Freiwillige Feuerwehr - Esch / WaldemsAnmelden

Übungen

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Kurzfristig wurde uns am Freitag noch mitgeteilt, dass am Sommerfest der Feuerwehr das Einsatzleitfahrzeug (ELW 1) offiziell übergeben wird. Bürgermeister Markus Hies übergab offiziell das Fahrzeug an die Feuerwehr Waldems. Das Fahrzeug ist kein spezielles Einsatzfahrzeug für die Wehr Esch. Dieses Fahrzeug unterstützt alle Waldemser Wehren bei der Einsatzführung. Es wird der Wehr Esch übergeben, da die Kameradinnen und Kameraden das Fahrzeug bedienen, betreiben und in den Einsatz bringt. Markus Hies fügte bei seiner Ansprache an, dass in diesem Fahrzeug jede Menge IT-Technik verbaut ist, die nur mit intensiver Schulung und Weiterbildung beherrscht werden kann. Markus Hies nannte das Fahrzeug treffend als einen mobilen Serverraum. Nach der offiziellen Übergabe an den Wehrführer Andreas Günther und Grußworte vom Gemeindebrandinspektor Thorsten Diehl und Ortsvorsteher Stefan Moog hatten die Gäste die Möglichkeit, sich die Arbeitsweise und technischen Ausstattungen zeigen zu lassen. Zur Historie des Einsatzleitfahrzeugs: Der erste ELW der Gemeinde Waldems wurde im Februar 2001 in Dienst gestellt. Das damalige Fahrzeug war eine Kombination aus Einsatzleitfahrzeug (ELW) und Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), war im Gerätehaus Esch stationiert und wurde von den Kameradinnen und Kameraden aus der Wehr Esch besetzt und betrieben. Es hatte die Aufgabe, Unterstützend für den Gemeindebrandinspektor und seinem Vertreter, die Einsätze funktechnisch zu unterstützen und zu dokumentieren. Einfach gesagt, eine kleine Leitstelle vor Ort. Nach fast 20 Jahren der Nutzung wurde der Gemeinde Waldems am 21.08.2020 ein Gebührenbescheid vom Land Hessen (Herrn Peter Beuth) übergeben. Mit diesem Gebührenbescheid bezuschusste das Land Hessen die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs. Nach Gesprächen mit dem damaligen Gemeindebrandinspektor Marc Schenk, sollte das Fahrzeug weiterhin in Waldems-Esch stationiert bleiben, die Wehr Esch bekam den Auftrag, ein Konzept und ein Fahrzeugentwurf zu erstellen. Ein Team der Wehr Esch begann zu prüfen, ob es wieder ein Kombinationsfahrzeug oder ein reiner ELW werden sollte. Mit einem reinen ELW könnte dann keine Mannschaft mehr transportiert werden. Die Entscheidung fiel auf einen reinen ELW. In der näheren Umgebung wurden in Dienst stehende Fahrzeuge besichtigt und überprüft, welches Konzept für Waldems das geeignetste ist. Das erstellte Konzept wurde Bürgermeister Markus Hies und dem Gemeindebrandinspektor und seinem Stellvertreter am 25.06.2021 vorgestellt. Die Planer der Wehr Esch bekam die Freigabe mit der Fa. Schäfer Kontakt aufzunehmen um einen neuen ELW zu konfigurieren und ein Angebot zu erstellen. Am 09.10.2021 lag das Angebot von der Fa. Schäfer vor und ein Fahrzeug auf dem Fahrgestell VW Crafter Allrad wurde bestellt. Im Januar 2023 war es dann soweit, dass das Fahrgestell geliefert war und die Ausbauplanung begonnen werden konnte. Mehrere Abstimmungsgespräche per Mail, per Telefon oder vor Ort waren noch notwendig bis endlich am 31.10.2023 das Fahrzeug abgeholt werden konnte. Ab jetzt war die Aufgabe, die ELW-Mannschaft in das neue Fahrzeug einzuarbeiten. Verbunden mit einer neuen Software (fireboard), die vom Rheingau-Taunus-Kreis aufgespielt wurde. Software, Hardware, Bedienung, papierloses Arbeiten, Anpassen an die Bedürfnisse der Wehr und vieles mehr wurde am Anfang wöchentlich, später alle 2 Wochen ausgebildet. Bis heute trainiert die Mannschaft alle 2 Wochen die Arbeit im ELW um im Einsatzfall und da gab es schon einige, fit zu sein und zu bleiben.

