
Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Waldems-Esch e.V.
Aus dem Einsatzgeschehen
Die Feuerwehr Esch wurde in 2025 bislang (30.11.2025) 28 Mal alarmiert.
Bemerkenswert hierbei ist, dass vermehrt zu Türöffnungen (8x) und piepsenden Rauchmeldern wegen verbranntem Essen (3x) gerufen, andererseits aber auch überörtliche Unterstützung angefordert wurde.
Schwertransporte durch Esch
Aufgrund des Baus für den Windpark Weilrod 2 war der Transport der Windkrafträder auch durch Waldems-Esch erforderlich. Hierzu kam es am 08.05.2025 gleich zweimal zum Einsatz der freiwilligen Feuerwehr.
Die Unterstützung in der Nacht beschränkte sich auf die Bereitstellung von Strom und Werkzeug des HLF für die notwendige Beseitigung eines Hindernisses und konnte ohne Alarmierung geleistet werden. Im Laufe der Arbeiten wurde auch noch die Drehleiter aus Idstein hinzugezogen.

Im weiteren Verlauf der Nacht wurde dann noch einmal die gesamte Wehr alarmiert. Diesmal galt es übergelaufene Betriebsstoffe aus einem der Transporter zu binden und aufzunehmen. Dieser Einsatz war nach etwa einer Stunde beendet. Fast zeitgleich hatten die beiden Schwertransporte die Engstelle passiert.
Verkehrsunfälle
Am 28.05. alarmierte die Leistelle zu einem Verkehrsunfall auf der B275, kurz vor dem Ortseingang Esch. Das Fahrzeug lag auf dem Dach, der Fahrer evtl. eingeklemmt. Mit dem besetzten Hilfeleistungslöschfahrzeug, das für solche Einsatzlagen Geräte für eine technische Hilfe an Bord hat, rückte die Wehr aus. Mit Sonderrechten wurde die Einsatzstelle Richtung Idstein angefahren. Kurz hinter dem Ortsschild, vor der ersten Kurve, lag ein Fahrzeug auf der linken Straßenseite im Graben auf dem Dach. Der bereits eingetroffene Rettungsdienst informierte uns, dass die Person befreit wurde und keine technische Hilfe mehr notwendig ist. Daraufhin konnten die mitalarmierten Kräfte aus Bermbach und der Rüstwagen aus Idstein die Einsatzstelle verlassen. Damit die Polizei die Vollsperrung der Bundesstraße aufheben konnte, halfen wir noch, die vom Unfallgeschehen auf der Straße liegenden Fahrzeugteile und den Schmutz zu beseitigen.
In der Nacht vom 13.06.2025 beschäftigte uns ein Verkehrsunfall in der Eschtalstraße mit zwei verletzten Personen. Die Besatzung unseres Löschfahrzeuges sicherte die Einsatzstelle ab und kümmerte sich um die Beleuchtung. Da anfänglich nicht auszuschließen war, dass noch weitere Personen an dem Unfall beteiligt waren, kamen in der Folge noch das Waldemser Drohnenteam und unser Einsatzleitwagen zum Einsatz. Glücklicherweise bestätigte sich diese Befürchtung nicht. Aufgrund der umfangreichen Verschmutzung der Fahrbahn mit Erde, Glas und Fahrzeugteilen kam die Straßenmeisterei für die Reinigungsarbeiten zum Einsatz. Wir unterstützten die Polizei durch Übernahme der Absperrmaßnahmen mit dem Mannschaftstransportwagen und dem ELW. Für die letzten Einsatzkräfte war der Einsatz nach 4,5 Stunden beendet. Insgesamt waren 18 Feuerwehrleute und vier Fahrzeuge im Einsatz, sowie zwei Rettungswagen, die Polizei und die Straßenmeisterei.
10.2025, Alarm über die Funkmeldeempfänger und die Sirene. Gemeldet wurde ein Hilfeleistungseinsatz mit eingeklemmter Person auf der Frankfurter Straße, B8. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie das Mannschaftstransportfahrzeug wurden besetzt und rückten an die Unfallstelle aus. Ein Verkehrsunfall hatte sich am Ortsausgang Richtung Glashütten ereignet. Vor Ort wurde festgestellt, dass zwei Fahrzeuge verunfallt waren. Zu versorgen und betreuen waren zwei Personen, eine Fahrerin musste schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Mit einem Spineboard wurde die Person behutsam aus dem Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Für den Zeitraum der Rettungs-, Aufräummaßnahmen und der Unfallaufnahme durch die Polizei war die B8 voll gesperrt. Für die Einsatzkräfte war nach rund 2 Stunden Einsatzende.
