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Chronik der Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr Esch im Jubiläumsjahr 2009

Die Jugendfeuerwehr Esch im Jubiläumsjahr 2009

Nun eine Zusammenfassung der Ereignisse seit der Gründung der Jugendfeuerwehr 1971. Der Anlass für die Gründung ergab sich aus einem unerfreulichen Ereignis, dem Brand der Feldscheune der Familie Volkmar in der Schulgasse. Diese wurde fast völlig zerstört. Bei den Aufräumungsarbeiten halfen Jungen im Alter von 10 bis 11 Jahren mit, die als Schaulustige (wie oft kann man denn schon die Feuerwehr hautnah bei der Arbeit erleben?) anwesend waren. Dies brachte die damalige Wehrführung auf die Idee, eine Jugendabteilung ins Leben zu rufen, deren Betreuung zunächst Albert Leichtfuss übernahm. Es war eine nicht ganz leichte Aufgabe, da die Unterrichtsmöglichkeiten sich auf einen Raum von 12m², noch dazu ohne Heizung, beschränkten.

Ein weiteres Problem war die Bekleidung. Der erste Wettkampf auf dem Sportplatz in Wehen wurde in Trainingsanzügen absolviert, die mit Ärmelabzeichen bestückt und durch Helme ergänzt waren. Gründungsmitglieder waren u.a.: Wolfgang Baum, Bernd Bund, Klaus Braumann, Klaus Gerhardt, Klaus Hoffmann, Peter Hoffmann, Thomas Kilb, Hans-Gert Moog, Stefan Moog,Thomas Weller, Norbert Weiß.

Nachfolgend, in chronologischer Abfolge, einige wichtige Etappen der Jugendfeuerwehr Esch:

  • 1973: Neuer Jugendwart der Feuerwehr Esch: Friedel Lüth. Es wurde erstmals an einem Kreiszeltlager in Lorch/Rhein teilgenommen. Zum Wettkampf trat die Jugendfeuerwehr erstmals mit neuen Kombis (Jugendfeuerwehr- schutzkombination) an.
  • 1974: Der größte Erfolg war das Erreichen des hervorragenden 3. Platzes bei dem Kreiswettkampf in Bleidenstadt, zu dem erstmalig zwei Gruppen antraten. Am Kreiswettkampf wurde und wird bis heutejährlich teilgenommen.
  • 1975: Teilnahme am Zeltlager. Außerdem wurde erstmals die Leistungsspange errungen, die die höchste Auszeichnung darstellt, die ein Jugendfeuerwehrmitglied erreichen kann.
  • 1976: Das fünfjährige Jubiläum fand unter Federführung der Jugendfeuenıvehr auf dem Waldsportplatz statt.
  • 1977 bis1980: Jährlicher Besuch des Kreiszeltlagers.
  • 1980: Neuer Jugendwart der Feuerwehr Esch: Wolfgang Baum.
  • 1981: Zehnjähriges Jubiläum (Feier auf dem Sportplatz).
  • 1983: Höchstbestand von 32 Mitgliedern! Einsammeln der Weihnachtsbäume (bis heute alle Jahre wieder)
  • 1984: Fünfzigjähriges Jubiläum der Feuerwehr Esch; Teilnahme am Kreiszeltlager
  • 1985: Erstmals wurden Waldemser Meisterschaften ausgetragen und der Pokal konnte von uns errungen werden. Erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsspange.
  • 1986: Fünfzehnjähriges Jubiläum (Feier mit einem Wettkampf auf dem Sportplatz und anschließendemTanz).
  • 1987: Erstmals Mädchen in derJugendfeuerwehr
  • Bis 1989: Erringen der Leistungsspange (teilweise mit Kameraden aus anderen Ortsteilen).
  • 1991: Zwanzigjähriges Jubiläum (in Verbindung mit dem Oktoberfest und einem Wettkampf auf dem Festplatz).
  • 1992: Neuer Jugendwart Ralf Moog. Besuch des Kreiszeltlagers in Otzberg (Odenwald)
  • 1993: Besuch des Kreiszeltlagers in Hilders (Rhön). Neue Jugendfeuerwehrschutzkleidung, bestehend aus einer Jacke und einer Bundhose.
  • 1994: Neuer Jugendwart Martin Klein
  • 1995: Kreiswettkampf: 23. Platz, Waldemser Meisterschaften: 3. Platz
  • 1996: Neuer Jugendwart Andreas Günther. 25 Jahre Jugendfeuerwehr Esch mit Disco im alten Gerätehaus. lm August Umzug ins neue Gerätehaus.
  • 1997: Wie bereits 1996 wird ein eigenes Zeltlager zusammen mit der Jugendfeuerwehr Niederems in Rheinmünster-Stollhofen organisiert.
  • 1998: Zeltlager am Edersee. Kreisewettkampf: 14. Platz, Waldemser Meisterschaften: 4. Platz.
  • 1999: Zeltlager in Rheinmünster-Stollhofen
  • 2000: Zeltlager in Rheinmünster-Stollhofen
  • 2001: 30 Jahre Jugendfeuerwehr-Esch mit Grillfest
  • 2002: Zeltlager in Rheinmünster-Stollhofen
  • 2003: erstmals konnten wir 3 Mannschaften für die Waldemser Meisterschaften stellen und das Zeltlager ging erstmals in den Schwarzwald an den Titisee.
  • 2004: neue Jugendwartin Sandra Pleier
  • 2005: Zeltlager am Titisee
  • 2006: 35 Jahre Jugendfeuerwehr Esch mit Grillfest, Zeltlager am Titisee
  • 2007: neuer Jugendwart Andreas Günther, Zeltlager am Titisee
  • 2008: 11 Jugendliche erhielten die Leistungsspange, das Zeltlager fand am Titisee statt
  • 2009: Durch das 75 jährige Jubiläum der Feuerwehr Esch und den damit verbundenen Feierlichkeiten, konnte die Jugendfeuerwehr zum ersten Mal keine Mannschaft am Kreiswettbewerb stellen. Das Jährliche Zeltlager fand am Titisee statt.
  • 2010: Zeltlager am Titisee
  • 2011: Jens Pleier wird neuer Jugendwart. Zum 40 jährigen bestehen der Jugendfeuerwehr Esch fanden die Waldemser Meisterschaften im eigenen Ort statt und wir konnten den 1. Platz belegen.
  • 2012: Zeltlager am Titisee, und auf den Waldemser Meisterschaften errangen wir den 2.Platz.
  • 2013: Zum ersten Mal musste die Jugendfeuerwehr Esch mit einer Staffel am Kreiswettbewerb teilnehmen. Ein Mitglied erhielt die Leistungsspange.
  • 2014: 5 Mitglieder erwarben die Leistungsspange. An den Waldemser Meisterschaften erreichten wir den 1. Platz und zum ersten Mal in der Geschichte der Jugendfeuerwehr Esch gelang es uns auch auf dem Kreiswettbewerb den 1. Platz zu sichern. Auf den Hessischen Landesmeisterschaften in Korbach belegten wir den 19. Platz. Das Zeltlager fand am Titisee statt. Auch auf den Waldemser Meisterschaften erreichten wir den 1. Platz
  • 2015: Unser jährliches Zeltlager fand nach einer längeren Unterbrechung ( 10 Jahre ) wieder gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Niederems statt. Auf den Waldemser Meisterschaften erreichten wir den 1. Platz. Im Herbst fand zum dritten mal eine gemeinsame Berufsfeuerwehrnacht mit allen Waldemser Jugendfeuerwehren statt.
  • 2016: Erstes gemeinsames Zeltlager aller Waldemser Jugendfeuerwehren an Pfingsten. Zum dritten mal in Folge belegten wir den 1. Platz mit der Gruppe bei den Waldemser Meisterschaften, die Staffel belegte den 4.Platz.

Das war eine kurze Zusammenfassung der letzten 45 Jahre sie beinhaltet mehrere tausend Stunden ehrenamtliche Jugendarbeit die freiwillig und unentgeltlich zu unser aller Wohl geleistet wurde. Die heutige „Aktive“ Wehr besteht zu ca. 80% aus ehemaligen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, ohne die es um den Brandschutz sicherlich schlecht bestellt wäre.