Am Mittwoch den 19.06.24 hatten 3 unserer Maschinisten das Glück und waren auf einem Geländefahrtraining in Fulda gewesen. Ermöglicht hat dies das Land Hessen das es bei der Beschaffung vom Fahrzeug dafür 3 Plätze dazugab. Zum Start wurden wir erstmal in der Theorie unterwiesen. Es wurde geübt wie am besten und sichersten das Bergauf und Bergabfahren im Gelände durchgeführt wird. Das Überfahren von Steinen und größeren Gesteinsbrocken sowie das Überfahren von Baumstämmen in Unwegsamen Gelände wurde geübt. Zum Abschluss wurde eine Gefahrenbremsung auf nassem Boden mit 10 km/h, mit 30 km/h und mit 50 km/h durchgeführt. Mit uns in Fulda waren die Freiwillige Feuerwehr Schmitten / Niederreifenberg und die Freiwillige Feuerwehr Homberg / Efze. Es war ein sehr Erfolgreicher und Interessanter Tag. Vielen Dank an alle Beteiligten die dies Ermöglicht haben.

Verkehrsunfall PKW und Baumaschine. So war das Thema der Übung. Auf einem Feldweg am Grünschnittplatz kollidierten ein PKW und ein Radlader miteinander, der PKW kippe auf die Seite und der Radlader fuhr gegen einen Mast. So stelle sich das Bild für den erst eintreffenden Gruppenführer heraus. Nach Erkundung durch den Gruppenführer stellte sich heraus, dass der PKW Fahrer Bewusstlos in seinem Fahrzeug lag. Eine weitere Einsatzkraft kümmerte sich in der zwischen Zeit um den Fahrer des Radladers, welcher zunächst Unverletzt schien. Nun wurde die Rettung des Fahrers aus dem Fahrzeug vorbereitet und durchgeführt. Hierzu wurde das Fahrzeug mit den auf dem HLF 10 verladenen Materialien so stabilisiert das es sicher stand, danach wurde das Dach des PKW mit dem Hydraulischen Rettungsgerät entfernt und der Patient Achsengerecht mittels Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet. In der Zwischenzeit bekam der Gruppenführer die Information das der Fahrer des Radladers sich darüber beklagt hat, dass er seine Beine nicht mehr Spüren würde. Sofort wurde die Besatzung des inzwischen Eingetroffenen MTW damit beauftragt, sich um die Rettung des Radlader Fahrers zu kümmern. Es wurde mit einem Steckleiterteil eine schiefe Ebene errichtet, worüber der Fahrer anschließend ebenfalls Achsengerecht über das Spineboard unter Unterstützung der Besatzung vom HLF gerettet wurde. Leider war unser Bewirtschaftungstechniker verhindert, trotzdem gab es nach der Übung etwas zu Essen und kalt Getränke, diese Aufgabe wurde von den Kameraden übernommen, vielen Dank dafür und vielen Dank an Andreas Günther und Uwe Bös für die Ausarbeitung der Übung.

H KLEMM 1 Y so könnte es im Display vom Funkmeldeempfänger erscheinen. Die ist in der Regel der Fall, wenn es zu einem Verkehrsunfall mit Eingeklemmter Person oder zu einer Verschütteten Person gekommen ist. In unserer Übung war es der Fall nach Verkehrsunfall. Das Fahrzeug wurde so Stabilisiert das es nicht zu weiteren unbeabsichtigten Bewegungen kommen kann. Danach wurde eine erste Öffnung geschaffen um dem Rettungsdienst oder einem Inneren Retter die Möglichkeit zu geben, um sich um den Patienten kümmern zu können. Danach wurde mittels dem Hydraulischen Rettungsgerät die Fahrertür entfernt. Glücklicher Weise war er nicht weiter im Fußraum eingeklemmt. Der Patient wurde Fachgerecht mit dem Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet. Im Anschluss konnten die Einsatzkräfte die länger nicht mit dem Hydraulischen Rettungsgerät gearbeitete haben, noch die Beifahrertür vom Fahrzeug entfernen. Wir bedanken uns bei Uwe Bös und Patrick Rosam für die Ausarbeitung und Durchführung der Übung. Auf unseren Bewirtschaftungstechniker Friedel Moos war wie immer Verlass, da er für uns nach der Übung kalt Getränke und etwas zu Essen bereitgehalten hat. Wer sich für die Feuerwehr interessiert ist gerne herzlich Willkommen. Alle 14 Tage um 19 Uhr treffen wir uns, schaut doch mal ganz unverbindlich vorbei.

