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Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Ölspur

Zu einer Ölspur auf der Bundesstraße 275, zwischen Reichenbach und Niederems, wurden wir um 14:29 Uhr durch die Leitstelle des RTK alarmiert. Die Ölspur soll einen Kilometer lang sein. Wir rückten mit dem HLF und ELW zur Einsatzstelle aus, um die bereits vor Ort befindlichen Kameradinnen und Kameraden zu unterstützen, Eine aufgerissene Ölwanne eines PKW´s verursachte diesen Einsatz. Die ersteintreffenden Kräfte sicherten die Einsatzstelle ab, und verhinderten durch Ab streuen eine weitere Ausbreitung. Das HLF musste nicht mehr tätig werden und konnte die Unterkunft anfahren. 

Mit uns im Einsatz war die Feuerwehr Bermbach, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, Die Polizei Westhessen und die Straßenmeisterei von Hessen Mobil.

 

Abkürzungen:

HLF   =  Hilfeleistungslöschfahrzeug

ELW  =  Einsatzleitfahrzeug

RTK   = Rheingau-Taunus-Kreis

Um 13:40 Uhr wurden wir zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden aller Waldemser Wehren zum Einsatz gerufen. Beim Blick auf die Einsatzmeldung war zu lesen, Dass in Waldems Esch, Limburger Straße B8 / B275, Abfahrt nach Niederems, sich ein Verkehrsunfall ereignet hat und wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes für eine MANV bis 5 Verletzte ausrücken sollen. Eine nicht alltäglich Einsatzmeldung, für die Einsatzkräfte, konnte man doch anhand der vielen alarmierten Rettungsdienstfahrzeugen und dem Rettungshubschrauber schlimmes erahnen. Mit HLF, ELW und MTW rückten wir zur Unfallstelle aus und sicherten die Einsatzstelle. Zwei Fahrzeuge, die mit mehreren Personen besetzt waren, sind auf der Kreuzung zusammengestoßen, eine Person musste unter Zuhilfenahme von vom hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel abgestreut. Kurz vor 15 Uhr war der Einsatz für uns beendet.

Mit uns im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bermbach, Reichenbach, Steinfischbach und Wüstems, die Gemeindebrandinspektion, der Brandschutzaufsichtsdienst vom RTK, Rettungsdienste vom RTK, Limburg/Weilburg und Hochtaunuskreis, Notärzte, LNA, der ELW vom Rettungsdienst und der Rettungstransporthubschrauber Christoph 77 (dieser brauchte die Unfallstelle aber nicht mehr anfliegen) .

Den Verletzten wünschen wir eine schnelle Genesung.

Bilder:  Martin Klein

 

Abkürzungen:

HLF      =  Hilfeleistungslöschfahrzeug

ELW     =  Einsatzleitfahrzeug

MTW    =  Mannschaftstransportfahrzeug

MANV  =  Massenanfall von Verletzten

RTK     =  Rheingau-Taunus-Kreis

LNA     =  Organisatorischer Leiter Rettungsdienst

 

 

Was ist ein MANV?

Der  Massenanfall von Verletzten (MANV)  beschreibt im Rettungswesen eine Situation, wenn die Anzahl der verletzten oder erkrankten Personen, die vorhandene Kapazität des vorhandenen lokalen Regelrettungsdienstes übersteigt (ab ca. 5 verletzten / erkrankten Personen oder wenn zeitgleich eine bestimmten Anzahl an Rettungsmittel benötigt werden).  

 

Was ist der Regelrettungsdienst?

Der Regelrettungsdienst oder auch regulärer Rettungsdienst genannt, beschreibt die flächendeckende, alltägliche Notfallrettung und den qualifizierten Krankentransport in Deutschland. Seine Kernaufgabe ist es, rund um die Uhr medizinische Hilfe für die Bevölkerung bei akuten Erkrankungen, Verletzungen oder Unfällen zu gewährleisten.

17:04 Uhr zum zweiten Mal an diesem Tag rufen Meldeempfänger und Sirene zum Einsatz. Gemeldeter Waldbrand Richtung Reichenbach, in der Nähe der Windräder, Richtung Bad Camberg und Weilrod-Mauloff. HLF, ELW und MTW  rücken mit Sonderrechten Richtung Reichenbach aus. Auf der Anfahrt kommt die Rückmeldung von der Einsatzleitung, dass der Bereitstellungsplatz der Parkplatz auf der Tenne ist. Alle Einsatzfahrzeuge fahren den Bereitstellungsplatz an. Nach kurzer Zeit die Rückmeldung, kein Feuer in unserem Einsatzgebiet, alle Kräfte können wieder einrücken. Um 18:00 Uhr waren alle drei Fahrzeuge wieder einsatzbereit in der Unterkunft.

Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, die Drohne aus Wüstems, das TLF aus Idstein, die Gemeindebrandinspektion und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.

 

Abkürzungen:

ELW  = Einsatzleitfahrzeug

HLF  =  Hilfeleistungslöschfahrzeug

MTW = Mannschafttransportfahrzeug

TLF   = Tanklöschfahrzeug

Um 12:24 Uhr wurden wir über den Meldeempfängen und der Sirene zu einem Einsatz

gerufen. Gesichtet wurde eine Rauchentwicklung im Wald in Waldems-Reichenbach

Richtung Niederems. Umgehend wurden die Fahrzeuge besetzt und wir fuhren mit dem

Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem Einsatzleitfahrzeug und dem

Mannschaftstransportfahrzeug mit Sonderrechten nach Reichenbach. Eine Einweiserin

stand in der Nähe der Brandstelle und wies die Einsatzfahrzeuge ein. Wir standen mit

unseren Fahrzeugen im Bereitstellungsraum in Waldems-Reichenbach und brauchten auch

nicht mehr tätig werden. Nach einer halben Stunde konnten wir die Einsatzstelle wieder

Richtung Unterkunft verlassen. Für das Einsatzleitfahrzeug war nach einer Stunde der

Einsatz beendet.

Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach,

Steinfischbach, Wüstems, die Drohne aus Wüstems, das Tanklöschfahrzeug aus Idstein, die

Gemeindebrandinspektion und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.

Vielen Dank von den Einsatzkräften an die Melderin, die an der Einsatzstelle blieb und die

Einsatzfahrzeuge einweisen konnte. Ein vorbildliches Verhalten, was dazu beigetragen hat,

dass die Einsatzstelle nicht aufwendig gesucht werden musste.

Noch einmal unser Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, Gäste, Wanderer in den Wäldern,

Wiesen und Feldern. Auf Grund der nun sehr lang anhaltenden Trockenheit besteht weiterhin

eine sehr hohe Brandgefahr. Werfen sie keine berennenden Gegenstände, Zigarettenkippen

aus dem Autofenster oder in der Natur weg. Parken sie nur auf befestigten Parkplätzen,

halten sie die Zufahrten zu Wald und Feldwegen für Einsatzfahrzeuge frei. Bedenken sie

bitte, dass heiße Teile vom Auto ein Brand entzünden kann.

Bleiben sie Aufmerksam und melden sie über den Notruf 112 verdächtigen Rauch. Nur ein

schnelles Erkennen und bekämpfen des Brandes verhindert, dass ein großer Flächen oder

Waldbrand entstehen kann, der für die Vegetation und die Menschen einen erheblichen

Schaden zur Folge hat.

Wald- / Flächenbrand an der B 275 Ortsausgang Richtung Niederems, es brennt ein Feld mit ca. 1000m². Diese Alarmmeldung erhielten wir um 16:52 auf unsere Melder. Zeitgleich rief uns auch die Sirene zum Einsatz. Schnell wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Einsatzleitfahrzeug und das Mannschaftstransportfahrzeug besetzt und mit Sonderrechten zur Einsatzstelle gefahren. Zeitgleich wurden alle Waldemser Feuerwehren und die Feuerwehr aus Idstein mitalarmiert. Ein zufällig in der Nähe mit Feldarbeit beschäftigter Landwirt sah den Brand und eilte auch zur Brandstelle. Durch den Wind fand eine Ausbreitung des Feuers auf eine benachbarte Wiese statt, wo das trockne Gras sofort Feuer fing. Mit mehreren D-Strahlrohren und spezieller Ausrüstung für Wald und Vegetationsbrände wurde der Brand bekämpft. Um ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben, brachte die Feuerwehr Idstein mit dem Tanklöschfahrzeug 4500 Liter Wasser und mit dem mit einem Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter nochmal 10.000 Liter Wasser zur Einsatzstelle. Aus dem, an der Einsatzstelle vorbeifließende Emsbach, konnte wegen der anhaltenden Trockenheit kein Wasser entnommen werden. Der Landwirt sorgte mit dem am Traktor angehängten Grubber dafür, dass der Brand sich auf dem Feld nicht weiter ausbreiten konnte und pflügte die abgelöschten Brandflächen um. Die Wiese musste aufwendig mit Wasser und den speziellen Geräten abgelöscht werden. Ab 17:45 Uhr konnten dann die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Für uns war der Einsatz dann auch um 18:10 Uhr beendet. Für die Zeit der Löscharbeiten war die Bundesstraße B275 komplett gesperrt.  

Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, die Drohne aus Wüstems, die Feuerwehr aus Idstein  die Gemeindebrandinspektion, der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreis und die Polizei Westhessen.