Unwetterschäden
21.07.2025, dunkle Wolken und die ersten Warnmeldungen der Wetterdienste kündigten eine Gewitterfront mit Sturm und Starkregen an. Noch während des Unwetters gingen in der Rettungsleitstelle Bad Schwalbach Notrufe über Unwetterschäden ein. Auch wir wurden alarmiert. Das Wohngebiet im Brühl war hiervon betroffen. Wir rückten mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug an die Einsatzstelle aus. Auf einer Wiese hatte sich ein großer See gebildet, über die Straße flossen große Mengen an Wasser ab. Immer mehr Anwohner kamen auf die Feuerwehr zu und berichteten von Wassereintritt in Häuser und Kellerräume. Da weitere Kräfte mitalarmiert waren, wurde veranlasst, dass das Einsatzleitfahrzeug und das Mannschaftstransportfahrzeug an die Einsatzstelle gebracht werden. Zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden aus allen Waldemser Ortsteilen wurden die Schadensstellen abgearbeitet, koordiniert durch den Gemeindebrandinspektor Thorsten Diehl. Nach einigen Stunden war dann der Einsatz für alle Wehren beendet. Anschließend standen noch Reinigungsarbeiten an Fahrzeug, Material und Schutzkleidung an sowie das Aufrüsten der Fahrzeuge.
Am 27.07.2025 kam es kurz vor 20:00 Uhr leider erneut zum nächsten Unwettereinsatz. Schnell war klar, dass es auch hier zu mehreren Einsätzen kommt, so dass der Gemeindebrandinspektor entschied, alle Waldemser Wehren zu alarmieren. Weiterhin wurde die Unwetterzentrale im Gerätehaus Esch besetzt. Sammelplatz für die anrückenden Wehren war, wie im Einsatz davor auch, der Festplatz in Esch.
Von der Unwetterzentrale wurden dann den Einsatzfahrzeugen die Schadenstellen zugewiesen, die dann selbstständig abgearbeitet wurden. War eine Einsatzstelle abgearbeitet, meldeten sich die Einsatzfahrzeuge bei der Unwetterzentrale frei und bekamen einen neuen Auftrag zugeteilt. Da es auch Einsatzstellen in anderen Ortsteilen gab, wurden nach und nach Einsatzkräfte in ihren eigenen Ausrückebereiche entsendet, weiterhin geführt durch die Unwetterzentrale. Für die Wehr Esch war der Einsatz gegen 22:25 Uhr beendet und wir konnten einrücken.
27.08.2025. Wieder zieht ein vom Deutschen Wetterdienst angekündigtes Gewitter heran. Als der Regen stärker wird, schrillen um 18:26 Uhr unsere Funkmeldeempfänger und rufen uns zum Unwettereinsatz. In dem Wohngebiet „Im Brühl“ wurden durch das Regenwasser Gullydeckel hochgespült. Wasser tritt aus dem Abflusskanal, eine gefährliche Situation. Die Gefahrenstellen konnten schnell beseitigt werden, so dass wir nach ca. einer halben Stunde wieder in die Unterkunft einrücken konnten.
Großbrand in Niedernhausen-Oberseelbach
Am 14.08.2025 mittags wurden wir von der Leitstelle zusammen mit allen Waldemser Wehren zum Einsatz gerufen. Der Überörtliche Löschzug (ÜLZ), auch bekannt als Katastrophenschutz-Zug, soll zu einem Großbrand nach Niedernhausen-Oberseelbach ins Gewerbegebiet Lochmühle ausrücken. Dort brannte in Vollbrand ein Gewerbeobjekt, in welchem u.a. Reifen gelagert wurden. Nachdem alle vorgesehenen Einsatzfahrzeuge und Kräfte in der Wehr im Ortsteil Esch eingetroffen waren, ging es mit Sondersignal zur gemeldeten Einsatzstelle. Dort wurden Einsatzkräfte für den schweißtreibenden Einsatz unter schwerem Atemschutz gestellt. Die ersten Kräfte konnten um 18:40 Uhr wieder einrücken. Der Zugtrupp musste an der Einsatzstelle verbleiben, ihm wurde eine weitere Aufgabe zugeteilt. Der Zugtrupp war verantwortlich für die Koordination des Bereitstellungsraums, wo sich alle anrückenden Fahrzeuge anmelden und in Bereitschaft stehen, bis sie von der Einsatzleitung über den Zugtrupp an die Einsatzstelle abgerufen werden. Nachdem der Bereitstellungsraum am späten Abend aufgelöst wurde, wurde der Einsatzleitwagen der Gemeinde alarmiert. Wir besetzten das Fahrzeug und fuhren nach Niedernhausen. Dort waren wir bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Mit dem Einsatzleitwagen lösten wir nach und nach alle Führungsstellen der Einsatzleitung ab. Der Zugtrupp konnte um 01:00 Uhr in die Unterkunft einrücken, für das Einsatzleitfahrzeug war um 05:45 Uhr Einsatzende.