Technische Hilfeleistung Grundlagen so stand es gestern auf unserem Übungsplan. Da die Technische Hilfeleistung quasi alles beinhaltet, was nicht mit einem Löschmittel zu tun, hat bietet dies ein breites Spektrum. Daher suchten wir uns daraus die Bereiche TH-VU (Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall) Tür/Fensteröffnung heraus. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf wo die Bereiche Ausführlich Angesprochen, Gezeigt und Besprochen wurden. Aufgrund der doch schon Sommerlichen Temperaturen hatten sich die Ausbilder abgesprochen, auf das tragen der Einsatzjacke zu verzichten. Bei der Tür/Fensteröffnung wurde angesprochen auf welche Art und Weise eine Tür oder Fenster nahezu Beschädingungsfrei / Zerstörungsfrei geöffnet werden kann. Dies kann von der Feuerwehr über verschiedene Methoden durchgeführt werden, manchmal bleibt aber eine Gewaltsame Öffnung nicht aus, hierbei kommt es dann auch Beschädigungen. Bei dem Bereich TH VU wurde ein so genannter Ablageplatz errichtet und alle Gerätschaften die auf unserem HLF 10 verladen sind, dort abgelegt, welche für eine Rettung von Patienten aus Verunfallten Fahrzeugen benötigt werden. Im Anschluss wurde Besprochen wie diese Eingesetzt werden sollen, auf was geachtet werden muss und erläutert wie wir uns die Arbeit evtl. etwas einfacher und besser machen können. Wir bedanken uns bei den Ausbildern Patrick Rosam und Matthias Martin für das Ausarbeiten und durchführen der Übung. Natürlich bedanken wir uns bei unserem Bewirtschaftungstechniker Friedel Moss, dass er uns wieder mit Wurst, Brötchen und kalt Getränken nach der Übung versorgt hat. "Denn ohne Mampf, kein Kampf"

Am Mittwoch den 17.04 besuchte uns wieder die Vorschulklasse des Escher Kindergartens zur Brandschutzerziehung Die Kinder trafen um 09:00 Uhr im Gerätehaus mit ihren Betreuern Annette Koch und Frank Schuster ein Michael Martin begrüßte die kleine Gruppe und stellte sich den Kindern vor Am Anfang stand erst einmal ein Frühstück auf dem Programm Währenddessen erzählte Michael wie man einen Notruf absetzten kann, und was hierbei wichtig ist und was die Leitstelle alles für Informationen benötigt um schnell helfen zu können Dabei übten wir gemeinsam die Notruf Nummer 1 + 1 = 2 Hilfe kommt herbei Anschließend wurde den Kindern erklärt welche Arten von Feuer es gibt, und welche Vorrausetzungen vorhanden sein müssen das ein Feuer brennen kann. Danach versammelten wir uns alle vor dem neuen Rauchhaus welches das erste Mal im Einsatz war Hier nochmal Herzlichen Dank an die Jagdgenossenschaft die die Anschaffung ermöglicht hat. Hier konnte den Kindern verdeutlich gemacht werden wie schnell sich der Brandrauch ausbreiten kann und wie man sich in so einer Situation richtig verhält. Nachdem viele Fragen beantwortet wurden und auch gezeigt wurde wie ein Feuerwehrmann in Brandschutzkleidung und Atemschutzmaske aussieht, ging es weiter zur Besichtigung des Gerätehauses Wir versammelten uns erst im Umkleideraum, hier zeigte Kamerad Frank Schuster wie der Ablauf ist, wenn wir zu einem Einsatz alarmiert werden Danach ging es zu unseren Fahrzeugen. Hier wurden alle Geräte den Kindern gezeigt und erklärt, natürlich entstanden auch hierbei viele Fragen die wir gerne beantwortet haben Zum Abschluss trafen wir uns nochmals im Schulungsraum Hier bekamen die Kinder noch eine Hausaufgabe, nämlich ihre Adresse zu lernen Des Weiteren erhielt jedes Kind eine Brandschutzurkunde für die Teilnahme sowie Stundenplan und ein Hausaufgabenheft für den Schulstart Mit vielen neuen Eindrücken verließen die Kinder nach 2 Stunden unser Gerätehaus und bedankten sich mit einem Lied bei Michael Martin für sein Engagement

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