Vielen Dank an alle eingesetzten Kräfte für die tolle und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank an den Landwirt Bernd Bund für seine uneigennützige Unterstützung mit seinen landwirtschaftlichen Geräten sowie allen Personen, die sofort ihre Unterstützung angeboten haben.

Wir waren noch nicht lange in der Unterkunft, da ertönte um 19:37 Uhr erneut der Melder und rief uns zum Einsatz. Gemeldet war wieder ein Wald- / Flächenbrand mit sichtbarem Feuer in Niederems. Diesmal wurde nur das Einsatzleitfahrzeug benötigt. Umgehend fuhr die Besatzung des Einsatzleitfahrzeugs Richtung Niederems. Auch hier war der Einsatz nach ca. einer Stunde beendet und das Einsatzleitfahrzeug konnte wieder die Unterkunft anfahren.   

Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Niederems, Reichenbach, Wüstems , die Drohne aus Wüstems, der Gerätewagen aus Bermbach, das Tanklöschfahrzeug aus Idstein, die Gemeindebrandinspektion und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.

Brandverdacht Wohnhaus

Um 12:07 Uhr alarmierte uns die Leitstelle über Funkmeldeempfänger und mit Sirene zu

einem Brandverdacht in einem Wohnhaus in Waldems-Bermbach. Gemeldet wurde ein

Brandgeruch ohne Rauch und Feuer im Gebäude. Bit Blaulicht und Sondersignal führen das

Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Einsatzleitfahrzeug nach Bermbach. An der

Einsatzstelle angekommen, waren die Kameradinnen und Kameraden aus Bermbach bereits

vor Ort. Nach ausführlicher Lageerkundung konnte Entwarnung gegeben werden und alle

eingesetzten Kräfte konnten in ihre Unterkünfte einrücken. Auch das nachbesetzte

Mannschafttransportfahrzeug musste nicht mehr ausrücken. Für uns war der Einsatz um

12:30 Uhr beendet.

Mit uns im Einsatz waren die Wehren Bermbach, Niederems, Reichenbach, Wüstems, die

Drehleiter aus Idstein, der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunuskreises und der

Rettungsdienst.

Mit dem Einsatzstichwort Hilfeleistung, Kleintier wurden wir heute um 08:16 Uhr im Rahmen

des Tagdienstalarms nach Bermbach alarmiert. Ein aufmerksamer Bürger hörte Tierschreie

aus einem Abwasserrohr. Die Einsatzstelle lag außerhalb von Bermbach im Feld. Das

Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde besetzt und zur Einsatzstelle gefahren. Um 09:46 Uhr war

der Einsatz beendet und wir standen wieder einsatzbereit im Gerätehaus.

Mit uns im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bermbach, Reichenbach und Wüstems,

sowie die Gemeindebrandinspektion.

Personenrettung aus schwierigem Gelände
Um 16:05 Uhr wurden wir zu einer Personenrettung aus unwegsamen Gelände alarmiert.
Wir sollten mit dem Einsatzleitwagen die Kameradinnen und Kameraden aus Steinfischbach
und Reichenbach unterstützen. Umgehend wurde das Einsatzleitfahrzeug besetzt und zur
Einsatzstelle gefahren. Auch das Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde noch nachalarmiert, fuhr
Steinfischbach an und blieb dort in Bereitschaft stehen. Nach dem die Einsatzstelle gefunden
war, wurde die Person gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Nach und nach konnten
die alarmierten Einsatzkräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden. Für das
Hilfeleistungslöschfahrzeug war der Einsatz um 16:49 Uhr beendet und konnte sich um
16:56 Uhr wieder einsatzbereit in der Unterkunft abmelden. Das Einsatzleitfahrzeug war um
17:17 wieder einsatzbereit in der Unterkunft. Der geretteten Person gute Besserung und eine
schnelle Genesung.
Mit uns im Einsatz waren die Feuerwehren aus Steinfischbach, aus Reichenbach, die
Drohneneinheit aus Wüstems, die Gemeindebrandinspektion und der Rettungsdienst vom
Deutschen Roten Kreuz.

Um 12:31 Uhr wurden wir von der Leitstelle zu einer Türöffnung in Steinfischbach alarmiert.

Besorgte Nachbarn hatten den Notruf gewählt. Mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug rückten

wir zu der Einsatzstelle aus. Die Tür konnte schnell geöffnet und die Einsatzstelle an den

Rettungsdienst und die Polizei übergeben werden. Um 14:56 Uhr war der Einsatz für uns

beendet und wir waren wieder in der Unterkunft zurück.

Mit uns im Einsatz war der Rettungsdienst, die Voraushelfer der Feuerwehr Reichenbach,

die Wehren der Ortsteile Bermbach, Reichenbach, Steinfischbach und Wüstems, sowie die

Polizei vom Polizeipräsidium Westhessen.

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