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Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Türöffnung

Heute wurden mir um 11:03 Uhr zu einer Türöffnung nach Waldems-Niederems alarmiert.
Eine Person war nicht erreichbar und öffnet nicht die Tür. Mit Sonderrechten fuhr das HLF
und der ELW zur angegebenen Adresse und unterstützte die bereits vor Ort eingetroffenen
Kamerad/innen. Um 11:27 Uhr war der Einsatz für uns beendet und wir konnten wieder in die
Unterkunft einrücken.
Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach,
Steinfischbach und Wüstems, die Gemeindebrandinspektion, der Rettungsdienst und die
Polizei Westhessen.

Abkürzungen:
ELW = Einsatzleitfahrzeug
HLF = Hilfeleistungslöschfahrzeug

Zu einer Ölspur auf der Bundesstraße 275, zwischen Reichenbach und Niederems, wurden wir um 14:29 Uhr durch die Leitstelle des RTK alarmiert. Die Ölspur soll einen Kilometer lang sein. Wir rückten mit dem HLF und ELW zur Einsatzstelle aus, um die bereits vor Ort befindlichen Kameradinnen und Kameraden zu unterstützen, Eine aufgerissene Ölwanne eines PKW´s verursachte diesen Einsatz. Die ersteintreffenden Kräfte sicherten die Einsatzstelle ab, und verhinderten durch Ab streuen eine weitere Ausbreitung. Das HLF musste nicht mehr tätig werden und konnte die Unterkunft anfahren. 

Mit uns im Einsatz war die Feuerwehr Bermbach, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, Die Polizei Westhessen und die Straßenmeisterei von Hessen Mobil.

 

Abkürzungen:

HLF   =  Hilfeleistungslöschfahrzeug

ELW  =  Einsatzleitfahrzeug

RTK   = Rheingau-Taunus-Kreis

Um 13:40 Uhr wurden wir zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden aller Waldemser Wehren zum Einsatz gerufen. Beim Blick auf die Einsatzmeldung war zu lesen, Dass in Waldems Esch, Limburger Straße B8 / B275, Abfahrt nach Niederems, sich ein Verkehrsunfall ereignet hat und wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes für eine MANV bis 5 Verletzte ausrücken sollen. Eine nicht alltäglich Einsatzmeldung, für die Einsatzkräfte, konnte man doch anhand der vielen alarmierten Rettungsdienstfahrzeugen und dem Rettungshubschrauber schlimmes erahnen. Mit HLF, ELW und MTW rückten wir zur Unfallstelle aus und sicherten die Einsatzstelle. Zwei Fahrzeuge, die mit mehreren Personen besetzt waren, sind auf der Kreuzung zusammengestoßen, eine Person musste unter Zuhilfenahme von vom hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel abgestreut. Kurz vor 15 Uhr war der Einsatz für uns beendet.

Mit uns im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bermbach, Reichenbach, Steinfischbach und Wüstems, die Gemeindebrandinspektion, der Brandschutzaufsichtsdienst vom RTK, Rettungsdienste vom RTK, Limburg/Weilburg und Hochtaunuskreis, Notärzte, LNA, der ELW vom Rettungsdienst und der Rettungstransporthubschrauber Christoph 77 (dieser brauchte die Unfallstelle aber nicht mehr anfliegen) .

Den Verletzten wünschen wir eine schnelle Genesung.

Bilder:  Martin Klein

 

Abkürzungen:

HLF      =  Hilfeleistungslöschfahrzeug

ELW     =  Einsatzleitfahrzeug

MTW    =  Mannschaftstransportfahrzeug

MANV  =  Massenanfall von Verletzten

RTK     =  Rheingau-Taunus-Kreis

LNA     =  Organisatorischer Leiter Rettungsdienst

 

 

Was ist ein MANV?

Der  Massenanfall von Verletzten (MANV)  beschreibt im Rettungswesen eine Situation, wenn die Anzahl der verletzten oder erkrankten Personen, die vorhandene Kapazität des vorhandenen lokalen Regelrettungsdienstes übersteigt (ab ca. 5 verletzten / erkrankten Personen oder wenn zeitgleich eine bestimmten Anzahl an Rettungsmittel benötigt werden).  

 

Was ist der Regelrettungsdienst?

Der Regelrettungsdienst oder auch regulärer Rettungsdienst genannt, beschreibt die flächendeckende, alltägliche Notfallrettung und den qualifizierten Krankentransport in Deutschland. Seine Kernaufgabe ist es, rund um die Uhr medizinische Hilfe für die Bevölkerung bei akuten Erkrankungen, Verletzungen oder Unfällen zu gewährleisten.

11:15 Uhr Alarm für alle Waldemser Wehren zu einem Verkehrsunfall auf die B275 zwischen Esch und der Abfahrt Bermbach. Als Einsatzmeldung konnten wir lesen, dass ein im Fahrzeug installierter E-Call Alarm ausgelöst hat. Da die Verunfallten auf Rückfrage nicht reagierten, wurde umgehend Alarm für den Rettungsdienst und die Feuerwehr ausgelöst. Wir fuhren mit dem HLF und dem ELW die Einsatzstelle an, konnten aber keinen Unfall finden. Vorsorglich wurde noch die weitere Umgebung erkundet, es konnte aber kein Hinweis auf einen Unfall festgestellt werden. Die noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte konnten die Alarmfahrt abbrechen und auch für uns war der Einsatz beendet.

Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Reichenbach, Steinfischbach und Wüstems, Der RW aus Idstein, die Gemeindebrandinspektion, der Rettungsdienst und die Polizei Westhessen.

 

Abkürzungen:

ELW   = Einsatzleitfahrzeug

HLF    = Hilfeleistungslöschfahrzeug

RW     = Rüstwagen

 

 

Was ist ein automatisches Unfallmeldesystem (E-Call)?

Ein automatisches Unfallmeldesystem alarmiert bei einem schweren Verkehrsunfall eigenständig die Rettungskräfte über die Notrufnummer 112. Es übermittelt via Mobilfunk und GPS den genauen Standort, die Unfallzeit sowie Fahrzeugdaten an die zuständige Leitstelle. EU-weit ist das eCall-System vorgeschrieben.

Wie wird ein Alarm ausgelöst und was passiert dann?

Entweder durch die aktivierten Sensoren bei einem Unfall oder durch Drücken des SOS-Knopfes im Auto (auch eCall genannt). Dadurch wird eine Sprachverbindung zu einer Notrufzentrale aufgebaut und gleichzeitig automatisch der genaue Standort des Fahrzeugs per GPS sowie wichtige Unfall- und Fahrzeugdaten übermittelt. Je nach Auto und Hersteller geht der Anruf direkt an die europaweite Notrufnummer 112 oder zuerst an eine herstellerspezifische Servicezentrale, die den Notruf bei einem echten Bedarf an die Polizei oder Rettungsleitstelle weiterleitet. Je nach Fahrzeugtyp und Hersteller werden Daten wie die GPS-Position, die Fahrtrichtung, die Anzahl der angelegten Gurte und die Antriebsart (z. B. Elektro, Benzin) übertragen. Über die Freisprechanlage im Auto kann direkt mit den Mitarbeitenden der Leitstelle oder der Servicezentrale gesprochen werden.

Um 15:51 Uhr wurden wir zu einem Einsatz nach Bermbach alarmiert. Ein Baum war umgestürzt und lag auf der Straße.  Wir besetzten das HLF, mussten aber nach Rücksprache nicht mehr tätig werden. Die Kameradinnen und Kameraden aus Bermbach entfernten den Baum und sicherten die die Einsatzstelle ab.

Mit uns im Einsatz war die Feuerwehr Bermbach

 

Abkürzungen:

HLF   =  Hilfeleistungslöschfahrzeug

Einige Kameradinnen und Kameraden saßen noch am Frühstückstisch oder waren gerade dabei, auf die Arbeit zu fahren. Da ertönte um 06:43 Uhr der Alarm am Meldeempfänger und der Sirene und rief uns zum Einsatz. Auf der Kreuzung der B275 an der Tenne in Reichenbach gab es einen Unfall mit 2 beteiligten Fahrzeugen, Betriebsstoffe liefen aus. Mit HLF, ELW und MTW eilten wir zur Einsatzstelle. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe hatten sich über die Fahrbahn verteilt. Gemeinsam mit allen Waldemser Wehren wurde die Fahrbahn mit Ölbindemittel abgestreut und der Brandschutz sichergestellt. Nach und nach konnten die eingesetzten Wehren aus dem Einsatz herausgelöst werden. Und auch wir konnten die Einsatzstelle wieder Richtung Unterkunft verlassen.

Mit uns im Einsatz waren alle Waldemser Wehren, die Gemeindebrandinspektion, der Rettungsdienst und die Polizei Westhessen.

Bilder: Michael Martin

 

Abkürzungen:

ELW   = Einsatzleitfahrzeug

HLF   =  Hilfeleistungslöschfahrzeug

MTW  = Mannschaftstransportfahrzeug

Kurz nach 16:00 Uhr wurden wir zu einem Unfall auf die B275 Richtung Idstein alarmiert. Einsatzstichwort lautete auslaufende Flüssigkeiten nach Verkehrsunfall. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde besetz und mit Sonderrechten zur Unfallstelle ausgerückt. An der Unfallstelle angekommen, war für uns zu sehen, dass zwei Fahrzeuge zusammengestoßen waren. Die Insassen wurden schon vom Rettungsdienst versorgt. Wir haben wie in der Alarmmeldung geschrieben, die ausgelaufenen Betriebsmittel der Fahrzeuge aufgenommen. Mit uns im Einsatz war der Tagdienst Waldems, der Rettungsdienst und die Polizei Westhessen.