Vielen Dank an alle Einsatzkräfte vom ÜLZ und dem Einsatzleitfahrzeug, die bei diesen Temperaturen Schwerstarbeit leisten mussten.
Wald-/Flächenbrand
Zu zwei Einsätzen in dieser Art kam es jeweils im April und Juli.
Der Erste war zum einen schwer zu erreichen, da er zwischen Esch und Niederems oberhalb einer steilen Felsböschung lag, tief im Wald und das bei Nacht. Hierzu wurde der Kreisbrandmeister verständigt, die Drohne aus Wüstems kam zum Einsatz, die B275 wurde von der Kreuzung Esch bis Niederems voll gesperrt. Der Einsatz dauerte gute 2 Stunden an.

Beim Zweiten handelte es sich um einen gemeldeten Brand im Bereich der Tenne und Mauloff. Der Parkplatz der Tenne wurde zum Bereitstellungsplatz, wo sich alle entsandten Einsatzfahrzeuge von Waldems und Weilrod einfanden. Ein Brand hat sich nach reiflicher Erkundung nicht bestätigt.
Einsatz von Spezialgerät in Wiesbaden
Am 30.10. gegen Abend wurden wir von der Leitstelle zu einer Hilfeleistung alarmiert. Als wir auf dem Funkmeldeempfänger den Einsatzort sahen, waren wir erst der Meinung, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, da der Einsatzort in Wiesbaden Schierstein war. Wer die Meldung komplett gelesen hat, wusste, warum wir zur Unterstützung dorthin alarmiert wurden. Am Einsatzort wurde in einem Holzpellet-Bunker eine Rauchentwicklung festgestellt.
Um im Kern der Pellet-Schüttung eine Wärmekontrolle durchführen zu können, musste mit einer Messsonde die Temperatur gemessen werden. Das ist mit einer Heusonde möglich und die Feuerwehr Esch ist im Besitz einer solchen. Die Sonde wurde in das Mannschaftstransportfahrzeug verladen, vier Einsatzkräfte fuhren mit Sondersignal die Einsatzstelle in Wiesbaden-Schierstein an. Nach ca. 2 1/2 Stunden konnte die Einsatzstelle in Wiesbaden verlassen und damit die Heimreise angetreten werden. Wir danken allen Einsatzkräften der Wiesbadener Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit.

Außerdem wurden kleinere Brandeinsätze wie Kaminbrand, Brand in der Elektrik eines Traktors und Brandverdacht einer Photovoltaikanlage abgearbeitet.
Ein Dank für die gute Zusammenarbeit geht an alle Einsatzkräfte, die mit uns im Einsatz waren. Zur Sicherstellung der Einsatzstärke tagsüber sind dies die Waldemser Feuerwehren im Rahmen des Tagdienstes. 2025 waren weitere Einsatzkräfte neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch das technische Hilfswerk.
❤️ Ein herzliches Dankeschön an unsere Partnerinnen und Partner, sowie Familienangehörige
Wir möchten uns heute von Herzen bei Euch bedanken. Euer Rückhalt ist für unsere Arbeit von unschätzbarem Wert.
Wenn der Alarmmelder geht und unsere Einsatzkräfte unverzüglich ausrücken, seid Ihr diejenigen, die mit Verständnis reagieren, wenn ein gemeinsames Abendessen warten muss oder die Nacht unerwartet unterbrochen wird.
In diesem Jahr gilt das besonders für die Unwettereinsätze. Hatten doch auch Einsatzkräfte im eigenen zuhause mit den Wassermassen zu kämpfen, um die Ihr Euch gekümmert habt und damit ein Ausrücken ermöglicht wurde.
