Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

St. Floriansbrief 2025

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldems-Esch e.V.

Aus dem Einsatzgeschehen

Die Feuerwehr Esch wurde in 2025 bislang (30.11.2025) 28 Mal alarmiert.

Bemerkenswert hierbei ist, dass vermehrt zu Türöffnungen (8x) und piepsenden Rauchmeldern wegen verbranntem Es­sen (3x) gerufen, andererseits aber auch überörtliche Unter­stützung angefordert wurde.

Schwertransporte durch Esch

Aufgrund des Baus für den Windpark Weilrod 2 war der Transport der Windkrafträder auch durch Waldems-Esch er­forderlich. Hierzu kam es am 08.05.2025 gleich zweimal zum Einsatz der freiwilligen Feuerwehr.

Die Unterstützung in der Nacht beschränkte sich auf die Be­reitstellung von Strom und Werkzeug des HLF für die not­wendige Beseitigung eines Hindernisses und konnte ohne Alarmierung geleistet werden. Im Laufe der Arbeiten wurde auch noch die Drehleiter aus Idstein hinzugezogen. 

Im weiteren Verlauf der Nacht wurde dann noch einmal die gesamte Wehr alarmiert. Diesmal galt es übergelaufene Be­triebsstoffe aus einem der Transporter zu binden und aufzu­nehmen. Dieser Einsatz war nach etwa einer Stunde beendet. Fast zeitgleich hatten die beiden Schwertransporte die Eng­stelle passiert.

Verkehrsunfälle

Am 28.05. alarmierte die Leistelle zu einem Verkehrsun­fall auf der B275, kurz vor dem Ortseingang Esch. Das Fahr­zeug lag auf dem Dach, der Fahrer evtl. eingeklemmt. Mit dem besetzten Hilfeleistungslöschfahrzeug, das für solche Einsatzlagen Geräte für eine technische Hilfe an Bord hat, rückte die Wehr aus. Mit Sonderrechten wurde die Ein­satzstelle Richtung Idstein angefahren. Kurz hinter dem Ortsschild, vor der ersten Kurve, lag ein Fahrzeug auf der linken Straßenseite im Graben auf dem Dach. Der be­reits eingetroffene Ret­tungs­dienst infor­mierte uns, dass die Person befreit wurde und kei­ne tech­nische Hilfe mehr not­wendig ist. Daraufhin konnten die mitalar­mier­ten Kräfte aus Berm­bach und der Rüst­wagen aus Id­stein die Einsatz­stelle ver­lassen. Damit die Poli­zei die Vollsperrung der Bundes­straße aufheben konnte, halfen wir noch, die vom Unfall­geschehen auf der Straße liegenden Fahrzeugteile und den Schmutz zu beseitigen.

In der Nacht vom 13.06.2025 beschäftigte uns ein Ver­kehrsunfall in der Eschtalstraße mit zwei verletzten Perso­nen. Die Besatzung unseres Löschfahrzeuges sicherte die Einsatzstelle ab und kümmerte sich um die Beleuchtung. Da anfänglich nicht auszuschließen war, dass noch weitere Personen an dem Unfall beteiligt wa­ren, kamen in der Fol­ge noch das Wald­emser Drohnen­team und un­ser Einsatz­leitwagen zum Einsatz. Glück­licherweise bestätig­te sich diese Be­fürch­tung nicht. Aufgrund der umfangreichen Verschmut­zung der Fahrbahn mit Erde, Glas und Fahr­zeugteilen kam die Straßenmeisterei für die Reinigungsar­beiten zum Ein­satz. Wir unterstützten die Polizei durch Übernahme der Absperrmaßnahmen mit dem Mann­schaftstransportwagen und dem ELW. Für die letzten Ein­satzkräfte war der Ein­satz nach 4,5 Stunden beendet. Ins­gesamt waren 18 Feuer­wehrleute und vier Fahrzeuge im Einsatz, sowie zwei Ret­tungswagen, die Polizei und die Straßenmeisterei.

