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Übungen

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Langanhaltende Trockenheit, Dürre und Unachtsamkeit führen immer wieder zu Flächen- oder Waldbrandeinsätze der Feuerwehren. Zum Glück wurde unsere Wehr bisher nur zu wenigen Einsätze dieser Art gerufen. Um einem solchen Brand wirkungsvoll bekämpfen zu können, haben wir heute Abend eine theoretische und praktische Ausbildung durchgeführt. Matthias Ott zeigt Einsatztaktiken auf, wie einem Flächenbrand begegnet werden kann. Nach den theoretischen Grundlagen wurde auf einem abgeernteten Feld geübt, die Löschtechniken und Materialien praktisch und taktisch einzusetzen. Selbstverständlich hatten wir bei der Übung die Wasserknappheit der Gemeinde nicht vergessen und übten trocken, ohne Abgabe von Wasser.

Heute Abend stand unsere Übung unter dem Motto Dienstsport. Eine Gruppe war mit dem Fahrrad unterwegs, eine zweite Gruppe erwanderte die vorgegebene Strecke. Die Radfahrer fuhren nach Walsdorf und dann über die Hohe Straße nach Bermbach. Für die Wandergruppe führte der Weg über den Escher Kopf nach Bermbach. Zusammen ließen wir den Abend in Bermbach im Bermbacher Stübchen ausklingen. Auf diesem Weg noch einmal vielen Dank an die Mannschaft vom Bermbacher Stübchen die extra für uns die Gaststätte geöffnet hatten. Bei leckerem Essen und gekühlten Getränken hatten wir einen tollen Abschluss eines geselligen und kameradschaftlichen Übungsabend.

Schaut man sich zurzeit die Nachrichten an, wird auf Grund der langen Trockenheit über Flächen und Waldbrände berichtet. Die Kameradinnen und Kameraden hoffen, dass die Feuerwehr in Waldems von solchen Ereignissen verschont bleibt, haben aber im Rahmen der heutigen Übung die Zeit genutzt, die Hydranten außerhalb des Ortsgebietes zu begehen und kennen zu lernen. Gerade in den größeren Waldgebieten ist es unerlässlich zu wissen, wie wir an eine ausreichende Wasserversorgung sicherstellen können. Eine lange suche kann ein schnelles Eingreifen extrem verhindern. Wie wichtig diese Begehung war, konnten wir bei den Hydranten feststellen, die zugewachsen waren oder unachtsam zugeschoben wurden. Die Wasserentnahmestellen wurden freigelegt und werden vom Wasserwerk neu gekennzeichnet. Was wir auch noch feststellen konnten, dass einige Feuerwehrangriffswege in den Wäldern mit den Fahrzeugen nicht befahrbar waren. Durch umgefallene Bäume und Gestrüpp war uns an einigen Stellen ein Durchkommen nicht möglich. Nur durch Freischneiden mit den Motorkettensägen konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Hier bitten wir auch die Mitarbeiter vom Forst uns zu unterstützen und darauf zu achten, dass die Feuerwehr im Einsatzfall ungehindert die Wege nutzen kann. Schnelle Erreichbarkeit einer Schadenslage muss nicht nur im Interesse der Feuerwehr sein sondern mit Sicherheit auch im Interesse vom Forst.

Gestern Abend fand eine gemeinsame Übung "Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall" zusammen mit den Kameraden aus Reichenbach statt. Wenn es um Verkehrsunfälle geht fahren wir immer zusammen zur Einsatzstelle. Da muss jeder Handgriff sitzen. Um die Zusammenarbeit zu stärken wurden die Mannschaften untereinander getauscht und es mussten 2 Personen aus einem PKW befreit werden. Nach getaner Arbeit stärken wir uns gemeinschaftlich bei Grillwurst und Kaltgetränken. Es war ein gelungener Übungsabend.

Alle Jahre wieder, kommt die Vorschulklasse des Kindergarten Esch zu Besuch in die Feuerwehr. Unser Kamerad Michael Martin der auch Brandschutz Erziehungsbeauftragter der Gemeinde Waldems ist brachte mit seinem „Kollegen Bert“ den Kinder näher was sie im Falle eines Brandes zu tun haben. Wie Feuer entsteht / brennt wie es gelöscht wird und was für Aufgaben die Feuerwehr sonst noch hat. Die Feuerwehr und ihre Fahrzeuge wurden besichtigt. Leider musste dieses Jahr wegen dem schlechten Wetter die Löschübung an unserem „Brandhaus“ ausfallen. Es war ein gelungener Vormittag die Kinder hatten Spaß und wurden dann noch mit dem Feuerwehrfahrzeug zurück in den Kindergarten gefahren.

Die Jahreshauptversammlung der Waldemser Feuerwehren stand gestern Abend im Zeichen der Neuwahl eines Gemeindebrandinspektors. 25 Jahre hatte Wolfgang Baum das Amt inne. Der Abschied war nicht nur für ihn sondern auch für viele emotional. Vertreter des Kreises wie Landrat, Kreisbrandinspektoren, Der Feuerwehrverband und die kommunalen Vertreter danken dem scheidenden Wolfgang Baum für seine Geleistete Arbeit. Hohe Auszeichnungen wurden ihm zu teil. Wolfgang Baum wurde von der Gemeinde zum Ehrengemeindebrandinspektor ernannt. Zudem wurde er mit der höchsten Auszeichnung des Deutscher Feuerwehrverbands ausgezeichnet, dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold. Als neuer Gemeindebrandinspektor wurde sein Stellvertreter Marc Schenk gewählt. Der neue Stellvertreter wurde Thorsten Diehl.