Sonstige Aktivitäten:
In unseren 14tägigen Übungen werden neben den Standards wie Löschen, provisorischer Löschwasserbehälter und Technische Hilfeleistung auch Sonder- und Wegerechte, Ablegen kontaminierter Schutzausrüstung, Hydranten im Gelände sowie Brennen und Löschen mit praktischen Beispielen behandelt. In Reichenbach konnten wir das Öffnen von Türen und Auffinden von Patienten üben, in Steinfischbach die Bekämpfung von Vegetationsbränden. Zum Kennenlernen der örtlichen Beladung wurden für eine Übung die Besatzungen der Löschfahrzeuge mit Bermbach getauscht.
Was verstehen wir unter einem Starkregenereignis? – Wie arbeitet die Unwetterzentrale der Feuerwehr Waldems? – Wie bereitet sich die Feuerwehr Waldems auf schwere Unwetterlagen vor? Mit diesen und weiteren Fragestellungen haben sich am 18.01.2025 die Führungskräfte der Feuerwehr Waldems in einer gemeindeweiten Fortbildung beschäftigt. Durch Fachvorträge wurden wichtige Erkenntnisse über Gefahren, Konzepte, Taktik und Technik vermittelt. Auch der Abrollbehälter Starkregen des Rheingau-Taunus-Kreises war vor Ort und wurde von den Kameraden der Feuerwehr Bad Schwalbach vorgestellt.
Im Februar waren wir Gastgeber für den Kreislehrgang „Grundausbildung für den Umgang mit der Motorkettensäge“. Im Gerätehaus fanden die theoretischen Teile statt und für die Bewirtung der Teilnehmenden haben wir gesorgt.
Brandschutzwoche in der Kita
Schon seit vielen Jahren besucht der Kindergarten die Feuerwehr in Esch im Gerätehaus. Michael Martin, einer der vielen Multiplikatoren der Arbeitsgruppe Brandschutzerziehung vom Rheingau-Taunus-Kreis, empfängt an einem solchen Tag die Kinder mit ihrem Erzieher/innen in der Feuerwehr. Dort werden ihnen die Fahrzeuge, die Ausrüstung sowie das richtige Verhalten bei einem Brand spielerisch gezeigt (wir haben bereits mehrfach berichtet). Michael benutzt bei der Erklärung eine Handpuppe, die Kinder können der Puppe Fragen stellen die dann beantwortet werden. In diesem Jahr sollte die Brandschutzerziehung aber mal ganz anders durchgeführt werden. Nicht nur ein Tag in der Feuerwehr war geplant, sondern eine ganze Woche (19.05. bis 23.05.) im Kindergarten. Unser Mitglied Frank Schuster hat sich in Absprache mit Michael Martin bereiterklärt diese Woche zu gestalten und durchzuführen. Durch seine Tätigkeit als pädagogische Fachkraft in dem Kindergarten, war es kein „Fremder“ der zu den Kindern kommt. Nur sah er etwas anders aus, denn er trug seine Feuerwehruniform. Spielerisch wurden den Kindern die Aufgaben der Feuerwehr erklärt und der Notruf geübt. Wie verhalten wir uns, wenn ein Rauchmelder einen Alarm auslöst oder wie wir uns verhalten müssen, wenn Rauch im Raum ist. Wie wird in unserem Kindergarten ein Alarm ausgelöst, wie hört sich das an, wie verhalten wir uns, was passiert, wenn ein Alarm ausgelöst wurde. Natürlich durften die Kinder auch ein „Feuer“ mit der Kübelspritze bekämpfen. Das durfte nicht fehlen und das „Feuer“ ist von Allen gerne mehrfach gelöscht worden. Zum Abschluss wurde dann noch einmal überprüft, ob das Erlernte auch Umgesetzt wird. Beim Spielen ertönte plötzlich der Feueralarm in der Kita. Kurzes Innehalten der Kinder, etwas Aufregung und dann zeigte sich, dass die Kinder gute Zuhörer waren und ihr Wissen umsetzen konnten. Räumung und Absetzen eines Notrufs haben bestens funktioniert.
Zum Abschluss gab es für die ganz kleinen Kita-Kinder noch eine Geschichtenkiste und für alle Teilnehmer eine Urkunde. Viel gelernt und viel Spaß gehabt dank der sehr guten altersgerechten pädagogischen Wissensvermittlung von Frank. Danke an Frank Schuster für die Durchführung der Brandschutzerziehung. Danke an Michael Martin für die Unterstützung bei der Vorbereitung. Danke auch an alle Erzieherinnen für die Unterstützung bei der Durchführung.
