann für uns beendet und wir konnten die Unterkunft
anfahren.
Mit uns im Einsatz waren mehrere Rettungsfahrzeuge des Rettungsdiensts, das
Notarzteinsatzfahrzeug, die Gemeindebrandinspektion und die Polizei Westhessen.
Um 12:24 Uhr wurden wir über den Meldeempfängen und der Sirene zu einem Einsatz
gerufen. Gesichtet wurde eine Rauchentwicklung im Wald in Waldems-Reichenbach
Richtung Niederems. Umgehend wurden die Fahrzeuge besetzt und wir fuhren mit dem
Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem Einsatzleitfahrzeug und dem
Mannschaftstransportfahrzeug mit Sonderrechten nach Reichenbach. Eine Einweiserin
stand in der Nähe der Brandstelle und wies die Einsatzfahrzeuge ein. Wir standen mit
unseren Fahrzeugen im Bereitstellungsraum in Waldems-Reichenbach und brauchten auch
nicht mehr tätig werden. Nach einer halben Stunde konnten wir die Einsatzstelle wieder
Richtung Unterkunft verlassen. Für das Einsatzleitfahrzeug war nach einer Stunde der
Einsatz beendet.
Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach,
Steinfischbach, Wüstems, die Drohne aus Wüstems, das Tanklöschfahrzeug aus Idstein, die
Gemeindebrandinspektion und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.
Vielen Dank von den Einsatzkräften an die Melderin, die an der Einsatzstelle blieb und die
Einsatzfahrzeuge einweisen konnte. Ein vorbildliches Verhalten, was dazu beigetragen hat,
dass die Einsatzstelle nicht aufwendig gesucht werden musste.
Noch einmal unser Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, Gäste, Wanderer in den Wäldern,
Wiesen und Feldern. Auf Grund der nun sehr lang anhaltenden Trockenheit besteht weiterhin
eine sehr hohe Brandgefahr. Werfen sie keine berennenden Gegenstände, Zigarettenkippen
aus dem Autofenster oder in der Natur weg. Parken sie nur auf befestigten Parkplätzen,
halten sie die Zufahrten zu Wald und Feldwegen für Einsatzfahrzeuge frei. Bedenken sie
bitte, dass heiße Teile vom Auto ein Brand entzünden kann.
Bleiben sie Aufmerksam und melden sie über den Notruf 112 verdächtigen Rauch. Nur ein
schnelles Erkennen und bekämpfen des Brandes verhindert, dass ein großer Flächen oder
Waldbrand entstehen kann, der für die Vegetation und die Menschen einen erheblichen
Schaden zur Folge hat.
Wald- / Flächenbrand an der B 275 Ortsausgang Richtung Niederems, es brennt ein Feld mit ca. 1000m². Diese Alarmmeldung erhielten wir um 16:52 auf unsere Melder. Zeitgleich rief uns auch die Sirene zum Einsatz. Schnell wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Einsatzleitfahrzeug und das Mannschaftstransportfahrzeug besetzt und mit Sonderrechten zur Einsatzstelle gefahren. Zeitgleich wurden alle Waldemser Feuerwehren und die Feuerwehr aus Idstein mitalarmiert. Ein zufällig in der Nähe mit Feldarbeit beschäftigter Landwirt sah den Brand und eilte auch zur Brandstelle. Durch den Wind fand eine Ausbreitung des Feuers auf eine benachbarte Wiese statt, wo das trockne Gras sofort Feuer fing. Mit mehreren D-Strahlrohren und spezieller Ausrüstung für Wald und Vegetationsbrände wurde der Brand bekämpft. Um ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben, brachte die Feuerwehr Idstein mit dem Tanklöschfahrzeug 4500 Liter Wasser und mit dem mit einem Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter nochmal 10.000 Liter Wasser zur Einsatzstelle. Aus dem, an der Einsatzstelle vorbeifließende Emsbach, konnte wegen der anhaltenden Trockenheit kein Wasser entnommen werden. Der Landwirt sorgte mit dem am Traktor angehängten Grubber dafür, dass der Brand sich auf dem Feld nicht weiter ausbreiten konnte und pflügte die abgelöschten Brandflächen um. Die Wiese musste aufwendig mit Wasser und den speziellen Geräten abgelöscht werden. Ab 17:45 Uhr konnten dann die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Für uns war der Einsatz dann auch um 18:10 Uhr beendet. Für die Zeit der Löscharbeiten war die Bundesstraße B275 komplett gesperrt.
Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, die Drohne aus Wüstems, die Feuerwehr aus Idstein die Gemeindebrandinspektion, der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreis und die Polizei Westhessen.
Vielen Dank an alle eingesetzten Kräfte für die tolle und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank an den Landwirt Bernd Bund für seine uneigennützige Unterstützung mit seinen landwirtschaftlichen Geräten sowie allen Personen, die sofort ihre Unterstützung angeboten haben.
