Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Geruchsbelästigung

Datum: 9. Januar 2022 
Alarmzeit: 21:36 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger 
Art: Hilfeleistung 
Einsatzort: Waldems Esch 
Weitere Kräfte: Freiwillige Feuerwehr Idstein, Freiwillige Feuerwehr Niederems, Freiwillige Feuerwehr Reichenbach 


Einsatzbericht:

Was war denn da in Esch los? Viel Blaulicht bis weit nach Mitternacht
Wir waren noch nicht lange nach dem Einsatz zu Hause, wurden wir um 21:36 Uhr über die Funkmeldeempfänge wieder alarmiert. Das gleiche Einsatzstichwort, jedoch dieses Mal in der Wiesenstraße. Dort eingetroffen, wurde festgestellt, dass Mehrere Bewohner vor den Häusern standen und über unangenehmen Geruch klagten. Über 10 Gebäude in der Wiesenstraße und auf der Schur waren hiervon betroffen. Umgehend wurden die Wehren aus Reichenbach, Niederems, die Messtechnik aus Idstein und dem Rheingau-Taunus-Kreis und der Rettungsdienst aus Esch nachalarmiert. Kreisbrandinspektor Christan Rossel, Kreisbrandmeister Matthias Dörr eilten ebenfalls an die Einsatzstelle. In den Gebäuden wurden Messungen durchgeführt, die alle unter den kritischen Werten lagen. Immer wieder konnte aber ein verstärkter Geruch nach Benzin oder anderen Chemikalien festgestellt werden. Die Kanaldeckel wurden geöffnet und der Abwasserkanal ab Ortseingang aus Idstein kontrolliert. Wasserproben wurden genommen. Zwischenzeitlich wurde noch die Syna zum Gasmessen angefordert und ein Mitarbeiter vom Klärwerk an die Einsatzstelle gerufen. Um 0:45 Uhr wurde dann im Abwassersammelbecken unter dem Festplatz eine erhöhte und kritische Konzentration an brennbaren gasen gefunden. Diese wurden aus dem Becken abgesaugt. Nach dem Entwarnung gegeben werden konnte. konnten wir gegen 01:20 Uhr in die Unterkunft einrücken. Dieses Mal im Einsatz, die Wehr aus Waldems-Esch, Reichenbach und Niederems, Gemeinde Brandinspektor, Stellvertretender Gemeindebrandinspektor, die Wehr Idstein, 2 Messfahrzeuge vom Rheingau-Taunus-Kreis, Kreisbrandinspektor, Kreisbrandmeister, der Rettungsdienst vom DRK, die Polizei aus Idstein, Fa. Syna und Mitarbeiter vom Abwasserverband Obere Ems.
Vielen Dank an alle für die gute, erfolgreiche und reibungslose Zusammenarbeit.