10.2025, Alarm über die Funkmeldeempfänger und die Sirene. Gemeldet wurde ein Hilfeleistungseinsatz mit ein­geklemmter Person auf der Frankfurter Straße, B8. Das Hil­feleistungslöschfahrzeug sowie das Mannschaftstrans­portfahrzeug wurden besetzt und rückten an die Unfallstel­le aus. Ein Verkehrsunfall hatte sich am Ortsausgang Rich­tung Glashütten ereignet. Vor Ort wurde festgestellt, dass zwei Fahrzeuge verunfallt waren. Zu versorgen und be­treuen waren zwei Personen, eine Fahrerin musste scho­nend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Mit einem Spine­board wurde die Person behutsam aus dem Fahrzeug geret­tet und dem Rettungsdienst übergeben. Für den Zeitraum der Ret­tungs-, Aufräummaßnahmen und der Unfallaufnah­me durch die Polizei war die B8 voll gesperrt. Für die Ein­satzkräfte war nach rund 2 Stunden Einsatzende.

Unwetterschäden

21.07.2025, dunkle Wolken und die ersten Warnmeldungen der Wetterdienste kündigten eine Gewitterfront mit Sturm und Starkregen an. Noch während des Unwetters gingen in der Rettungsleitstelle Bad Schwalbach Notrufe über Unwet­terschäden ein. Auch wir wurden alarmiert. Das Wohngebiet im Brühl war hiervon betroffen. Wir rückten mit dem Hilfe­leistungslöschfahrzeug an die Einsatzstelle aus. Auf einer Wiese hatte sich ein großer See gebildet, über die Straße flossen große Mengen an Wasser ab. Immer mehr Anwohner kamen auf die Feuerwehr zu und berichteten von Wasserein­tritt in Häuser und Kellerräume. Da weitere Kräfte mitalar­miert waren, wurde veranlasst, dass das Einsatzleitfahrzeug und das Mannschaftstransportfahrzeug an die Einsatzstelle gebracht werden. Zusammen mit den Kameradinnen und Ka­meraden aus allen Waldemser Ortsteilen wurden die Scha­densstellen abgearbeitet, koordiniert durch den Gemeinde­brandinspektor Thorsten Diehl. Nach einigen Stunden war dann der Einsatz für alle Wehren beendet. Anschließend standen noch Reinigungsarbeiten an Fahrzeug, Material und Schutzkleidung an sowie das Aufrüsten der Fahrzeuge.

Am 27.07.2025 kam es kurz vor 20:00 Uhr leider erneut zum nächsten Unwettereinsatz. Schnell war klar, dass es auch hier zu mehreren Einsätzen kommt, so dass der Ge­mein­de­brandinspektor entschied, alle Waldemser Wehren zu alar­mieren. Weiterhin wurde die Unwetterzentrale im Gerä­tehaus Esch besetzt. Sammelplatz für die anrückenden Weh­ren war, wie im Einsatz davor auch, der Festplatz in Esch.

Von der Unwetterzentrale wurden dann den Einsatzfahrzeu­gen die Schadenstellen zugewiesen, die dann selbstständig abgear­beitet wurden. War eine Einsatzstelle abgearbeitet, meldeten sich die Einsatzfahrzeuge bei der Unwetterzentrale frei und bekamen einen neuen Auftrag zugeteilt. Da es auch Einsatz­stellen in anderen Ortsteilen gab, wurden nach und nach Ein­satzkräfte in ihren eigenen Ausrückebereiche ent­sendet, wei­terhin geführt durch die Unwetterzentrale. Für die Wehr Esch war der Einsatz gegen 22:25 Uhr beendet und wir konnten einrücken.

27.08.2025. Wieder zieht ein vom Deut­schen Wetterdienst angekündigtes Gewitter  heran. Als der Regen stärker wird, schrillen um 18:26 Uhr unsere Funkmeldeempfänger und rufen uns zum Unwettereinsatz. In dem Wohnge­biet „Im Brühl“ wurden durch das Regenwasser Gully­deckel hochge­spült. Wasser tritt aus dem Abflusskanal, eine gefährliche Situation. Die Gefahrenstellen konnten schnell beseitigt wer­den, so dass wir nach ca. einer halben Stunde wieder in die Unterkunft einrücken konnten.