07:00 Uhr, Einsatz für die Feuerwehr Waldems-Esch und dem Tagdienst Waldems. Gemeldet wurde ein ausgelöster privater Rauch- / Feuermelder in der Schulgasse, in Waldems-Esch. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde besetzt und an die Einsatzstelle gefahren. Weit mussten wir ja nicht fahren, lag doch die Einsatzstelle in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrgerätehaus. Das Einsatzleitfahrzeug wurde besetzt, die Arbeitsbereitschaft hergestellt, aus der Fahrzeughalle gefahren und blieb im Hof vor der Gerätehaus stehen. Die Erkundung ergab, dass kein Eingreifen von uns notwendig ist. Die ersten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle verlassen. Nach 30 Minuten konnten auch wir die Einsatzstelle verlassen und in die Unterkunft einrücken.
Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach Niederems, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems und die Gemeindebrandinspektion.
Private Rauch- / Feuermelder
Rauchmelder sind lebensrettende Frühwarnsysteme. Detektiert der Rauchmelder Rauch, aber auch Dampf oder andere Aerosole in der Luft, gibt dieser einen schrillen Alarm ab, der die Bewohner warnt und dafür sorgt, dass die Bewohner einen entscheidenden Vorsprung haben, um sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen (Entstehungsbrand). Gerade nachts, wenn wir im Tiefschlaf sind und der menschliche Geruchssinn schläft und nicht gut funktioniert hilft der Rauchmelder die Bewohner zu wecken damit diese rechtzeitig flüchten können. Wusstet ihr, dass 95 % der Brandopfer an einer Vergiftung durch giftigen Rauch (Kohlenmonoxid) sterben und nicht durch das Feuer selbst?
Was gut für eine Frühwarnung ist, führt in letzter Zeit dazu, dass die Feuerwehren immer öfter zu solchen ausgelösten Meldern ausrücken müssen.
Wenn sie einen ausgelösten Rauchmelder hören, der Melder nicht abgestellt wird wählen sie umgehend den Notruf 112, auch wenn kein Rauch oder Feuer erkennbar / zu sehen ist.
Wir waren noch nicht lange in der Unterkunft, da ertönte um 19:37 Uhr erneut der Melder und rief uns zum Einsatz. Gemeldet war wieder ein Wald- / Flächenbrand mit sichtbarem Feuer in Niederems. Diesmal wurde nur das Einsatzleitfahrzeug benötigt. Umgehend fuhr die Besatzung des Einsatzleitfahrzeugs Richtung Niederems. Auch hier war der Einsatz nach ca. einer Stunde beendet und das Einsatzleitfahrzeug konnte wieder die Unterkunft anfahren.
Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Niederems, Reichenbach, Wüstems , die Drohne aus Wüstems, der Gerätewagen aus Bermbach, das Tanklöschfahrzeug aus Idstein, die Gemeindebrandinspektion und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.
Um 04:38 Uhr riss uns der Funkmeldeempfänger und die Sirene aus dem Schlaf. Gemeldet
war ein ausgelöster Brand- / Rauchmelder in Waldems-Bermbach. Die Fahrzeuge wurden
besetzt und zur Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden nach Bermbach gefahren.
Da niemand zu Hause war, mussten wir uns gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffen.
Nach ausführlicher Erkundung konnte schnell Entwarnung gegeben werden, kein Feuer.
Warum der Melder einen Alarm ausgelöst hat, konnte nicht festgestellt werden. Nach
Verschluss der Wohnung war nach ca. 90 Minuten der Einsatz für uns beendet und wir
konnten wieder in die Unterkunft einrücken.
Mit uns im Einsatz waren die Waldemser Wehren aus Bermbach und Niederems, die
Gemeindebrandinspektion und die Polizei Westhessen.
Um 11:07 Uhr rief uns der Meldeempfänger und die Sirene zu einem Einsatz nach Niederems. In der Alarmmeldung stand, dass ein Zimmerbrand in der Emsbachstraße gemeldet wurde. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Einsatzleitfahrzeug und das Mannschafttransportfahrzeug wurden besetzt und mit Sonderrechten nach Niederems gefahren. Noch vor Eintreffen am Einsatzort erhielten wir die Information, dass wir den Bereitstellungsort am Feuerwehrgerätehaus in Niederems, an der B275, anfahren sollen. Dort warteten wir, zusammen mit den Kamerad/innen aus Bermbach und Idstein auf weitere Informationen. Alle anderen Einsatzkräfte hatten direkt die Einsatzstelle angefahren. Um 11:25 bekamen wir dann von der Einsatzleitung die Rückmeldung, dass der Bereitstellungsraum aufgelöst werden kann, alle Fahrzeuge können die Unterkunft anfahren. Nach und nach konnten wir die Einsatzstelle verlassen. Um 11:36 war das Hilfeleistungslöschfahrzeug, um 11:55 das Mannschafttransportfahrzeug und um 12:00 Uhr das Einsatzleitfahrzeug wieder einsatzbereit in der Unterkunft.
Mit uns im Einsatz waren die Waldemser Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, sowie die Drehleiter aus Idstein, der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises, die Gemeindebrandinspektion und der Bürgermeister Markus Hies.
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