Berichte über unsere Übungen, Einsätze, Veranstaltungen und mehr gibt es immer aktuell auf unserer Internetseite
www.fw-esch.de
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Die Jugendfeuerwehr
Wie jedes Jahr fingen wir, die Jugendfeuerwehr, auch dieses Jahr wieder mit dem Einsammeln der Weihnachtsbäume an. Dabei wurden wir von der Kinderfeuerwehr und der Einsatzabteilung der Feuerwehr unterstützt.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei allen Spendern bedanken, sowie bei der Einsatzabteilung und bei der Kinderfeuerwehr für deren Unterstützung.
Im März besuchte die Jugendfeuerwehr die Rettungswache in Idstein. Hier wurde ihnen die Wache gezeigt und vorgeführt, wie es in einer Alarmsituation abläuft. Im Anschluss wurden noch die verschieden Fahrzeuge, wie zum Beispiel ein Rettungswagen, vorgeführt und erklärt.
Nach den Osterferien ging es dann wieder nach draußen.
In den Übungen begannen wir zunächst mit den „Basics“ wie Schläuche ausrollen und wickeln, den Geräten der Feuerwehr und den Fahrzeugen selbst.
Nachdem die Grundlagen wieder aufgefrischt waren, wurde mit den Vorbereitungen auf die Wettkämpfe begonnen. Neben der Löschangriff-Übung und dem Staffellauf (zwei Disziplinen der Jugendfeuerwehr Wettbewerbe) kamen auch die ergänzenden Grundtätigkeiten wie z.B. die Knoten der Feuerwehr nicht zu kurz.
Übers Pfingstwochenende ging es dann mit allen Ortsteilen aus Waldems auf das Gemeindezeltlager zum Edersee. Dort verbrachten wir zusammen eine tolle Zeit und unternahmen Ausflüge wie zum Beispiel in ein Schwimmbad.
In der ersten Sommerferienwoche ging es dann auch schon weiter auf das Kreiszeltlager vom Untertaunus-Kreis, welches in Waldenbuch stattfand. Dort können alle Gemeinden aus dem Untertaunus mitfahren. Auch wir sind dieses Jahr zusammen mit den Ortsteilen Bermbach und Reichenbach mitgefahren. Dort gab es dann für eine Woche lang pure Aktion. Von verschiedenen Ausflügen bis hin zu einer Gruselnacht war alles mit dabei.
Neben den wöchentlichen Übungen unterstützte die Jugendfeuerwehr auch die Einsatzabteilung und den Förderverein bei verschiedenen Veranstaltungen wie dem Osterfeuer, dem Sommerfest und dem St. Martinsumzug.
Zum Jahresabschluss gab es noch eine gemeinsame Weihnachtsfeier in gemütlicher Atmosphäre
Wenn du nun einmal selber erleben möchtest, was man in der Jugendfeuerwehr so alles erleben kann und zwischen 10 und 17 Jahre alt bist, laden wir dich herzlich ein uns mal bei der Jugendfeuerwehr zu besuchen.
Wir treffen uns immer freitags abends um 18:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Esch.
Wir wünschen allen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest, und einen guten Rutsch in das neue Jahr!
Die Jugendfeuerwehr
Die Kinderfeuerwehr „Feuersalamander“
Das Jahr beginnt mit einer beliebten Tradition – dem Einsammeln der ausgedienten Weihnachtsbäume. Die Kinderfeuerwehr unterstützt hier tatkräftig die Jugendfeuerwehr.
In unserer Übung, die immer am ersten Freitag im Monat von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr stattfindet, konnten wir einige neue Kinder begrüßen, die mit großem Interesse alles rund um die Feuerwehr kennen lernen möchten.
Auch gehörten einige Abschiede dazu, da ein paar Feuersalamander in die Jugendfeuerwehr gewechselt haben.
Was ist der Unterschied zwischen offenem Gewässer und Unterflurhydrant und wie kommt das Löschwasser an die Einsatzstelle?
Wie finden wir einen Hydranten, wie setzen wir ein Notruf ab und was braucht ein Feuer zum Brennen?
Alles Fragen, mit denen sich die Feuersalamander auseinander gesetzt haben.