Großbrand in Niedernhausen-Oberseelbach

Am 14.08.2025 mittags wurden wir von der Leitstelle zu­sammen mit allen Waldemser Wehren zum Einsatz gerufen. Der Überörtliche Löschzug (ÜLZ), auch bekannt als Katas­trophen­schutz-Zug, soll zu einem Großbrand nach Niedern­hau­sen-Oberseelbach ins Gewerbegebiet Lochmühle aus­rücken. Dort brannte in Vollbrand ein Gewerbeobjekt, in welchem u.a. Reifen gelagert wurden. Nachdem alle vorgese­henen Ein­satzfahrzeuge und Kräfte in der Wehr im Ortsteil Esch einge­troffen waren, ging es mit Sondersignal zur ge­meldeten Ein­satzstelle. Dort wurden Einsatzkräfte für den schweißtreiben­den Einsatz unter schwerem Atemschutz ge­stellt. Die ersten Kräfte konnten um 18:40 Uhr wieder ein­rücken. Der Zug­trupp musste an der Einsatzstelle verbleiben, ihm wurde eine weitere Aufgabe zugeteilt. Der Zugtrupp war verantwortlich für die Koordination des Bereitstellungs­raums, wo sich alle anrückenden Fahrzeuge anmelden und in Bereit­schaft stehen, bis sie von der Einsatzleitung über den Zugtrupp an die Ein­satzstelle abgerufen werden. Nachdem der Bereit­stellungs­raum am späten Abend aufgelöst wurde, wurde der Einsatz­leitwagen der Gemeinde alarmiert. Wir be­setzten das Fahr­zeug und fuhren nach Niedernhausen. Dort waren wir bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Mit dem Einsatz­leit­wagen lösten wir nach und nach alle Füh­rungsstellen der Einsatzleitung ab. Der Zugtrupp konnte um 01:00 Uhr in die Unterkunft einrücken, für das Einsatzleit­fahrzeug war um 05:45 Uhr Einsatzende.

Vielen Dank an alle Einsatzkräfte vom ÜLZ und dem Ein­satzleitfahrzeug, die bei diesen Temperaturen Schwerstarbeit leisten mussten. 

Wald-/Flächenbrand

Zu zwei Einsätzen in dieser Art kam es jeweils im April und Juli.

Der Erste war zum einen schwer zu erreichen, da er zwi­schen Esch und Niederems oberhalb einer steilen Felsbö­schung lag, tief im Wald und das bei Nacht. Hierzu wurde der Kreis­brand­meister verständigt, die Drohne aus Wüstems kam zum Einsatz, die B275 wurde von der Kreuzung Esch bis Nieder­ems voll gesperrt. Der Einsatz dauerte gute 2 Stun­den an.

Beim Zweiten handelte es sich um einen gemeldeten Brand im Bereich der Tenne und Mauloff. Der Parkplatz der Tenne wurde zum Bereitstellungsplatz, wo sich alle entsand­ten Ein­satzfahrzeuge von Waldems und Weilrod einfanden. Ein Brand hat sich nach reiflicher Erkundung nicht bestätigt.

Einsatz von Spezialgerät in Wiesbaden

Am 30.10. gegen Abend wurden wir von der Leitstelle zu ei­ner Hilfeleistung alarmiert. Als wir auf dem Funkmeldeemp­fänger den Einsatzort sahen, waren wir erst der Meinung, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, da der Einsatzort in Wiesbaden Schierstein war. Wer die Meldung komplett gele­sen hat, wusste, warum wir zur Unterstützung dorthin alar­miert wurden. Am Einsatzort wurde in einem Holzpellet-Bunker eine Rauchentwicklung festgestellt.

