Datum: 13. August 2026 um 10:37 Uhr
Einsatzart: Hilfeleistung
Einsatzort: L 3450 Waldems-Wüstems
Weitere Kräfte: Brandschutzaufsichtsdienst Rheingau Taunus, Polizei Westhessen, Rettungsdienst, Tagdienst Waldems
Einsatzbericht:
Es sind noch keine 24 Stunden vom letzten Einsatz her, da wurden wir heute wieder über die Funkmeldeempfänger und die Sirene zu einem Einsatz alarmiert. Gemeldet wurde um 10:37 Uhr ein Verkehrsunfall in Wüstems Richtung Oberems. Ein im Fahrzeug installiertes automatisches Unfallmeldesystem (eCall) hatte einen Alarm ausgelöst. Da die Verunfallten auf Rückfrage nicht reagierten, wurde umgehend Alarm für den Rettungsdienst und die Feuerwehr ausgelöst. Wir fuhren mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug und dem Mannschafttransportfahrzeug und Sonderrechten die Einsatzstelle an. Die am Einsatzort ersteingetroffenen Kräfte betreuten die Verunfallten bis zur Übergabe an den Rettungsdienst und sicherten die Unfallstelle ab. Um kurz nach 11:00 Uhr war der Einsatz für uns beendet und wir rückten wieder in die Unterkunft ein
Mit uns im Einsatz waren der Tagdienst Waldems,Rettungsdienst, Polizei, die Gemeindebrandinspektion und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.
Den Verunfallten wünschen wir alles Gute und eine schnelle Genesung.
Was ist ein automatisches Unfallmeldesystem?
Ein automatisches Unfallmeldesystem alarmiert bei einem schweren Verkehrsunfall eigenständig die Rettungskräfte über die Notrufnummer 112. Es übermittelt via Mobilfunk und GPS den genauen Standort, die Unfallzeit sowie Fahrzeugdaten an die zuständige Leitstelle. EU-weit ist das eCall-System vorgeschrieben.
Wie wird ein Alarm ausgelöst und was passiert dann?
Entweder durch die aktivierten Sensoren bei einem Unfall oder durch Drücken des SOS-Knopfes im Auto (auch eCall genannt). Dadurch wird eine Sprachverbindung zu einer Notrufzentrale aufgebaut und gleichzeitig automatisch der genaue Standort des Fahrzeugs per GPS sowie wichtige Unfall- und Fahrzeugdaten übermittelt. Je nach Auto und Hersteller geht der Anruf direkt an die europaweite Notrufnummer 112 oder zuerst an eine herstellerspezifische Servicezentrale, die den Notruf bei einem echten Bedarf an die Polizei oder Rettungsleitstelle weiterleitet. Je nach Fahrzeugtyp und Hersteller werden Daten wie die GPS-Position, die Fahrtrichtung, die Anzahl der angelegten Gurte und die Antriebsart (z. B. Elektro, Benzin) übertragen. Über die Freisprechanlage im Auto kann direkt mit den Mitarbeitenden der Leitstelle oder der Servicezentrale gesprochen werden.