„Angriffstrupp unter Atemschutz zur Keksrettung in den Schulungsraum vor!“ – mit selbstgebastelten Atemschutzgeräten wurde Truppweise das Gerätehaus unsicher gemacht und im Sommer so einige Kugeln Eis aus der Hitze gerettet.
Wir haben mit den Kindern zusammen ein Feuerwehrauto zu Ostern gebastelt und dies natürlich auch gleich mit Osterhasen und Ostereiern bestückt.
Bei der Aktion „saubere Landschaft“, organisiert vom Ortsbeirat, unterstützte die Kinderfeuerwehr tatkräftig und konnte (leider) einiges an Müll und Unrat sammeln.
Die Kinderfeuerwehr unterstützte die Jugendfeuerwehr bei der Begleitung des St. Martinsumzug der Kita Esch.
Als Dankeschön gab es noch eine Martins-Brezel für jedes Feuerwehrkind.
Als letzte Übung lassen wir zusammen in weihnachtlicher Atmosphäre das Jahr ausklingen.
Ein großes Dankeschön möchten wir auch an alle Kameraden und Kameradinnen der Einsatzabteilung richten, die immer bereit sind, uns in Übungen und bei Ausflügen zu unterstützen.
Neugierig geworden?
Bei Feuerwehrrätseln, kniffeligen Aufgaben und Spielen kann unsere Kinderfeuerwehr ihr Wissen auf die Probe stellen und lernt ganz viel über die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr.
Willst du wissen, wie man aus wasserführenden Armaturen eine Figur bauen kann, wie man einen Knoten bindet, um etwas heraufzuziehen oder warum eine Kerze ausgeht, wenn man ein Glas über sie stülpt?
Wenn du 6 Jahre alt bist, das und noch viel mehr lernen möchtest, bist du herzlich willkommen bei uns in der Kinderfeuerwehr „Die Feuersalamander“.
Jeden ersten Freitag im Monat von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr treffen wir uns am Gerätehaus Esch – schau doch einfach mal vorbei!
Die Kinderfeuerwehr Esch – Feuersalamander
Der Escher Grillplatz wird von der Feuerwehr betreut. Hinweise zur Vermietung und freie Termine finden Sie im Internet unter
https://www.fw-esch.de/grillplatz/
Termine 2025/26 des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Waldems-Esch e.V.
27.12.2025 Glühwein- und Bratwurststand am Dorfgemeinschaftshaus ab 17:00 Uhr
10.01.2026 Weihnachtsbaumsammlung der Jugendfeuerwehr ab 9:30 Uhr
31.01.2026 Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus, Beginn: 19:00 Uhr
04.04.2026 Osterfeuer auf dem Festplatz, Beginn: 19:00 Uhr
30.04.2026 Hexentanz auf dem Grillplatz, Beginn: 19:00 Uhr
20.06.2026 Sommerfest am Feuerwehrhaus, Beginn: 15:00 Uhr
Weitere Informationen erhalten Sie bei den Vereinsvorsitzenden Andreas Günther Tel. 01511 6688935 und Frank Müller Tel. 0162 4100847.
Bei den Wahlen auf der Jahreshauptversammlung im Februar wurde die Personalunion von Wehrführung und Vereinsvorsitz beendet.
Der Vorstand wird auf der Jahreshauptversammlung am 31.01.2026 zur Abstimmung vorschlagen, den Jahresbeitrag auf einheitlich 15,- € anzuheben. Der Bisherige Beitragssatz beträgt 13,- €, für Einsatzkräfte 10,- €.
Regelmäßige Termine:
Jeden Freitag
Jugendfeuerwehr ab 10 Jahren ab 18:00 Uhr am Feuerwehrhaus
Jeden 1. Freitag im Monat
Kinderfeuerwehr Feuersalamander für Kinder von 6 bis 9 Jahren ab 16:30 Uhr am Feuerwehrhaus
Dienstags in den geraden Wochen
Übungsdienst Einsatzabteilung ab 19:00 Uhr am Feuerwehrhaus
Weitere Informationen erhalten Sie bei den Wehrführern Patrick Rosam Tel. 0163 2756353 und Tobias Hönge Tel. 0176 62163836.
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Wir wünschen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2026. |
Impressum: Lfd. Nr. 35
St. Floriansbrief wird herausgegeben von der Freiwilligen Feuerwehr 1934 Waldems-Esch
Bankverbindung: Naspa Esch, DE07510500150347101257
Tel.:0 (Fr. 18.00 bis 20.00 Uhr) 06126/55155
V.i.S.d.P.: Der Vorstand