Um im Kern der Pellet-Schüttung eine Wärmekontrolle durchführen zu kön­nen, musste mit einer Messsonde die Temperatur gemessen werden. Das ist mit einer Heusonde möglich und die Feuer­wehr Esch ist im Besitz einer solchen. Die Sonde wurde in das Mannschaftstransportfahrzeug verla­den, vier Einsatzkräfte fuhren mit Sondersignal die Einsatz­stelle in Wiesbaden-Schierstein an. Nach ca. 2 1/2 Stunden konnte die Einsatzstelle in Wiesbaden verlassen und damit die Heimrei­se angetreten werden. Wir danken allen Einsatzkräf­ten der Wiesbadener Feuerwehren für die gute Zusammenar­beit.

Außerdem wurden kleinere Brandeinsätze wie Kaminbrand, Brand in der Elektrik eines Traktors und Brandverdacht einer Photovoltaikanlage abgearbeitet.

Ein Dank für die gute Zusammenarbeit geht an alle Ein­satzkräfte, die mit uns im Einsatz waren. Zur Sicherstellung der Einsatzstärke tagsüber sind dies die Waldemser Feuer­wehren im Rahmen des Tagdienstes. 2025 waren weitere Einsatzkräfte neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch das techni­sche Hilfswerk.

❤️ Ein herzliches Dankeschön an unsere Partnerinnen und Partner, sowie Familienangehörige

Wir möchten uns heute von Herzen bei Euch bedanken. Euer Rückhalt ist für unsere Arbeit von unschätzbarem Wert.

Wenn der Alarmmelder geht und unsere Einsatzkräfte unver­züglich ausrücken, seid Ihr diejenigen, die mit Verständnis reagieren, wenn ein gemeinsames Abendessen warten muss oder die Nacht unerwartet unterbrochen wird.

In diesem Jahr gilt das besonders für die Unwettereinsätze. Hatten doch auch Einsatzkräfte im eigenen zuhause mit den Wassermassen zu kämpfen, um die Ihr Euch gekümmert habt und damit ein Ausrücken ermöglicht wurde.

Sonstige Aktivitäten:

In unseren 14tägigen Übungen werden neben den Standards wie Löschen, provisorischer Löschwasserbehälter und Tech­nische Hilfeleistung auch Sonder- und Wegerechte, Ablegen kontaminierter Schutzausrüstung, Hydranten im Gelände so­wie Brennen und Löschen mit praktischen Beispielen behan­delt. In Reichenbach konnten wir das Öffnen von Türen und Auffinden von Patienten üben, in Steinfischbach die Be­kämpfung von Vegetationsbränden. Zum Kennenlernen der örtlichen Beladung wurden für eine Übung die Besatzungen der Löschfahrzeuge mit Bermbach getauscht.

Was verstehen wir unter einem Starkregenereignis? – Wie ar­beitet die Unwetterzentrale der Feuerwehr Waldems? – Wie bereitet sich die Feuerwehr Waldems auf schwere Unwetter­lagen vor? Mit diesen und weiteren Fragestellungen haben sich am 18.01.2025 die Führungskräfte der Feuerwehr Wal­dems in einer gemeindeweiten Fortbildung beschäftigt. Durch Fachvorträge wurden wichtige Erkenntnisse über Ge­fahren, Konzepte, Taktik und Technik vermittelt. Auch der Abroll­behälter Starkregen des Rheingau-Taunus-Kreises war vor Ort und wurde von den Kameraden der Feuerwehr Bad Schwal­bach vorgestellt.

Im Februar waren wir Gastgeber für den Kreislehrgang „Grundausbildung für den Umgang mit der Motorkettensä­ge“. Im Gerätehaus fanden die theoretischen Teile statt und für die Bewirtung der Teilnehmenden haben wir gesorgt.