17:04 Uhr zum zweiten Mal an diesem Tag rufen Meldeempfänger und Sirene zum Einsatz. Gemeldeter Waldbrand Richtung Reichenbach, in der Nähe der Windräder, Richtung Bad Camberg und Weilrod-Mauloff. HLF, ELW und MTW  rücken mit Sonderrechten Richtung Reichenbach aus. Auf der Anfahrt kommt die Rückmeldung von der Einsatzleitung, dass der Bereitstellungsplatz der Parkplatz auf der Tenne ist. Alle Einsatzfahrzeuge fahren den Bereitstellungsplatz an. Nach kurzer Zeit die Rückmeldung, kein Feuer in unserem Einsatzgebiet, alle Kräfte können wieder einrücken. Um 18:00 Uhr waren alle drei Fahrzeuge wieder einsatzbereit in der Unterkunft.

Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, die Drohne aus Wüstems, das TLF aus Idstein, die Gemeindebrandinspektion und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.

 

Abkürzungen:

ELW  = Einsatzleitfahrzeug

HLF  =  Hilfeleistungslöschfahrzeug

MTW = Mannschafttransportfahrzeug

TLF   = Tanklöschfahrzeug

Und wieder rufen die Funkmeldeempfänger und die Sirene zum Einsatz. Um 15:41 Uhr werden wir zu einem gemeldeten Waldbrand nach Wüstems gerufen. Eine aufmerksame Bürgerin hat eine Rauchentwicklung beobachtet. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Einsatzleitfahrzeug und das Mannschafttransportfahrzeug werden besetzt und eilen mit Sonderrechten nach Wüstems. An der Gemeindehalle (Emstalhalle) ist der Bereitstellungsplatz, den auch wir anfahren. Die Drohne von der Feuerwehr Wüstems steigt auf, um das Gebiet aus der Luft zu erkunden. Einige geländegängige Fahrzeuge erkunden über die Forstwege das Gebiet. Die Drohne fährt noch einmal an einen höher gelegenen Standort, um noch besser die Waldgebiete und Täler überblicken zu können. Noch während der Erkundung kommt von der Leitstelle in Bad Schwalbach die Rückmeldung, dass der Waldemser Überörtliche Löschzug in Bad Schwalbach benötigt wird. Dann die erleichternde Nachricht, ein Schadenfeuer konnte nicht gefunden werden. Umgehend setzten sich die, für den ÜLZ festgelegten Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte, Richtung Bad Schwalbach in Bewegung. Auch unser Mannschafttransportfahrzeug ist mit dabei. Nach und nach werden die Fahrzeuge aus dem Einsatz herausgelöst und können ihre Unterkunft anfahren. Um kurz vor 17:00 Uhr war das Hilfeleistungslöschfahrzeug wieder in der Unterkunft. 20 Minuten später konnte dann auch das Einsatzleitfahrzeug die Einsatzstelle verlassen.     

Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Bermbach, Niederems, Reichenbach, Steinfischbach, Wüstems, die Drohne aus Wüstems, das Tanklöschfahrzeug aus Idstein, das Tanklöschfahrzeug aus Schmitten, die Gemeindebrandinspektion, Bürgermeister Markus Hies und der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises.

Vielen Dank an die Bürgerin, die aufmerksam war. Nur ein schnelles Erkennen und Melden verhindert ein größeres Schadenfeuer.  

Alarm für den Überörtlichen Löschzug (ÜLZ) der Gemeinde Waldems. Zwischen Hohenstein-Breithardt und Bad Schwalbach wurde ein Waldbrand gemeldet. 8000 m² Wald standen in Flammen, zusätzlich kam es während der Löscharbeiten zu weiteren Bränden in Wohngebieten (diese Brände standen nicht in Verbindung mit dem Waldbrand), wo freie Einsatzkräfte ausrücken mussten. Um 17:45 Uhr wurde dann auch der ÜLZ der Gemeinde Waldems zu dem Einsatz alarmiert. Auch Einsatzkräfte der Wehr Esch gehören dem ÜLZ an und eilten zum Gerätehaus. Kurz nach dem Ausrücken des Zugs kam die Rückmeldung von der Leitstelle, dass wir nicht mehr benötigt werden und einrücken können.  

Bild: Rheingau-Taunus-Kreis

 

Was ist der Überörtliche Löschzug (ÜLZ)?

Der ÜLZ ist eine Feuerwehreinheit, die in Zugstärke  ausrückt. Seit einiger Zeit wird es ÜLZ genannt, viele kennen noch den Begriff „Katastrophenschutzzug (Kats). Der Zug besteht aus 22 Einsatzkräften und wir geführt vom Zug-Trupp. In Waldems kommen hierzu aus allen Wehren Einsatzkräfte zusammen, die mit festgelegten Fahrzeugen ausrücken. Bei einem Alarm rücken die Kräfte mit Ihren Fahrzeugen nach Esch an das Gerätehaus aus. Sind alle Fahrzeuge und die Mannschaft komplett, Rückt der Zug im Verband an die Einsatzstelle aus. Die Aufgabe des Zugs ist, über die Gemeindegrenze hinaus (überörtlich), bei Brandereignissen mit Einsatzmaterial und mit Einsatzkräften zu unterstützen. Oftmals wird dieser ÜLZ auch alarmiert, wenn viele Atemschutzgeräteträger benötigt werden. 

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