Brandschutzwoche in der Kita

Schon seit vielen Jahren besucht der Kindergarten die Feuer­wehr in Esch im Gerätehaus. Michael Martin, einer der vie­len Multiplikatoren der Arbeitsgruppe Brandschutzerziehung vom Rheingau-Taunus-Kreis, empfängt an einem solchen Tag die Kinder mit ihrem Erzieher/innen in der Feuerwehr. Dort werden ihnen die Fahrzeuge, die Ausrüstung sowie das rich­tige Verhalten bei einem Brand spielerisch gezeigt (wir haben bereits mehr­fach berichtet). Michael benutzt bei der Erklärung eine Hand­puppe, die Kinder können der Puppe Fragen stellen die dann beantwortet werden. In diesem Jahr sollte die Brand­schutzerziehung aber mal ganz anders durchgeführt werden. Nicht nur ein Tag in der Feuer­wehr war geplant, sondern eine ganze Woche (19.05. bis 23.05.) im Kindergar­ten. Unser Mitglied Frank Schuster hat sich in Absprache mit Michael Martin bereiterklärt diese Wo­che zu gestalten und durchzu­führen. Durch seine Tätigkeit als pädagogische Fach­kraft in dem Kindergarten, war es kein „Fremder“ der zu den Kin­dern kommt. Nur sah er etwas anders aus, denn er trug seine Feuer­wehr­uni­form. Spielerisch wur­den den Kindern die Auf­gaben der Feuerwehr erklärt und der Notruf ge­übt. Wie ver­halten wir uns, wenn ein Rauchmelder ei­nen Alarm auslöst oder wie wir uns verhalten müssen, wenn Rauch im Raum ist. Wie wird in unse­rem Kin­dergarten ein Alarm ausge­löst, wie hört sich das an, wie verhalten wir uns, was passiert, wenn ein A­larm ausgelöst wurde. Natür­lich durften die Kin­der auch ein „Feuer“ mit der Kübel­spritze bekämpfen. Das durf­te nicht fehlen und das „Feu­er“ ist von Allen gerne mehr­fach gelöscht worden. Zum Abschluss wur­de dann noch ein­mal überprüft, ob das Erlernte auch Umge­setzt wird. Beim Spielen ertönte plötzlich der Feueralarm in der Kita. Kurzes Innehalten der Kinder, etwas Aufregung und dann zeigte sich, dass die Kin­der gute Zuhörer waren und ihr Wissen um­setzen konnten. Räumung und Absetzen eines Notrufs haben bestens funktio­niert.      
Zum Abschluss gab es für die ganz klei­nen Kita-Kinder noch eine Geschichten­kiste und für alle Teilnehmer eine Ur­kunde. Viel gelernt und viel Spaß gehabt dank der sehr guten alters­gerechten pädago­gischen Wissens­vermittlung von Frank. Danke an Frank Schuster für die Durchführung der Brand­schutzerziehung. Danke an Michael Martin für die Un­ter­stüt­zung bei der Vor­bereitung. Danke auch an alle Erzie­herinnen für die Unter­stützung bei der Durchführung.


Berichte über unsere Übungen, Einsätze, Veranstal­tungen und mehr gibt es immer aktuell auf unserer Internetseite

www.fw-esch.de

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Die Jugendfeuerwehr

Wie jedes Jahr fingen wir, die Jugendfeuerwehr, auch dieses Jahr wieder mit dem Einsammeln der Weihnachtsbäume an. Dabei wurden wir von der Kinderfeuerwehr und der Einsatz­abteilung der Feuerwehr unterstützt.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei allen Spen­dern bedanken, sowie bei der Einsatzabteilung und bei der Kin­derfeuerwehr für deren Unterstützung.

Im März besuchte die Jugendfeuerwehr die Rettungswache in Idstein. Hier wurde ihnen die Wache gezeigt und vorge­führt, wie es in einer Alarmsituation abläuft. Im Anschluss wurden noch die verschieden Fahrzeuge, wie zum Beispiel ein Ret­tungswagen, vorgeführt und erklärt.

Nach den Osterferien ging es dann wieder nach draußen.

In den Übungen begannen wir zunächst mit den „Basics“ wie Schläuche ausrollen und wickeln, den Geräten der Feuerwehr und den Fahrzeugen selbst.

Nachdem die Grundlagen wieder aufgefrischt waren, wurde mit den Vorbereitungen auf die Wettkämpfe begonnen. Ne­ben der Löschangriff-Übung und dem Staffellauf (zwei Dis­ziplinen der Jugendfeuerwehr Wettbewerbe) kamen auch die ergänzenden Grundtätigkeiten wie z.B. die Knoten der Feu­erwehr nicht zu kurz.

Übers Pfingstwochenende ging es dann mit allen Ortsteilen aus Waldems auf das Gemeindezeltlager zum Edersee. Dort verbrachten wir zusammen eine tolle Zeit und unternahmen Ausflüge wie zum Beispiel in ein Schwimmbad.

In der ersten Sommerferienwoche ging es dann auch schon weiter auf das Kreiszeltlager vom Untertaunus-Kreis, wel­ches in Waldenbuch stattfand. Dort können alle Gemeinden aus dem Untertaunus mitfahren. Auch wir sind dieses Jahr zu­sammen mit den Ortsteilen Bermbach und Reichenbach mit­gefahren. Dort gab es dann für eine Woche lang pure Ak­tion. Von verschiedenen Ausflügen bis hin zu einer Grusel­nacht war alles mit dabei. 

Neben den wöchentlichen Übungen unterstützte die Jugend­feuerwehr auch die Einsatzabteilung und den Förderverein bei verschiedenen Veranstaltungen wie dem Osterfeuer, dem Sommerfest und dem St. Martinsumzug.

Zum Jahresabschluss gab es noch eine gemeinsame Weih­nachtsfeier in gemütli­cher Atmosphäre

Wenn du nun einmal selber erleben möchtest, was man in der Jugendfeuerwehr so alles erleben kann und zwischen 10 und 17 Jahre alt bist, laden wir dich herzlich ein uns mal bei der Jugendfeuerwehr zu besuchen.

Wir treffen uns immer freitags abends um 18:00 Uhr im Feu­er­wehrgerätehaus in Esch.

Wir wünschen allen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest, und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Die Jugendfeuerwehr

Die Kinderfeuerwehr „Feuersalamander“

Das Jahr beginnt mit einer beliebten Tradition – dem Einsam­meln der ausgedienten Weihnachtsbäume. Die Kinderfeuer­wehr unterstützt hier tatkräftig die Jugendfeuerwehr.

In unserer Übung, die immer am ersten Freitag im Monat von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr stattfindet, konnten wir einige neue Kinder begrüßen, die mit großem Interesse alles rund um die Feuerwehr kennen lernen möchten.

Auch gehörten einige Abschiede dazu, da ein paar Feuersala­mander in die Jugendfeuerwehr gewechselt haben.

Was ist der Unterschied zwischen offenem Gewässer und Un­terflurhydrant und wie kommt das Löschwasser an die Ein­satzstelle?

Wie finden wir einen Hydranten, wie setzen wir ein Notruf ab und was braucht ein Feuer zum Brennen?

Alles Fragen, mit denen sich die Feuersalamander auseinan­der gesetzt haben.

„Angriffstrupp unter Atemschutz zur Keksrettung in den Schulungsraum vor!“ – mit selbstgebastelten Atemschutzge­rä­ten wurde Truppweise das Gerätehaus unsicher gemacht und im Sommer so einige Kugeln Eis aus der Hitze gerettet.

Wir haben mit den Kindern zusammen ein Feuerwehrauto zu Ostern gebastelt und dies natürlich auch gleich mit Osterha­sen und Ostereiern bestückt.

Bei der Aktion „saubere Landschaft“, organisiert vom Orts­beirat, unterstützte die Kinderfeuerwehr tatkräftig und konnte (leider) einiges an Müll und Unrat sammeln.

Die Kinderfeuerwehr unterstützte die Jugendfeuerwehr bei der Begleitung des St. Martinsumzug der Kita Esch.

Als Dankeschön gab es noch eine Martins-Brezel für jedes Feuerwehrkind.

Als letzte Übung lassen wir zusammen in weihnachtlicher Atmosphäre das Jahr ausklingen.

Ein großes Dankeschön möchten wir auch an alle Kameraden und Kameradinnen der Einsatzabteilung richten, die immer bereit sind, uns in Übungen und bei Ausflügen zu unterstüt­zen.

Neugierig geworden?

Bei Feuerwehrrätseln, kniffeligen Aufgaben und Spielen kann unsere Kinderfeuerwehr ihr Wissen auf die Probe stel­len und lernt ganz viel über die Aufgaben der Freiwilligen Feuer­wehr.

Willst du wissen, wie man aus wasserführenden Armaturen eine Figur bauen kann, wie man einen Knoten bindet, um et­was heraufzuziehen oder warum eine Kerze ausgeht, wenn man ein Glas über sie stülpt?

Wenn du 6 Jahre alt bist, das und noch viel mehr lernen möchtest, bist du herzlich willkommen bei uns in der Kinder­feuerwehr „Die Feuersalamander“.

Jeden ersten Freitag im Monat von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr treffen wir uns am Gerätehaus Esch – schau doch einfach mal vorbei!

Die Kinderfeuerwehr Esch – Feuersalamander


Der Escher Grillplatz wird von der Feuerwehr be­treut. Hin­weise zur Vermietung und freie Termine finden Sie im Inter­net unter

https://www.fw-esch.de/grillplatz/

Termine 2025/26 des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Waldems-Esch e.V.

27.12.2025               Glühwein- und Bratwurststand am Dorfgemeinschaftshaus ab 17:00 Uhr

10.01.2026               Weihnachtsbaumsammlung der Jugendfeuerwehr ab 9:30 Uhr

31.01.2026               Jahreshauptversammlung im Feuer­wehrhaus, Beginn: 19:00 Uhr

04.04.2026               Osterfeuer auf dem Festplatz, Beginn: 19:00 Uhr

30.04.2026               Hexentanz auf dem Grillplatz, Beginn: 19:00 Uhr

20.06.2026               Sommerfest am Feuerwehrhaus, Beginn: 15:00 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Vereinsvor­sit­zen­den Andreas Günther Tel. 01511 6688935 und Frank Müller Tel. 0162 4100847.


Bei den Wahlen auf der Jahreshauptversammlung im Februar wurde die Personalunion von Wehrführung und Vereinsvor­sitz beendet.

Der Vorstand wird auf der Jahreshauptversammlung am 31.01.2026 zur Abstimmung vorschlagen, den Jahresbeitrag auf einheitlich 15,- € anzuheben. Der Bisherige Beitragssatz beträgt 13,- €, für Einsatzkräfte 10,- €.

Regelmäßige Termine:

Jeden Freitag
Jugendfeuerwehr ab 10 Jahren ab 18:00 Uhr am Feuerwehrhaus

Jeden 1. Freitag im Monat
Kinderfeuerwehr Feuersalamander für Kinder von 6 bis 9 Jahren ab 16:30 Uhr am Feuerwehrhaus

Dienstags in den geraden Wochen
Übungsdienst Einsatzabteilung ab 19:00 Uhr am Feuerwehrhaus

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Wehrführern Patrick Rosam Tel. 0163 2756353 und Tobias Hönge Tel. 0176 62163836.

 

Wir wünschen allen Mitbürgerinnen und

Mitbürgern ein geruhsames Weihnachtsfest

und einen guten Start in das Jahr 2026.

Impressum: Lfd. Nr. 35

St. Floriansbrief wird herausgegeben von der Freiwilligen Feuerwehr 1934 Waldems-Esch

Bankverbindung: Naspa Esch, DE07510500150347101257
Tel.:0 (Fr. 18.00 bis 20.00 Uhr) 06126/55155

V.i.S.d.P.: Der Vorstand